zweimal krank

15. November 2007

krank I:

Frau … äh … Mutti kuschelt mit Angina im Bett und hat glücklicherweise seit gestern wieder ein Laptop.

krank II:

normalerweise mag ich Verlinkungen zu irgendwelchen Trällervideos nicht. Doch dieses ist so – wie soll ich sagen – DANEBEN, dass ich es Ihnen nicht vorenthalten möchte.

ach, Kummer,

14. November 2007

Tänen.

Es ist so ein irgendwie logischer Abschluss eines Tages, der mit vielen Gefühlsschwankungen gespickt war: Gratulationen, Geschenke, Kuchen, Lateinarbeit, der erste Schnee, Pizza zu Mittag, keine Mutter am Tisch (weil die fiebrig im Bett lag), Kaffeegäste mit weiteren Gratulationen und Geschenken, Kuchen (der Lieblingskuchen von der Oma mit kleinen Fehlern) und wieder verschwindet die Mutter im Bett, der Patenonkel kommt doch noch und das doofe Computerspiel läuft nicht.

Armer Kerl, auf und ab mit zwölf.

Rechenspiele

14. November 2007

Heute mal drei ist gleich Frau … äh … Mutti.
Heute mal zwei ist gleich Alter der Mutter bei der Geburt.
Heute plus sechs ist gleich volljährig.
Heute plus eins ist gleich Teenager.
Heute plus 19 Zentimeter ist gleich Frau … äh … Mutti.
Heute mal vier minus acht ist gleich Frau Miest. (Gratulieren Sie doch mal da drüben)
Heute mal acht plus vier ist gleich Astrid Lindgren. (Wir sehen uns wieder, in Nangiala!)

Heute gehört dem großen Kind.

(Wehmütig, stolz, sentimental und sehr glücklich.)
((halsschmerzig und hustend, sehr unpasssend))

pure Angabe

13. November 2007

Mit Zitronenguß.

Back-Wahn

13. November 2007

„Mamaaaa“, sagt das große Kind, „Backst du mir Amerikaner?!“
„Oh … äh … hm. Na gut.“, stammelt Frau … äh … Mutti.

Es ist eine liebenswerte Tradition in der Grünen Villa, dass der beste Vater meiner Kinder für süße Köstlichkeiten aus dem Backofen zuständig ist. ER backt Geburtstagskuchen und Mitnehm-Muffins und Croissants und Kalorienbomben und einmal auch eine Torte (die gelang aber nicht so recht).
Nun hat der beste Vater meiner Kinder aber auch den Job, seinen Kindelein die Vokabeln abzufragen, da sein holdes Weib mit der Mittleren dabei doch sehr bösartig aneinanderknallt und dem großen Kind mit lebenslangem Medien-Verbot droht, wenn dieses eher schlunzig gelernt hat. Lange Rede, kurzer Sinn: heute abend müssen Vokabeln abgefragt UND Geburtstagskuchen gebacken werden, deshalb wählt Frau … äh … Mutti das vermeintlich kleinere Übel.

Gemeinsam mit der Tochter („Kind, es wird Zeit, dass DU lernst, wie man Kuchen backt!“) wurde Teig gerührt, Rührer abgeleckt, Backpapier auf´s Blech gelegt, mit dem Esslöffel Teighäufchen auf´s Blech geschaufelt, das Blech in den Ofen geschoben und dann verzog sich Töchterlein singend.
Frau … äh … Mutti hingegen steht zweifelnd vor der Ofentür und fragt sich, ob sie diese auseinander gelaufenen Pfannkuchen als Amerikaner durchgehen lassen kann.

(Niete. Ich bin eine echte Backniete. Mein Kind wird mich hassen. Ich bin eine besorgte Mutter.)