Das F-Huhn
5. Januar 2007
Danke für die vielen Oh!- und Ah!-Rufe, so wollte ich das :-)
(Frau … äh … Mutti streicht sich geschmeichelt das Haar hinters Ohr und lächelt versonnen Richtung Stoffberg)
Das Huhn ist eigentlich fertig.
Uneigentlich braucht es noch Wimpern und Nasenlöcher, allerdings ist mir das passende Stickgarn gerade ausgegangen. Da die eine Naht am Bein nicht allzu sauber vernäht war und auftrennte, musste per Hand nachgestichelt werden. Sieht nicht so hübsch aus, deshalb trägt Frau Huhn nun eine zauberhafte Häkelblume (ja, Frau … äh … Mutti hat gehäkelt) am Bein.
FF – fast fertig
4. Januar 2007
Das Huhn.
Ich mag ja gerne Brathühner (mit Zitronen drin).
Und Hühner aus Pappmachée.
Und lebende Hühner.
Seit ein paar Minuten auch welche aus Stoff, auch wenn sie noch keine Augen und sonstiges Schnickeldi haben.
Von vorne:
Man nehme eine neue Nähmaschine, stelle sie auf den Tisch, lege die Gebrauchsanweisung nebendran und stelle ausreichend Tee in Reichweite:
test-test-test
4. Januar 2007
Mit Sicherheit gäbe es da einfachere Dinge, die Frau … äh … Mutti nähen könnte, um die neue Nähmaschine auszuprobieren. Aber das wäre wahrscheinlich langweilig.
Und so malt sie sich ein Huhn auf, überträgt ungefähre Maße auf den Stoff, schneidet zu, näht zusammen und merkt, a) das die neue Maschine leise ist, b) nicht die Macken der alten hat und dass das ganz schön komisch ist, c) dass immer dann das Telefon klingelt, wenn eine kniffelige Stelle kommt und d) dass selbstentworfene Schnittmuster zwar unsagbar kreativ sind, aber auch leider nicht wirklich praktisch zu nähen.
Das Huhn sieht noch nicht aus wie ein Huhn. Und ich glaube, ich muss mal ein bißchen unflätig fluchen, weil das hat beim Nähen mit der alten Maschine auch geholfen.
Sie ist da! Sie ist da!
3. Januar 2007
Die Nähmaschine ist da!
Leider hat sie fiese Schnupfenviren mitgebracht.
Frau … äh … Mutti kann vor lauter Niesen und tränenden Augen und tropfender Nase und kratzigem Hals keine Gebruiksanwizing lesen, obwohl sie das so gerne täte, weil der erste Satz „Herzliche Gratulation!“ ist. Später, morgen, irgendwann – nicht schlimm.
Hach. Sie ist da!
(und das Kommödchen ist eingeräumt. Voll mit allerfeinsten Stoffen. Ganz voll. Ich brauche noch eins.)
labern
2. Januar 2007
Der beste Vater meiner Kinder war noch mal rasch (so nebenbei) im blaugelben Möbelhaus. Da fehlt doch nämlich noch ein Kommödchen mit tiefen Schubladen für Frau … äh … Muttis Stoffkram. Und ein Kommödchen mit tiefen Schubladen für den Fischertechnikkram.
Mitgebracht hat er nur ein Kommödchen (gab nur eins, im ganzen riesigen Möbelhaus nur ein Kommödchen), dafür einen Sack wirklich schöner Stoffreste und die vermaledeiten, wunderschönen Vorhänge, die es natürlich wieder im Sortiment gab, da Frau … äh … Mutti sich letzte Woche zähneknirschend mit dem zweitwunderschönsten Modell zufrieden gab.
Ausserdem eine Box für Fischertechnik-Kleinteile und eine Torte für zum Kaffee morgen. Verschwunden dafür die heißgeliebte Mütze der Mittleren, der gelbe Deckel, der taucht wahrscheinlich nie wieder auf.
Sollte morgen bitte, hoffentlich, ich-kanns-nicht-mehr-aushalten, meine neue Nähmaschine kommen, dann lesen Sie hier in nächster Zeit wenig. Aber Sie müssen ganz viele Bilder schauen und ganz oft „Boah! Das ist ja toll!“ kommentieren. OK? Ich geb auch ein Stück IKEA-Mandeltorte aus.