High School Musical
7. Februar 2009
Eine große Schüssel Popcorn, gesalzen.
Ein Glas Rotwein, trocken.
Das erste Lied und ich möchte bitte in mein Bett.
(… ich verschloss mein Herz für all die anderen Dinge … knatschsäusel)
Das Mädchen hat mehr Bartwuchs als der Junge. Das irritiert mich stark.
(die Mittlere nebst Freundin erzählen über eine Lehrerin und versäumen dieses wirklich ergreifende Duett „it feels so right to be here with you, ohouw.)
Verzeihung an alle Menschen, die diesen Film mögen. Es ist bestimmt verwegen nach sieben Minuten zu wissen, dass der Film doof ist.
Vielleicht ist das ja auch an echten Highschools so, dass alle immer spontan beginnen zu singen. Und so wahnsinnig witzig und schlagfertig sind.
Und sich bewegen wie die Brüder und Schwestern von Pinocchio.
Ah: 12 Minuten. Auftritt der fiesen Blondine, die den Typen liebt und die der anderen das Leben schwer machen wird. Seufz.
Wenn die Fußballer auch so lustige Lieder während des Spieles sängen, würde ich vielleicht auch mal Sportschau gucken.
Ah! Die fiese Blondine greift an. Und die zukünftige beliebteste Schülerin der Schule klugscheisst rum. Uah.
OH! Die Mädchen auf dem Sofa kichern! (das hat mich geweckt)
Ich lebe auch in einem anderen Universum als Troy, der Basketballboy.
„bis jetzt sind noch keine Küsse gefallen!“, bemerkt das jüngste Kind, das nur wegen der Popcorn auf dem Sofa sitzt.
Autsch. HighSchool sucht den Superstar.
Popcornschüssel leer. Jetzt höre ich ohne den Knusperfilter. Schade.
„Das Mädchen am Klavier sieht wenigstens normal aus“, sagen die Mädchen auf dem Sofa „die gefällt uns am Besten“ (mir auch)
Ok. Ich werde jetzt einfach warten, dass es fertig ist und mich damit abfinden, dass ich wohl zu alt für diese Sorte Film bin. (DirtyDancing finde ich auch nur mäßig gut, ich gestehe) Und ich lehne mich zurück und genieße es, den beiden Mädchen auf dem Sofa zuzusehen, die schwanken zwischen Interesse und Ablehnung. Nie war es deutlicher, wie sehr sie zwischen Fisch und Fleisch schwanken, die pubertären Hühnchen.
Einen schönen Abend, Ihnen da draußen. Ich trinke jetzt noch ein Glas Wein.
*****
ok. Einer noch: das jüngste Kind flippt völlig auf den Film. Mit strahlenden Augen hüpft er vor dem Sofa im Takt zum hoffentlich letzten Lied und quietscht, dass er das „kuuuuhl“ findet. (süüüß, sagt die Mutti)
Am 22. Mai 2009
7. Februar 2009
wird es eine Weinbergsrundfahrt geben. Start ist irgendwann zwischen 15:00 und 16:00 Uhr, das Ende vorraussichtlich zwischen 18:00 und 19:00 Uhr
Heute morgen habe ich zwei Traktoren, zwei Hänger und bis jetzt einen Fahrer organisieren können. (der zweite Fahrer und Besitzer der Traktoren und Hänger meint aber, dass sein Sohn fahren wird und das ist auch in Ordnung.)
Traditionell wird bei Weinbergsrundfahrten „Weck, Worscht und Woi“ gereicht. Sicherlich werden wir aber auch ein Stückchen Käse reichen. Brezeln und Wasser/Saft für die Kinder*.
Start ist wahrscheinlich im Weingut Schmitt (Julianenhof, liebe Tanja!), aber das erfahren wir noch. Und dann geht´s hoch in die Weinberge, an verschiedenen Weinlagen vorbei, manchmal abenteuerlich wackelnd und „am Abgrund“ entlang. Spaß macht es auf jeden Fall!
Wer möchte mit? Bitte in den Kommentaren mit Personenanzahl angeben. Ich packe diesen Artikel dann demnächst mit auf die Gartenpartyseite, damit er nicht in den Tiefen des Archives verschwindet.
