Schneit
18. Dezember 2009
und schneit und schneit und schneit und schneit.
Dicke Flocken. (toll, toll, TOLL!)
Und bei Ihnen?
Wenn
18. Dezember 2009
der böse Mann bei der Krankengymnastik seine Finger in mein Knie bohrt und es dabei beugt, dann knackt es, knirscht es, blockiert, schmerzt es. Und tut damit genau das, was es ja nicht mehr tun sollte.
„Nicht schlimm“, sagt er. „Das muss heilen. Das ist alles wund und verletzt.“
Genau so fühle ich mich.
(mit Chips und Tee im Bett. Zum Trösten.)
.
17. Dezember 2009
Und dann war da noch dieser wirklich große Plüschhai, der plötzlich in unserem Einkaufswagen lag.
Neben den Hühnern mit dem grünen Krönchen aus Glas.
hachhach.
verkehrte Welt
17. Dezember 2009
„Uaaaah“, stöhnt Frau … äh … Mutti, „Mir ist SO langweilig.“
„Soll ich was mit dir spielen?“, fragt der große Sohn.
(spielen nicht, aber dafür wird er jetzt die wunderbare Welt von „Scrubs – Die Anfänger“ kennenlernen. Mutter und Sohn alleine auf´m Sofa. Mit einer Schüssel Plätzchen.)
Lebenszeichen aus dem Nähzimmer
17. Dezember 2009
Der spannendste Moment beim Sticken ist der, wenn die Maschine loslegt und sich zeigt, ob das Motiv richtig herum gestickt wird. Besonders spannend ist dieser Moment, wenn es sich beim zu bestickenden Kleidungsstück um die Fleecejacke der eigenen Mutter handelt.
Sicher kann man das mit der zugehörigen Software genau festlegen, was wohin und wie. Aber sind Sie nicht auch schon mal aus dem Haus gegangen und haben sich gefragt, ob Sie das Bügeleisen auch ganz wirklich ausgestöpselt haben? Na also.
(Glück gehabt, das Eichhörnchen steht nicht auf dem Kopf)
*****
Ich habe einen Fisch auf mein Shirt gestickt. Das ist an und für sich nichts besonders Erwähnenswertes, denn das Motiv sitzt an der gewünschten Stelle, richtigherum. Problem diesmal ist, dass sich das Stabilisierungsvlies nicht zwischen den feinsten Schuppen herausfriemeln lässt, ohne diese in allerfeinste Schlingen zu verwandeln.
(Bild des Shirts folgt zum Wochenende)
*****
Ich brauche eine zweite Stickmaschine, weil diese großen Motive einfach zu viel Zeit fressen. In dieser Zeit könnte ich ganz toll vier, fünf kleinere Sachen fertig sticken.
Ausserdem brauche ich ein größeres Zimmer, um alle Maschinen, die ich so brauche, auch unterstellen zu können. Neulich hörte ich von einer STRICKmaschine. Hab ich noch nie gehört. Brauch ich die auch? Was kann die?
*****
Was die Produktion der Weihnachtskarten anbelangt: ein zauberhafter Prototyp liegt vor mir. Seine Herstellung dauert ziemlich genau eine Stunde, kurze Denkpausen inbegriffen. Ebenfalls vor mir liegt ein Din A4 Blatt mit ungefähr fünfzehn Adressen. Nun überlege ich, ob ich einfach zwei Nächte auf meinen Schlaf verzichte (kann ja eh nicht schlafen, weil ich nicht richtig müde bin, vor lauter Schonung) oder ob ich ein hübsches Photo mache und die modernen Kommunikationswege nutze.
Andererseits: Weihnachtskarten, so echte zum Anfassen, sind auch toll.
*****
So. Der Terminator Die Maschine ruft und ich gehorche.