Oder?
18. April 2006
Oder und?
Filzen oder gärtnern?
Schlafen oder lesen?
Obst oder Schokolade?
Eine Stunde lesen, wenn ich einschlafe ist in Ordnung. Danach die Mango, bevor sie weg muss und als Nachtisch fünf bis sieben Schokoeier. Hinterher raus in den Garten und damit die Hände wieder sauber werden – den zweiten Zitronentopflappen filzen.
Oder alles doch ganz anders.
Direkt raus in den Garten, dort ein windgeschütztes Eckchen suchen, lesen, dösen und Schokolade essen.
Ja. Das isses..
In guten und schlechten Zeiten
17. April 2006
und alles miteinander teilen.
Auch Schnupfenvirenbakterien. Logisch.
Und während Töchterlein mit Sack und Pack und fünf Paar Schuhen das Haus verlassen hat, die beiden Jungs mit ihren beiden Cousins und dem Opa um die Häuser ziehen, liegt der beste Vater meiner Kinder schnupfend und mittagschlafend darnieder. Frau … äh … Mutti thront inmitten von Teetassen und Taschentuchbergen auf dem Sofa. Unter der roten Decke, mit pinkfarbenen Socken an den Füßen und mit Blick auf VOX, wo bereits der zweite Flugzeugkatastrophenfilm läuft.
Ich bin knapp 25 Jahre zu alt, um diese Filme wirklich spannend zu finden. Ausserdem fehlt mir mein Opa im Auszieh-Fuß-hochleg-ausklapp-Dingsbums-Sessel neben mir und der Eukalyptusgeruch von den grün eingewickelten Bonbons, die er sich hinten in der Backe zergehen ließ. Seine Bonbons hielten immer viel länger als meine, aber das war nicht schlimm, weil sie schmeckten fürchterlich. Trotzdem hätte ich jetzt gerne eines davon. Wegen der Erinnerung und gegen den Husten. Und weil ich schon jetzt keine Schokoeier mehr sehen kann.
Oh. Werbepause um.
Strawberryfields for ever
14. April 2006
möchte Frau … äh … Mutti singen, wenn sie durch die Ländereien rund um die grüne Villa schlendert.
Insofern darf sich jeder Walderdbeer-Besitzer frei fühlen und Ableger an die im Impressum nachzulesende Adresse senden. Oder kurz anmailen und einen Termin zur persönlichen Übergabe ausmachen. Frau … äh … Mutti verspricht, Pflanzenspenden NICHT mit Haarspenden zu vergelten und stattdessen schonungslos offen zu dokumentieren, wo die zarten Pflänzchen künftig ums Überleben kämpfen werden dürfen. Wobei – angeblich sind diese Gewächse nicht kleinzukriegen und wachsen überall.
I-DE-AL für Frau … äh … Muttis braunen Daumen.
grün, grün, grün
13. April 2006
– ist der Donnerstag, aber gefühltes Wochenende
– ist mein Blick aus dem Schlafzimmerfenster in den Holunder
– war mein Mittagessen (green curry, vom frostigen Peter gekocht)
– ist meine neue Kaffeetasse, liebevoll „der Eimer“ genannt
– ist der Einband des Buches, das ich heute lese
Ansonsten ist alles sehr rosig, denn die hinreissenden Bestien haben sich bei Oma und Opa eingeladen, der beste Vater meiner Kinder sitzt im Home-Office (nach einer wirklich hübschen Mittagspause) und ich gedenke heute genau keinen Finger mehr zu rühren.
braaaaver Kater
11. April 2006
Nun ist er wohl erwachsen, mein Katerbaby.
Zwanzig Sekunden nach dieser Aufnahme knusperte er genüsslich seine erste Beute. Und den Boden hat er auch sauber geleckt, nicht mal die Galle blieb übrig.
Er macht sich also nützlich und das ist gut so, Mäuse gibt es schon viele.