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8. Juni 2011
Morgen um die Zeit habe ich ´ne blöde Untersuchung hinter mir. Und einen neuen Termin im Kalender stehen. Ich weiß gar nicht so genau, ob ich mich darüber/darauf freuen soll :/
Seufz.
7. Juni 2011
Gewalt ist ja auch keine Lösung. Führt höchstens zu einem abgebrochenen Schlüssel im Fahrradschloß. Was wiederum logistische Meisterleistungen den Abholdienst betreffend verlangt.
(singt: oh diese Kinder, verflucht sei ihr Erfinder)
Höhere Gewalt.
6. Juni 2011
Ein Jahr lang haben die Kindelein die geliehen Schulbücher gehütet und äusserst sorgsam behandelt.
Zwanzig Minuten im Gewittersturm mit dem Rad nach Hause durchweichten nicht nur die Kindelein bis auf die Haut, sondern auch deren Schulrucksäcke. Die Bücher sind nun wellige Etwasse und ich fürchte, damit entsprechen sie nicht mehr den Rückgabe-Kriterien. Sehr dumm gelaufen, das.
(mistmistmist)
Hoch die Tasse LI
6. Juni 2011
Das grüne Tässchen auf der grünen Insel. Ich wäre gerne mitgereist, auf die Insel und ans Meer.
uff.
6. Juni 2011
Nach drei Wochen Pause wieder beim Spocht.
Am ersten Gerät dachte ich, da sei was kaputt, bis ich merkte, dass da eben Gewicht am Gerät zu bewegen ist.
Am dritten Gerät merkte ich, dass das Gefühl, mühsam erarbeitete Muskelmasse verwandele sich in Schwabbel nicht getrogen hat.
Am letzte Gerät war ich einfach nur froh und glücklich, es überhaupt bis zum letzten Gerät geschafft zu haben.
Der Bauch zwickte ab und zu, vor allem im Narbenbereich, aber ansonsten klappte das alles doch besser, als ich befürchtet hatte. Ab sofort dann wieder: zweimal in der Woche zum Spocht und die Joggingschuhe abstauben. (als ich noch wie ein Fragezeichen durch die Krakenhausflure schlurfte, sprach die behandelnde Ärztin von „gemäßigtem Joggen ab übermorgen“. Übermorgen ist zwei Wochen später. Aber immerhin :)
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Das letzte Wochenende hat ein hübschen Vorgeschmack auf die anstehenden Sommerferien geliefert. Bzw. auf das, was ich von guten Sommerfeiren erwarte. Eine gute Mischung aus Gartenarbeit und Faulenzen, Sonne, Wind und sogar Regen.
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Für die eine Woche, in der der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib ganz ohne Kinder in der Grünen Villa leben werden, wird eine Art to-do-Liste erstellt werden müssen. Wir haben einfach zu viele Ideen, was wir in dieser Zeit tun können. Frühstücken im Bett und kochen, was die Kinder nicht mögen, cachen gehen, früh morgens an den See fahren, im Garten schuften sind keine sonderlich exotischen Vorhaben und auch mit Kindern im Haus realisierbar, aber ohne Kinder nur als Paar machen sie anders Spaß.
Die Vorfreude auf diese Woche ist jedenfalls sehr groß und ich versuche das Stimmchen im Hinterkopf zu übertönen, das höchst pessimistisch „na, warte mal ab, wenn du dich so sehr freust, geht garantiert was schief“ nöhlt.
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Sollten Sie hier Näh- und Stick-Content vermissen … es gibt da einfach nix zu berichten. Ab und zu setze ich mich voller Elan an eine der Maschinen und merke dann, dass nix geht. Es mir gerade keinen Spaß macht. Das Wetter zieht mich raus, ich mag nicht im Keller sitzen. Nicht mal ein hübsches Röckchen passend zu den neuen unroten Schuhen mag ich nähen, obwohl hier seit dem Wiesbadener Stoffmarkt allerbester, perfekt passender Japanstoff liegt.
Ab und zu will ich in hysterische Panik verfallen, weil ich ja jetzt gar nichts nähe und deshalb kein Geld verdiene und ist das jetzt womögliche das selbstprophezeite „wenn´s erst offiziell ist, habe ich keine Lust“-Syndrom?! Aber dann schnaufe ich tief durch und weiß: andersrum wird ein Schuh draus. Ich hab´die Näherei angemeldet, damit ich mit reinem Gewissen verkaufen kann, WENN ich was übrig habe. Kein Druck, kein Stress, durchatmen. Kommt Herbst, kommt Nähen.
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„Töchterlein“, sprach Frau … äh … Mutti, „sollen wir vielleicht ein Klassenabschluss-Grillfest bei uns im Garten machen?“
„UOHR NEEE! Da hab ich ja Ü-BER-HAUPT keine Lust drauf.“, erwiderte das Töchterlein entsetzt.
Ob´s nun die Idee des heimischen Gartens ist oder das Grillfest überhaupt oder das Alter, in dem man zu alt zum Grillen oder Verabschieden ist – ich weiß es nicht, ich werd´s nie rauskriegen und immerhin hab ich´s versucht.
(und weil ich neulich ja prahlerisch schrieb, wie easy-peasy die Pubertät hier läuft: ich möchte etwas relativieren. Wir durchrasen Gefühlsachterbahnen von sehr hoch nach sehr tief und umgekehrt, zu Tode betrübt und himmelhochjauchzend, schwarz oder weiß. Wie aus dem Lehrbuch und mit einer gewissen Diplomatie zu handhaben. Schade, dass mir diese bisweilen abhanden kommt. Aber ich bin stets bemüht.)