Das Eine und das Andere

13. Oktober 2009

Es scheint einen Zusammenhang zu geben zwischen Ferien und dem Drang zu Verändern und zu Renovieren. Der treue Leser kennt dieses Phänomen in der Grünen Villa schon lange und winkt gelangweilt ab. Die Frau … äh … Mutti wieder. Hummeln in Arsch. Kaum ruckelt das Knie nicht mehr, schwingt sie die Farbrolle.

Ich muss Sie enttäuschen. Mir gefällt´s gerade ziemlich gut bei uns.

Diesmal ist es der Große, dem es nach Veränderung gelüstet. Und nach Farbe, leuchtend und gleichzeitig wärmend wünscht er sich sein Kellerloch und wählt deshalb als neue Wandfarbe ein kräftiges Orange. Ausserdem studierte er intensiv den Katalog des blaugelben Möbelhauses, verschwand mit Zollstock, Stift und Papier in seinem Zimmer und kam zehn Minuten später wieder nach oben. Mit einem Plan. Expedit statt oller Kommode, ausgerüstet mit Schubladen und Türen. Ausserdem mindestens ein Regal „Lack“. Über die Farben will er vor Ort nachdenken, doch den Preis der Aktion ausgerechnet hat er gewissenhaft. Und als schlagendes Argument eine Selbstbeteiligung von zwei Dritteln ins Felde geführt.

Wie soll ich da nein sagen?

(morgen muss das Kind zur Traubenlese, aber nächste Woche geht es los.)

Psychedengel

13. Oktober 2009

Da war dieser fiese Polyesterstoff, mit grünen und pinkfarbenen Blümchen, ein echtes 70er-Jahre-Schätzchen, wahrscheinlich ehemals eine Bluse.

Ausserdem gibt es da eine große Plastikbox voller Tüll- und Chiffonreste, glänzig, rutschig, zu nichts zu gebrauchen, aber zu schade zum Wegwerfen.

Wenn man diese beiden Aspekt mit der wunderbaren Stickdatei von hier zusammenwirft, kommt das dabei heraus:

Endlich habe ich also einen Verwendungszweck für rutschige Glänzestoffe, von denen immer ein viel zu großes Stück im Restesack des blaugelben Möbelhauses ist.

Beim Besticken habe ich mir vor Anspannung die Lippe blutig gebissen, da ich keinerlei Vlies miteingespannt hatte und ich somit wunderbar beobachten konnte, wie die Nadel in die Öffnung der Stichplatte sauste.
Hach. Ich bin ganz begeistert!

Party aus.

12. Oktober 2009

Danke für die Glückwünsche zum vierten Bloggeburtstag.

Ich bin sehr erstaunt, wieviele Leser mich schon seit den ersten Schritten begleiten. Das ist ein ganz tolles Kompliment, danke!

Mein spezieller Dank geht natürlich an Herrn Skizzenblog, der in Bild und Kalorie den Geburtstag zelebrierte. Die Kalorien waren hübsch verpackt:

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einsame Erkenntnis

12. Oktober 2009

Regelmäßige Einnahme von zwiebellastigen Speisen führt nicht zu Gewöhnungsprozessen hinsichtlich verstärkter Flatulenzen. Allenfalls zu längerer Einsamkeit, da der beste Vater meiner Kinder sich weigert, sich gemeinsam mit mir einem Raum aufzuhalten.

(eigentlich möchte ich mich auch nicht mit mir in einem Raum aufhalten)

(das am eigentlichsten Ungerechtesten ist, dass der beste Vater meiner Kinder weniger anfällig ist. Unsensibel, um es nett für mich auszudrücken.)

Vier Jahre

12. Oktober 2009

Frau … äh … Mutti.

Herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag.

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