kleine, große Freuden

12. Dezember 2008

Das jüngste Kind, das Kind, das daaamaaals diese Dyskalkulie diagnostiziert bekam, das hat die Mathearbeit zurück. Eine glatte zwei.
Das große Kind, das Kind, das eigentlich nie was für die Schule tut und diesmal ausnahmweise ein Stündchen für Mathe investiert hat, bekam die Arbeit zurück. Zwei plus.

Die Mittlere hat keine Arbeit zurückbekommen. Aber sie hat heute mit der besten Freundin zusammen lieber Englischunterricht gehabt, statt in die Chorprobe zu gehen. (in den Chor, in dem sie nicht mitsingt. Genauso wie die beste Freundin. Die beiden sind die einzigen der Klasse, die NICHT im Chor mitsingen. Revoluzzer, die beiden.)

Hach. Mir ist so leicht zumute.

Schnippseleien

12. Dezember 2008

– Pawlow´sche Gierkater:

sowie die Schranktür zuklappt, stehen die beiden dicken Jungkater sabbernd an der Futterstelle. Unabhängig davon, welche Schranktür auf- und zuging und wann die letzte Mahlzeit war. Sollten Sie nichts mehr von mir lesen, bin ich gefressen worden, nur weil ich mir eine Tupperdose aus dem Schrank holen wollte.

– Weihnachtsgeschenke:

Sechs Geschenke liegen bereits an geheimen Plätzen auf dem Küchentresen unter den wichtigen Papieren und alten Prospekten, weitere, geplante, ungefähr zwanzig fünfzehn zehn sind möglich, wenn ich etwas Geschick zeige und eines wird heute bestellt. (Anregung der Mutter der allerliebsten Tochterfreundin) Wenn Sie nichts mehr von mir lesen, bin ich unter dem „Geschenke auf den letzten Drücker besorge“-Wahn zusammengebrochen.

– Leckereien:

Beim Freitagseinkauf mit der Freundin mal wieder dem Trash-Food erlegen und plötzlich, aus Versehen, „weißes Zeug zum auf´s Brot schmieren, was aber weder Butter noch Frischkäse, sondern sowas wie Nußnougatcreme in hell und noch süßer ist“ gekauft. Hätte ja richtig lecker sein können und früher gab´s mal was, was wirklich lecker war. Früher gab es die RICHTIG leckeren Sachen wie brauner Bär und grüne Gummibärchen. Und Sugus, Ananas. Würde ich SO gerne mal wieder essen! (singt: Es gibt ein neues Kaubonbon: Sugus von Suchard. Brave Kinder kennen´s schon, es schmeckt wunderbar!) Wenn Sie nichts mehr von mir lesen, habe ich das weiße Zeug ausgelöffelt und mich auf mysteriöse Art und Weise damit vergiftet.

– Elefantenstrickereien:

Stricken ist piep-einfach. Was wirklich schwierig ist, ist sich gleichzeitig auf stricken, zählen und plaudern zu konzentrieren. Ein komplette Runde wären 40 Maschen, verteilt auf vier Nadeln. SO EINFACH. Beim Erzählen sind zehn Maschen richtig schnell gestrickt. Zwanzig auch. Sogar dreissig. Aber niemand verrät mir, ob ich nun gerade zwanzig oder doch schon dreissig Maschen gestrickt habe. Mein Elefant wird … individuell. Ein echtes Liebhaberstück. Mit aufwändigem Loch- und Knotenmuster. Und schief. Letzeres aber nur, weil ich mir nie merken kann, wann die Runde fertig ist.
Stricken und ich … ist jedenfalls keine Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns noch nicht mal kennengelernt. Wenn Sie nichts mehr von mir lesen, habe ich mir mit der Stricknadel die Pulsadern aufgestochen.

– eklige Jammerei:

rechts unten an meinem Kinn wächst ein Pickel, der sich nach und nach bedenklicher Größe nähert. Ausserdem schmerzt er, ist nicht ausdrückbar und hat den Lymphknoten am Hals dick gemacht. Wenn Sie nichts mehr von mir lesen, bin ich an der Beulenpest gestorben.

Alles prima sonst.

Merke:

11. Dezember 2008

Eine Schmerztablette zum Morgenkaffee führt zu merkwürdigem Körperempfinden. Beinahe könnte ich behaupten: ich schwebe!
Gleichzeitig ist mir wattig im Kopf, ich gähne bis zum Kieferschmerz und geradeaus laufen ist gar nicht so einfach. Vorsichtshalber habe ich einen Wecker auf kurz vor zehn gestellt, um das jüngste Kind rechtzeitig zum Weihnachtsmärchen schicken zu können.

Und der hehre Vorsatz, heute morgen rasch ein paar Bleche Plätzchen zu zaubern und am Elefanten weiterzustricken … ist zu einem rosa Wattewölkchen verpufft. Und weh tut´s immer noch.

(und Sie ahnen nicht mal, wie schwer es ist, sich auf einigermaßen gerade Sätze ohne Tippfehler zu konzentrieren.)

***** Gedankensprung *****

Anlass zur Panik: noch kein Weihnachtsgeschenk im Haus

Zieht euch warm an, ihr Engel!

10. Dezember 2008

Beginnen wir den heutigen Beitrag doch mit einem Suchbild: Wo sind die Engel?

Und überlegen Sie mal, was Frau … äh … Mutti wohl vorhat.

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Sie haben es sicherlich schon bemerkt: Frau … äh … Mutti ist vergesslich.

Eigentlich eher aufschieberisch, aber dieses Wort muss erst noch erfunden werden. Ausserdem führt aufschieberisch sowieso meist zu vergessen.

Und deshalb löse ich hier mal alles auf und ein, was Sie schon immer wissen wollten und mich gefragt haben, aber nie eine Antwort erhielten. Ich werde bis gegen 23:00 Uhr die Fragen in den Kommentaren beantworten, danach gehe ich schlafen.
Einzige Bedingung: ich darf auch mal „nein“ oder „dazu sag ich jetzt nix“ schreiben.

Aktuell zu beantworten und zu erledigen habe ich:

– Liebe liebe Tanja, liebe Frau Strickinsel: es handelt sich um einen Rockschnitt aus der Ottobre Herbst/Winter 2007

– es gibt eine neue Bloggerin, die damals genau wie Oma Eis ihr Glück auf dem Herbstmarkt versuchte und ebenso kläglich scheiterte. Besuchen Sie doch mal Stoffelina. (sie freut sich bestimmt!)

– liebe Steffi, es ist nicht eine Frage des „Wie“ sondern eher des „Wieviel“ oder „Wie oft“. Da ich auch nicht an die „hochprozentigen“ Bleichmittel aus dem Frisörladen komme, muss ich mit Drogerieprodukten eben mehrmals ran. Die Haare sind immer noch gelb, doch gnädiges schwarz/weiß lässt ahnen, wie´s bald sein wird. Übermorgen oder so kommt nochmal eine Packung drauf, dann habe ich es geschafft. Heute waren es zwei.

– meine Haare halten erstaunlicherweise eine Menge aus, ich hatte noch nie Probleme mit Spliss oder so.

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Was hatte ich noch nicht beantwortet? Bitte in den Kommentaren!