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5. Juni 2010

zusammen mit der allerbesten Freundin.

(später noch Spargel)

So als Singlefrau

4. Juni 2010

lebt es sich ganz hervorragend.
Mein gestriges Abendessen zum Beispiel nahm ich in Form einer Tüte Chips und einer Flasche Rotwein hinten im Garten in der Abendsonne ein. Zu meiner Entlastung sei angefügt, dass Mme Ouvrage mich dabei unterstützte. Im Gegensatz zu ihr konnte ich aber heute morgen den Rotweinschädel ausschlafen.

Pläne für heute: nähen

(und ab und zu mal „jippieh!“-schreiend vor dem Spiegel lustige Verrenkungen machen)

erstmal anders

3. Juni 2010

Der Große fährt nicht nach Österreich, denn dort ist man eingeschneit. Er bleibt jetzt quasi in der Nähe.

Der Rest der Familie fährt hoffentlich heute noch. Bisher sieht es nicht so aus, denn der beste Vater meiner Kinder ist noch unterwegs, den Großen zum Treffpunkt bringen. Da heute ja Feiertag ist, fahren die Züge absolut ungünstig und das Gepäck des Großen hat sich seit gestern abend ungefähr verdreifacht. (er schleppt meinen 60l Tourenrucksack und einen kleinen Tagesruck und eine Tüte mit Wanderschuhen und seine Jacke und ich weiß nicht, wie lange er wirklich bleiben will, denn mit dieser Ausrüstung könnte er gut einen Monat in der Wildnis überleben)

Die allerliebste Freundin ist aus dem Urlaub zurück und dunkelbraun gebrannt. Dies bedeutet wohl, dass sie deutlich besseres Wetter in den letzten Wochen hatte, als wir armen Zurück Daheimgebliebenen. Ich werde sie und ihr gut erholtes Äußeres am Wochenende neidisch begutachten und mir stets vor Augen halten, dass es ja nur noch ungefähr sechs Jahre dauert, bis der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib auch wieder tolle Urlaube AUSSERHALB DER SAISON!!! machen können. Bald.

Die beiden jüngeren Kinder haben vor lauter Reisefieber angefangen, jede Menge Blödsinn zu machen. Streiten, zicken, zanken. Ich bin schon derart in der Singlerolle, dass ich mich bei dem Gedanken: „uah, Kinder sind einfach nur schrecklich“ ertappe. Zum Glück schaut das mütterliche Gewissen in mir streng genug, so dass ich noch ausreichend Geduld aufbringe, die Kindelein milde lächelnd zu beruhigen.

Können jetzt bitte alle sofort das Haus verlassen?!

?

2. Juni 2010

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Sie dürfen gerne noch weiterraten. Aber wenn Sie es gar nicht mehr aushalten und auch, weil es schon erraten wurde (Glückwunsch!), bitte klicken: stolze Eltern

und:das Weibchen mit dem Legestachel (und einem Ei im Stachel)

Die Calcaratas haben mit der Eiablage begonnnen. Derzeit haben wir etwa 25 Eier. In etwa vier Monaten erwarten wir Nachwuchs.

Endspurt

2. Juni 2010

Vor dem familienfreien Wochenende sind die letzten Aufgaben zu bewältigen.

Das jüngste Kind zum Beispiel muss noch eine Fantasiegeschichte zu Ende schreiben. Das kann mehrere Stunden dauern, weil zwischen „mir fällt nix ein“ und  „ich schau mal ein bißchen aus dem Fenster“ und „ich geh mal auf´s Klo (weil da liegen Comics, die ich lesen will)“ viel Zeit passt. Ausserdem muss er alle Bundesländer samt deren Hauptstädte lernen. Und ich erinnere mich mit wenig Freude daran, wie ich dies mit der Mittleren und dem Großen lernte. (vielleicht sollten wir als Fleißaufgabe direkt noch die europäischen Länder samt deren Hauptstädte lernen, weil diese Aufgabenstellung kommt erfahrungsgemäß als nächste)

Der Große hängt im Sessel und erwidert auf meine Aufforderungen, seinen Kram zu packen: „Gleich.“

„Gleich“ sagt er immer und das kann wirklich gleich sein oder aber auch erst in einer Stunde. Ich werde also gleich noch eindringlicher meine Forderungen vorbringen. Und bei mir bedeutet gleich: jetzt. PACK DEINEN KRAM, KIND!

Die Mittlere ist „not amused“, denn beide Themenbereiche der Projektwoche, die sie sich ausgesucht hatte, sind belegt. Nun hat sie „creative writing“ gewählt, aber nur, weil die Englischlehrern so nett ist und zwei Freundinnen auch keine bessere Idee hatten. Es fällt mir schwer, das Projekt „schön zu reden“.

Morgen um diese Zeit ist es hier ganz wunderbar ruhig. Bagger, Rüttler und Laster haben frei, die Familie ist weg und ich bin mir anz sicher, dass sich meine Lageweile in Grenzen halten wird. Luxusproblemchen allenfalls, dass ich mir zu viel vorgenommen habe.

Morgen muss ich nicht kochen. Und nicht reden, wenn ich gerade nicht reden will. Kann um halb zwölf ein Mittagsschläfchen machen und um drei Uhr nachmittags einen wüsten Splatterfilm schauen, sollte ich für das eine oder das andere ein Bedürfnis verspüren.

Morgen gilt: ich.