schmerzlich vermisst:

23. Februar 2010

diese „unauffällig sieben Zentimeter größer in nur fünf Minuten“ – Anzeigen in den Zeitschriften.

(fiel mir so ein, als mir der große Sohn gegenüberstand. Und kommen Sie mir nicht mit Highheels oder so, darin kann ich nicht laufen.)

für heute bestellt:

23. Februar 2010

fünf zusätzliche Stunden.

(ich ahne, dass das nix wird.)

Während ich hier mit meinem Morgentee sitze, bin ich in Versuchung, für heute eine Liste zu schreiben, um auf gar keinen Fall irgend etwas zu vergessen oder mich zu verzetteln. Aber Listen sind des Teufels. Sie führen dazu, dass sich ein unsagbarer Druck bei mir aufbaut und ich nichts mehr schaffe. Oder, das krasse Gegenteil von Druck, ich die Liste überfliege, grob ausrechne, wieviel Zeit jeder einzelne Posten frisst, zusammenrechne und mich dann mit einem Buch hinsetze, weil das Zeug auf der Liste kann ich irgendwann heute mittag in knapp drei Stunden abhaken. Haha. Klappt natürlich nur theoretisch.

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Ob ich diesen höchst mysteriösen Artikel von gestern abend je auflösen kann, kann ich Ihnen nicht versprechen. Es geht weder um Babies, Neugestaltungen, gefärbte Haare oder Wände oder um Lebensplanänderungen. Sie kennen mich doch und wissen, dass ich sehr hemmungslos vor mich hinquatsche. Manchmal passiert dann aber etwas, das so spannend ist, das aber, weil es andere Menschen betrifft, mir doch gebietet, nix darüber zu schreiben. Verzeihung für´s lange Zähne machen. (ich wäre geplatzt, hätte ich nicht wenigstens dieses mysteriösen Schwafel hiergelassen)

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Der Frühling ist da. Ich weiß das ganz sicher, denn gestern habe ich ein Fenster geputzt. Freiwillig. Ein untrügliches Zeichen genauso wie Wasser, das in den Bäumen hochsteigt, Zwitschern vor dem Fenster und erste gelbe Tupfen im Garten.

Vor lauter Euphorie über den Frühling und das geputzte Fenster hätte ich mir um ein Haar neue Sommerschuhe gekauft. Bis ich mich aber entschieden hatte, ob ich diese, jene oder doch die anderen nehme, waren andere im Outlet schneller und meine Größe ausverkauft. Ich habe somit knapp hundert Euro gespart, für die ich mir nun etwas anderes kaufen kann, ein neues Handy zum Beispiel. Weil mein altes bekommt das jüngste Kind. (DAS war eine elegante Überleitung!) Am Samstag stand ich im Elektronikladen vor etwa vierhundert verschiedenen Handys in verschiedenen Farben und Größen, zum Aufschieben, zum Klappen, mit Glitzer und ohne und ich ohne Ahnung. Mein Handy ist ein eher älteres Modell, dass nur telefonieren kann.

„Such dir eins aus“, sprach der beste Vater meiner Kinder und ich griff zielstrebig zum Apfelhandy, weil das so schön groß und intuitiv zu bedienen ist.

„Such dir ein anderes aus“, sprach der beste Vater meiner Kinder und zeigte mir verschiedenen Tarife, die allesamt der Entsagung vieler, vieler Sommerschuhe bedeutet hätten. (und mal ehrlich, Frau … äh … Mutti, brauchen Sie so ein Ding? So selten, wie Sie unterwegs sind? Aha.)

Das einzige Handy ohne Kamera, MP3Player (mit und ohne Lautsprecher) und sonstigem Schnickschnack, also das einzige Handy, das gut bedienbare Tasten hat und einfach nur telefonieren kann, heißt „Seniorenhandy“ und das traf mich hart. Weil ich so zielstrebig zum Seniorenhandy gegriffen hatte und ich ja nun wirklich keiner bin, wählte ich, in logischer Konsequenz, das Handy mit dem meisten Schnickschnack und Brimborium. Weil es so hübsch weiß-orange ist. Demnächst wird es hier eintrudeln und ich muss ganz rasch irgendwie eine schicke Handytasche dafür zusammenfriemeln. Ausserdem habe ich mir vorgenommen, immer zu wissen, wo es gerade liegt und den Akku immer geladen zu haben. (und ich mache jeden Tag Sport, entsage weißem Mehl, Zucker und fritierten Lebensmitteln und werde nie mehr „Scheiße!“ beim Nähen sagen. Oh! Und ich werde selbstverständlich die Bedienungsanleitung studieren.)

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Zeit für den ersten Posten meiner nicht existenten To-Do-Liste für heute.

Mööönsch.

22. Februar 2010

Allerfeinster wichtigmach-Blogcontent …  und Schweigepflicht.

Apfel II

22. Februar 2010

perfekt.

Duft.

Apfellächeln.

satt.

Apfel.

22. Februar 2010

Da liegt er nun.

Und ich will ihn nicht.

(ist so typisch: wenn ich´s nicht darf,will ich´s unbedingt. Und wenn ich´s habe, ist es uninteressant. Mpf.)