Was ich gut kann:
8. April 2010
Sehr viele Kräuter in der Gärtnerei kaufen und die Stimme von Oma Eis ignorieren, die sanft den Kaufrausch zu bremsen versucht.
„Brauchst du das wirklich noch?“
„Ja. JA! JAAA! kaufenkaufenkaufen.“
Besser als Schuhe kaufen. Echt jetzt.
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Beute:

hier mal drei Euro, da mal rasch einsfünfundneunzig und der Topf für 2,35 Euro muss auch noch mit. Und dann wundert man sich, wie rasch achtzig Euro im Garten verschwinden.

Drei Pflänzchen für die Gartenwanne sind auch dabei und der dicke Martin verliebt sich ins Mädesüß. Bin gespannt, wie lange das draußen überlebt.

Dank tatkräftiger Hilfe sind die Terrassenkästen und die Zinkwanne mit verschiedenen Thymian-, Oregano- und Salbeisorten gefüllt. Rosmarin dazu und ein Currykraut . Mein heißgeliebtes Zironenkraut darf nicht fehlen und ganz neu, garantiert zweckfrei aber faszinierend: Colakraut. Duftet wie – na raten Sie mal – Cola. Interressant halt :)

Ich freue mich auf den Duft an lauen Sommerabenden. Oder während der Minuten kurz nach einem Regenschauer.

Fleissig auch die Wildbienen auf der Terrasse. Die Bohrlöcher füllen sich zusehends.

Unten im Garten wuchs ein Schmetterlingsflieder. Leider dort, wo er stört, nämlich direkt neben dem Apfelbaum. Der beste Vater meiner Kinder grub ihn vor drei Wochen aus und ließ das Loch offen. Als ich es gestern zuschaufeln wollte, fiel mir auf, dass etliche Hummeln das Loch umschwirrten. Hurra! Ein Hummelnest im Garten! Das Loch muss nun unbedingt offen bleiben, deshalb habe ich eine zerbrochene Pflanzschale als Dach darüber gebaut. Und saß dann zwanzig Minuten mitten im Beet und beobachtete umherschwirrende Hummeln. So wird der Garten nie fertig :)
Heute noch: einen Johannisbeerbusch pflanzen
Zwei Tage
7. April 2010
im Garten.
Sonnenverbrannter Nacken, erste Bräune auf Armen, Beinen und Gesicht, tiefe Schrullen in den Fingern und genug Erde unter den Fingernägeln, um Kresse darin zu säen :)
Seit letztem Mai ist beinahe nichts mehr in meinem Garten passiert und ich ich hatte ziemlich Angst, dem Wildwuchs nicht Herr zu werden. Mittlerweile bin ich gelassener und genieße es, Sorgen in der Erde zu verbuddeln.
Morgen kaufe ich dringend benötigte Pflanzen und hoffe auf gnädiges Wetter, um diese noch an Ort und Stelle zu bringen. Und wenn´s am Wochenende regnet, sieht mich mein Nähzimmer mal wieder. Die Ferien neigen sich dem Ende zu und der Tagesrhythmus wird herrlich normal.
(und um offenstehende Fragen zu beantworten: natürlich höre ich nicht auf zu bloggen. Ich habe nur Ferien. Und meine lieben Freunde bei Facebook ich mag Euch alle schrecklich gerne, aber noch lieber lese ich ausführliche Artikel in Euren Blogs, bzw. schreibe selbst mit vielen Adjektiven und unnötigen Füllwörtern in meinem Blog. Als ich mich dabei ertappte, dass ich „Frau Mutti geht in die Küche, um sich ein Käsebrot zu schmieren“ tippen wollte, mit dem sicheren Wissen, dass das garantiert zwei bis vier Personen „liken“ würden, löschte ich meinen account. Sollten Sie trotzdem zufällig nochmal „Frau Mutti“ in Ihrer Freundeliste entdecken, dann liegt das daran, dass ich sämtliche Beiträge und Kommentare lösche, denn Facebook hat mir freundlicherweise mitgeteilt, dass diese so lange erhaltenwerden, bis ich meine Meinung ändere. Alles Verbrecher, sage ich Ihnen. Aber vielleicht ahnen Sie das ja schon.)
Jetzt: GA. Und PP. Hurra!
Franz und Sisi
5. April 2010
leisten den Engeln Gesellschaft.

(Osterferien dauern noch eine Woche.)