Alles neu
6. November 2011
macht der November.
Der 16. Geburtstga des großen Sohnes steht vor der Tür und weil der Sechzehnte doch ein besonderer ist, sollte auch das Geschenk ein besonderes sein, ein neues Zimmer zum Beispiel.
Bis gestern hauste der Knabe im kleinsten Raum der Grünen Villa, im finsteren Kellerloch, zusammen mit Spinnen, Stechmücken und einem (zum Glück kleinen) Schimmelfleck hinter dem Schrank.
Heute nacht schlief er bereits in seinem neuen Zimmer, meinen Ex-Nähzimmer, dem heißgeliebten. Nun denn. Sei es eben so. Ich warte darauf, dass der jüngste Sohn Lust verspürt, ins Kellergemach zu ziehen, denn so arg grässlich ist dieser Raum natürlich nicht. Ausserdem muss er unbedingt mindestens ein Jahr dort leben, dann hätte wirklich jedes Kind dort einmal gewohnt.
Im Moment sieht es dort so aus:

Der Blick von der Tür aus. Links der Nähtisch, rechts dreimal PAX für Stoff und Krusch, geradeaus das Fenster, das ich nicht mehr putze, weil es demnächst ausgetauscht wird. (undichte, alte Fenster machen keinen Spaß) Und dahinter die ungeliebten Pflanzsteine, die aber endlich zuwachsen, vor meinem Fenster mit Walderdbeeren.

Ein genauerer Blick auf den „Arbeitsplatz“. Leider war das Licht heute morgen eher suboptimal, weswegen die ganzen Schnickeldi-Kleinigkeiten zu einem bunten Fleck verschwimmen.

Der Blick vom Fenster zur Tür und zum Arbeitsplatz des besten Vaters meiner Kinder. Weder der Stuhl noch der Tisch werden so bleiben, beide bekommen eine Schicht Lack spendiert, allerdings erst im Frühling, wenn der Kram ordentlich belüftet trocknen kann.

Und das Kistchen mit dem Schaffell, das im alten Nähzimmer vor dem Sofa stand (für die Füße) musste auch mit. Es wird mich stören und nerven und immer im Weg sein, aber Sie sehen ja selbst: es darf nicht fehlen.
Das neue Nähzimmerchen ist absolut an seinen Füllgrenzen. Es ist ein bißchen so, wie mit dem Schrank, in dem die Tupperschüsseln stehen. Nur durch ein ausgeklügeltes System passen alle rein und wenn man die hinten rechts braucht, platzen alle anderen Dosen aus dem Schrank. Heute morgen ist es ordentlich, weil neu eingeräumt. Spätestens heute abend, wenn ich dem hehren Vorsatz, etwas für den Weihnachtsmarkt zu schaffen, gefolgt bin, wird sich ein ganz anderes Bild bieten. Und dann folgt Tupperschüsselschrankfach-Methode zwei: ganz schnell die Tür schließen, bevor was rausfällt.
(das Zimmer des großen Sohnes darf ich vielleicht zeigen, wenn es ganz fertig ist)
6. November 2011 um 10:17
Och, sieht doch schnickelig aus.
Und mit ausgeklügelten Systemen haben wir Muddis es doch! ;)
Allein ein Nähzimmer zu haben ist doch ein Geschenk sondergleichen.
Und ich brauche auch unbedingt solche Hänge-Utensilos für den ganzen Tüddelkram. *stoffaussuchengeh*
LG!
6. November 2011 um 10:19
Das Kistchen mit Schaffell und Franz ist ja äußerst dekorativ!
6. November 2011 um 12:06
Dieses reizende Accessoire auf dem Schaffellkistchen belebt die Szenerie ungemein! :-)
6. November 2011 um 13:30
Klein aber fein… oder wie war das!!! Ich muss sagen, mir gefällt es! Und im Gegensatz zu meinem Arbeits- und Nähzimmer mit insgesamt so an die 12m² ist Ihres ja fast ein Palast… Ich schaue neidisch ;-)
Herzliche Grüße Karo
6. November 2011 um 14:06
Karo … ich hab 10 Quadratmeter :)
6. November 2011 um 13:40
sieht doch nett aus, und ist so viel heller als erwartet:)), aber dass Sie schon wieder ans Umraeumen denken koennen, juengster Sohn im jetzigen Naehzimmer, gibt einem zu denken:))…
6. November 2011 um 19:38
So ein schönes Kellerloch hätte ich auch gerne für meine Bastelsachen. So ist ein teil hier und ein teil da..
Liebe Grüße Geli
7. November 2011 um 19:22
Alles Gute und viel Erfolg in der neuen Nähstube.
Es wird sich schon alles so finden, wie es mal im Endeffekt gedacht ist.
Sieht jedenfalls echt heimelig aus.