Fragezeichen im Gesicht

2. Januar 2007

Wie kommt jemand auf die Idee, unausgepackte Weihnachtsgeschenke zu versteigern?
Und wer bietet auf ein eingepacktes Geschenk?

Und all diese hübschen Geschichten über die blöde Ex-Freundin, die drei Tage vor Weihnachten Schluss gemacht hat, aber immer extrem hochwertige (Marken-)Sachen oder Spielkonsolen geschenkt hat. Oder die getrennten Eltern, die mit schlechtem Gewissen viel zu viel verschenkt haben. Oder der Zwölfjährige, der ja schon alles hat.
Vielleicht bin ich zu zynisch oder zu misstrauisch oder zu abgeklärt für solche Geschichten. Und einfach nicht neugierig genug, um da auf´s Geratewohl zu bieten. (ohne wenigstens am Geschenken rütteln zu können!)

Selbst wenn diese Geschichten alle echt sein sollten, welch Armutszeugnis schreibt sich der Beschenke aus, indem er nicht die Größe besitzt, das Geschenk zurückzugeben oder wenigstens uneigennützig zu spenden?

Ich geh mal in die Halle und verpacke irgendwas. Mal sehen, was sich da rausschlagen lässt.

abgeschmückt

2. Januar 2007

Das leise Rieseln der Tannennadeln auf dem Parkett hat sich in ein stetiges Rauschen verwandelt, auf Socken gehen unmöglich. Weg mit dem Baum.
Das Abschmücken bereitet erstaunlicherweise genauso viel Spaß, wie das Aufhübschen.

Und wenn ich schon dabei bin … Weihnachtsschnickeldi aus allen Ecken verschwindet, sorgsam in Seidenpapier gehüllt, in dunklen Kisten, geht in den Sommerschlaf bis zum nächsten Auftritt.
Osterschnickeldi steht bereits in den Startlöchern. (genauso wie die Traubenhyazinthen im Garten, aber das ist ein anderes Thema)

Schön war´s, das geschmückte Haus.