„22. Mai? Dess iss ja schunn übbermoje!“, sprach Herr Schmitt Senior und verursachte damit ein kleines lustiges Flattern in Frau … äh … Muttis Herzgegend. Es ist doch noch so viel zu tun!
* ist es dann ok, wenn pro erwachsener Nase fünf Euro und pro Kindernase drei Euro gezahlt werden? Weil dann fällt auch noch eine Kleinigkeit für die Fahrer ab.
Will ich haben,
7. Februar 2009
auch wenn ich noch nicht weiß, was ich damit machen will.
Was im Übrigen der Mutti´sche Einrichtungs- und Dekostil ist und evtl. eine Erklärung, für die Ansammlung von Krusch, Kram und Krempel, der für das ganze Durcheinander hier sorgt. Nun denn.
Aktuell geht es um drei Glasballons. Ein bekannter Winzer schmeisst nämlich eine Menge dieser Dinger (große!) weg. Der große Sohn, der gestern dort zu Besuch war und die Vorlieben seiner Mutter kennt, hat den Winzer umgehend am Zertrümmern gehindert und seine Mutter informiert.
Heute also kann ich mir große Glasballons abholen. Wofür auch immer. Wohin auch immer ich sie stellen werde. Aber toll sind die.
(das weiß ich, weil in unserem zweiten Gewölbekeller stehen drei davon. Allerdings sind die mit irgendeiner verdächtigen Flüssigkeit gefüllt, die im Idealfall nur Hefe, im worst case fiese Spritzbrühe ist. Will ich seit vielen Jahren leeren, spülen und irgendwas mit machen. Aber jetzt krieg ich ja saubere und in den Gewölbekeller geht sowieso keiner.)
Sie erhielten Einblick in: die dunkle Seite der Frau … äh … Mutti
Spiegelmutti
6. Februar 2009
nach langer Zeit mal wieder eine Spiegelmutti.
(noch ist meine Leiste an der Seite nicht so gebaut, dass da wieder regelmäßig eine Spiegelmutti rausschauen kann. Wird noch. Irgendwann. Genau wie das alte Archiv. Ach, die Zeit.)
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Frau … äh … Mutti trägt hier ein grünes Samtkleid, welches sie gestern nacht nach, einigen Versuchen mit Probestoff, fertiggestellt hat.
Der Schnitt stammt ursprünglich aus einer Ottobre (02/2008) Das Brustteil wurde verlängert, was gut ist, weil die Teilungsnaht bei Frau … äh … Mutti immer mittig sitzt, was den Rock hübsch aufbauschen lässt und ein hochschwangeres Äußeres zaubert. (deshalb krieg ich nie Kleider von der Stange) Leider ist das Kleid insgesamt zu groß, weil ich vorsichtshalber eine 42 ohne Nahtzugabe zugeschnitten habe. Dafür musste ich nun keinen komplizierten Reissverschluss einbauen, kann das Kleid über den Kopf ziehen und was zu weit ist, mit einer hübschen Brosche wegraffen. Das nächste Kleid wird besser. Mit diesem Kleid kann ich mich jetzt prima im Wohnzimmer verstecken, denn den grünen Samt haben wir auch an den Terrassentüren als Vorhang hängen. Und in zwei Kissenbezügen findet er sich auch wieder. |
„Zu welchen Gelegenheiten trägt man den ein grünes Samtkleid?“, fragte der beste Vater meiner Kinder etwas skeptisch.
Ich behaupte: zu jeder!
Vielleicht zum Cocktail trinken.
(zum Kleid trägt die olle Mutti ein olles StreifenShirt, schwarze Overknees und die ganz alten Stiefel. Und das neue Mützchen. Und fühlt sich sauwohl so.)
Mutti und die weite Welt
6. Februar 2009
Frau … äh … Mutti verlässt ihr beschauliches Nierstein für einige kurze Ausflüge.
Donnerstag abend bis Sonntag abend geht´s nach Ratingen mit Abstecher zum Stoffmarkt nach Düsseldorf. Frau Traumberg hat bereits zum gemeinsamen Cocktailabend geladen.
Anfang März (02.-06.03.) geht´s nach Berlin. Flug ist gebucht! (liebe Ex-Schwagernachbarin, mail kommt noch)
Gibt es irgendwelche Berliner, die dann gerne mit mir einen Kaffee trinken würden? Allerliebste Frau Jette? Iris? Anja?
Bitte melden :-)
