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2. Juni 2010

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Sie dürfen gerne noch weiterraten. Aber wenn Sie es gar nicht mehr aushalten und auch, weil es schon erraten wurde (Glückwunsch!), bitte klicken: stolze Eltern

und:das Weibchen mit dem Legestachel (und einem Ei im Stachel)

Die Calcaratas haben mit der Eiablage begonnnen. Derzeit haben wir etwa 25 Eier. In etwa vier Monaten erwarten wir Nachwuchs.

Endspurt

2. Juni 2010

Vor dem familienfreien Wochenende sind die letzten Aufgaben zu bewältigen.

Das jüngste Kind zum Beispiel muss noch eine Fantasiegeschichte zu Ende schreiben. Das kann mehrere Stunden dauern, weil zwischen „mir fällt nix ein“ und  „ich schau mal ein bißchen aus dem Fenster“ und „ich geh mal auf´s Klo (weil da liegen Comics, die ich lesen will)“ viel Zeit passt. Ausserdem muss er alle Bundesländer samt deren Hauptstädte lernen. Und ich erinnere mich mit wenig Freude daran, wie ich dies mit der Mittleren und dem Großen lernte. (vielleicht sollten wir als Fleißaufgabe direkt noch die europäischen Länder samt deren Hauptstädte lernen, weil diese Aufgabenstellung kommt erfahrungsgemäß als nächste)

Der Große hängt im Sessel und erwidert auf meine Aufforderungen, seinen Kram zu packen: „Gleich.“

„Gleich“ sagt er immer und das kann wirklich gleich sein oder aber auch erst in einer Stunde. Ich werde also gleich noch eindringlicher meine Forderungen vorbringen. Und bei mir bedeutet gleich: jetzt. PACK DEINEN KRAM, KIND!

Die Mittlere ist „not amused“, denn beide Themenbereiche der Projektwoche, die sie sich ausgesucht hatte, sind belegt. Nun hat sie „creative writing“ gewählt, aber nur, weil die Englischlehrern so nett ist und zwei Freundinnen auch keine bessere Idee hatten. Es fällt mir schwer, das Projekt „schön zu reden“.

Morgen um diese Zeit ist es hier ganz wunderbar ruhig. Bagger, Rüttler und Laster haben frei, die Familie ist weg und ich bin mir anz sicher, dass sich meine Lageweile in Grenzen halten wird. Luxusproblemchen allenfalls, dass ich mir zu viel vorgenommen habe.

Morgen muss ich nicht kochen. Und nicht reden, wenn ich gerade nicht reden will. Kann um halb zwölf ein Mittagsschläfchen machen und um drei Uhr nachmittags einen wüsten Splatterfilm schauen, sollte ich für das eine oder das andere ein Bedürfnis verspüren.

Morgen gilt: ich.

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1. Juni 2010

„laugh, oh laugh,

my parents always laugh about me …“,

singt das große Kind beim Abfragen der Vokabeln.

(hit-verdächtig)

und lass mich doch in Ruhe.

Ich will nicht Lena sein, mich nervt das Lied und die exzessive Berichterstattung drumherum. Als gäb´s nichts Wichtigeres. Die Sache mit dem beleidigten Ex-Bundespräsidenten zum Beispiel. Hätte ich allerdings einen Wunsch frei, wünschte ich mir ein Stückchen von Herrn Raabs Näschen für Erfolgsgeschichten. Kann er echt gut, der Herr Raab.

Und was die WM anbelangt: wir haben´s hier so gar nicht mit Fußball. Ich kann zwar ein Abseits erkennen, aber ich bin viel zu ungeduldig, um mich 90 Minuten (oder länger) vor den Fernseher zu kleben und anderen beim Ball spielen zuzusehen. Was kann ich alles machen, in 90 Minuten! Ich kann zum Beispiel die Stickmaschine starten. Mit einem Fußballthema :) Aber es sind ja Kickermännchen und Kicker spielen finde ich großartig.
Nach dem Sticken noch ein bißchen nähen und heraus kommt dann eine hübsche pompadura.

(click!)

Susanne hat tolle Vorlagen gezeichnet und Sonja hat Stickdateien daraus gezaubert. Erhältlich ist die Stickdatei ab Donnerstagabend, 03.06.2010, im kunterbunten Shop.

Und die pompadura gibt´s irgendwann im Laufe der nächsten Woche.

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radikaler Themenwechsel

Haben Sie oder wissen Sie wo ich suchen kann: einen Schnitt für eine Art Lätzchen für Erwachsene. Soll nicht wie ein Lätzchen aussehen, denn das Thema Würde bleibt sehr großgeschrieben.

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Das jüngste Kind schreibt heute eine Mathearbeit. Für die letzte Mathearbeit haben wir intensiv gelernt. Ausreichend, vier plus. Diesmal haben wir nicht gemeinsam gelernt, ich bin nicht sehr entspannt, muss aber herausfinden, was das Kind alleine kann und ob er meine Nachhilfe annimmt. Mal wieder die Sache mit den Wurzeln und den Flügeln. Und auch beim dritten Kind verlangen mir diese Entscheidungen viel mehr ab, als ich vor mir zugeben will.

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übrigens: hier scheint die Sonne und es ist beinahe schon warm!