Mal lunsen?
2. Februar 2007
klein, schwarz und komisch glänzend:
und die olle Frau … äh … Mutti auf´m Sofa. Wein im Glas, das Nadeldöschen in der Hand und fest entschlossen, ungefähr dreissig Knöpfe anzunähen:
Morgen isse hoffentlich fertig, die Tasche oder die Mutti.
Das Kind
2. Februar 2007
hat einen Namen und ich würde mich sehr über die mail einer Fledermaus freuen. (meine Adresse steht im Impressum)
Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht sagen, weil es muss ja spannend bleiben. Ausserdem nähe ich gerade Tentakel und mag nicht schreiben.
Vielen, herzlichen Dank für die kreativen, lustigen, durchdachten und originellen Namensvorschläge – hätte ich Zeit und einen Goldesel, würde ich Sie alle mit Taschen bedenken! (bei allzu großem Interesse an einer Tasche und dem Gefühl, ohne eine echte Mutti-Tasche nicht mehr leben zu können … handeln Sie doch mal mit mir :-)
Ach, ein Lädchen!
1. Februar 2007
Ach nein, es wird kein Lädchen.
Vor vielen Jahren, als die Kindelein noch klein und das Leben in der Grünen Villa noch ganz neu war und Frau … äh … Mutti grübelte, wie sie ihr Leben sinnvoll füllen könnte, gab es diese Idee: Ein Lädchen, unten in der Kelterhalle. Ein Second-Hand-Laden für Baby- und Kinderkleidung, mit einem Sofa in der Ecke, einer kleinen Kochecke und vielen Müttern, die sich dort treffen sollten, um mit ihren Babys anzugeben. Oder das vergnügliche Gesellschaftsspiel „Meine rechte Brust ist frei, ich wünsche mir Klein-Karla bei“ zu spielen. So schön stellte sich Frau … äh … Mutti ihr Lädchen vor, „Kinderkram“ hätte es heißen sollen.
Frau … äh … Mutti begann den Hallenboden grau und die Wände weiß zu streichen und die Rohre an der Decke wurden blau. Etliche Ballen Stoff wurden gekauft, um die Halle ein bißchen abzuteilen und wohnlicher zu machen. Ein Gewerbe wurde angemeldet, ein Konzept für Kommissionsware wurde ausgearbeitet und eine Hebamme hätte ab und zu mal eine Stillberatung gemacht.
Alles hätte so schön sein können, hätte Frau … äh … Mutti zwei Stellplätze für PKWs nachweisen können. Wenn ein Geschäft neu eröffnet, so verlangt es die hiesige Gemeinde, dann muss es Parkmöglichkeiten für die Kundschaft zur Verfügung stellen. Das Argument, dass meine Kundschaft garantiert mit Kinderwagen anrückt und diese mit in den Laden kommen und nicht mal den Gehweg blockieren, führte zu nichts.
Man bot Frau … äh … Mutti an, zwei Stellplätze zu mieten, für 60 DM im Monat. 60 DM müssen in einem Second-Hand-Lädchen erstmal verdient werden. Ausserdem befanden sich die von der Gemeinde angeboteten Stellplätze in 400 Meter Entfernung von der Grünen Villa. Luftlinie. Garantiert hätte die potentielle Kundschaft niemals dort geparkt.
Und so platzte die Seifenblase Kinderkram. Das Gewerbe wurde wieder abgemeldet, die Halle rümpelte zu und die Mütter trafen sich zum Angeben weiterhin abwechselnd in den verschiedenen Küchen und Wohnzimmern. Bis die Kinder groß genug waren, um sich nicht mehr leiden zu können.
Aber ich glaube, das Lädchen gäbe es immer noch.
Es brodelt
1. Februar 2007
und es braut sich zusammen.
Noch ist nichts richtig klar, aber es ist spannend.
Es wird geplant und vielleicht traut sich Frau … äh … Mutti doch zu springen.
Ja, kryptische Beiträge sind doof. Aber seien Sie sicher, zu gegebener Zeit werden Sie alles erfahren. Bis dahin erbitte ich noch gaaanz viele Namensvorschläge für das/die Täschchen. Der eine da, mittendrin, den finde ich schon richtig gut :-)
Hach, so spannend!