Nachbarn.

3. November 2011

Statt den Haushalt zu wuppen oder gar eine köstliche Mahlzeit zu zaubern, versackte Frau … äh … Mutti mit einer Tasse Kaffee, einem zitronigen Cheesecake aus dem Glas und dem Rechner auf dem Sofa. Und las sich genüsslich bis tief ins Archiv des Kuriositätenladens.
Großartige Rezepte samt äusserst ansehlicher Bilder. Und eine schöne Schreibe obendrein.

(möglicherweise bin ich die Letzte, die dieses wunderbare Foodblog entdeckt hat, doch sehen Sie es mir nach: die Foodblogger entdecke ich gerade erst. Begeistert.)

Schon über drei Wochen dotzelt der Ringelfranz nun schon in der Grünen Villa herum, hat nach und nach alle Zimmer, die Halle und sicher auch den Gewölbekeller erobert und einige höchst interessierte Blicke durch die großen Scheiben des Wintergärtchens nach draußen geworfen.

Heute war er sehr erstaunt, denn die großen Türen nach draußen standen offen.

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Gestammeltes.

1. November 2011

– dieses Jahr wird es keine Novemberrezepte geben. Erstens habe ich keine Zeit dafür, zweitens habe ich keine Zeit dafür und drittens fiel mir letztes Jahr auf, dass der November nur halb so schlimm wie der Februar ist. Deswegen wird es wohl Februarrezepte geben.

– mein wunderschönes Nähzimmer gehört mir derzeit nur noch halb, da der Tausch mit dem Zimmer des großen Sohnes in vollem Gange ist. Sein Bett steht schon dort, wo Sofa und Stickmaschine standen. Der nächste Schritt ist, in seinem Zimmer zu streichen. Die Wände dort leuchten nämlich ziemlich orange und das ist mir zu grell. Ich hoffe, dass wir bis Ende der Woche fertig mit der Umzieherei sind. Und dass er seinen Geburtstag in seinem neuen Zimmer genießen wird.

– Dem Franz geht´s hervorragend, keine Sorge. Martin auch. Beide liegen nebeneinander auf dem Korbsofa im Wintergärtchen und fressen einträchtig, nachdem sie sich geeinigt haben, wem welche Futterschüssel gehört. Franz wächst und gedeiht und Martin sieht bestimmt nur so dick aus, weil er erstens Winterfell hat und zweitens jede Katze neben der dürren, roten Ratte dick aussieht.

Franz mag es ausgesprochen gern, wenn er rumgeschleppt wird und das ist auch gut so, weil ihn jeder ausgesprochen gerne rumschleppen möchte. Hier zum Beispiel seine Patentante, die Freitagsfreundin.

(demnächste werde ich dann wieder jammern, wo der Katerfratz Mist macht und weshalb wir ihn trotzdem nicht mehr hergeben wollen)

– ich blogge nur, um nicht Farben anmischen zu müssen.

– ich blogge nur, um nicht weiteren Kram in Kisten zu packen, die kurzfristig in der Halle zwischengelagert werden.

– ich blogge nur, damit mir der Abschied von meinem hübschen Nähzimmer nicht so schwer fällt. Her gebe ich es übrigens, weil der große Knabe demnächst 16 wird und einfach zu groß für seine Höhle geworden ist. Und weil das Nähzimmer quasi einen eigenen Eingang hat und ich mir einbilde, dass ich als coolste Mutter der Welt gelten werde, wenn ich meinem 16jährigen Sohn sozusagen freie Fahrt gewähre. (Huah! Welcher Teufel hat mich da geritten?) Und ausserdem ist es irgendwie gerechter, wenn eines der größeren Zimmer des Hauses nicht als Näh- und Arbeitszimmer verplempert wird, wenn der ganze Kram doch auch irgendwie in ein viel kleineres Zimmer passen kann. Bis auf das ausklappbare Sofa natürlich und das ist schade für alle meine künftigen Übernachtungsgäste, die müssen dann mit einer Matratze auf dem Boden vorlieb nehmen. Und die Übernachtungsgäste beim Großen haben jetzt vollen Komfort. Zwei Drittel meiner Stoffvorräte kriege ich gut unter, das letzte Drittel muss ich rasch noch für den Weihnachtsmarkt vernähen. Falls ich den Knopf finde, mit dessen Hilfe man dem Tag zusätzliche Stunde abtrotzen kann.

– ich blogge nur, um dem Großen nicht beim Kisten schleppen helfen zu müssen.

– na gut. Schluss für heute. (mein Nähzimmer! Schluchz!)