eindeutig

22. Oktober 2009

keine Pfote (mehr):

(Selbstgefrickelte Stickdatei, natürlich unverkäuflich, da dieser Jack mit Sicherheit und zu Recht geschützt ist. Aber vielleicht eine Anregung, was man mit Klamotten machen kann, die man derzeit eher nicht mehr tragen, aber auch nicht wegschmeissen will.)

Stichworttag

21. Oktober 2009

stadtgebummelt, Kletterschuhe+Chalkbag+ATC für kletternde Familienmitglieder gesucht und gefunden (den reduzierten wolfskin-Jacken keinen zweiten Blick gegönnt), Stickgarnbestände aufgefüllt, chinesisch gegessen, aus Versehen drei Bücher gekauft, einer CD (Charlie Winston) und dreier sehr reduzierter Computerspiele nicht widerstehen können, eine wunderbare Idee für die Kinderweihnachtsgeschenke gehabt, ganz heimlich ein Geburtstagsgeschenk gekauft, sehr müde und menschensatt wieder heim gekommen. (kein Frisörbesuch, weil kein Termin und spontan bedeutete eine zu lange Wartezeit. Sehe ich eben weiterhin aus wie ein struppiges Meerschweinchen) Der Jüngste verlässt uns gleich, er ist zur Übernachtungsparty geladen, der Große überredet den besten Vater meiner Kinder zu einer LAN-Party (zum Spielen eines pädagogisch total verwerflichen Ego-Shooters) und Töchterlein wird mit mir einen trauten Filmfrauenabend genießen. Den Film darf sie wählen und ich schätze, sie wählt „Die Goonies„, weil die Jungs wollen den nie sehen, warum auch immer. Morgen: FREI! Die Kindelein haben sich mit dem besten Vater meiner Kinder zu Kartoffelpuffer mit Apfelmus bei den Großeltern eingeladen. Diesem Essen kann ich so garnix abgewinnen und deshalb gibt´s für mich einfach ein paar Nudeln oder so. Vielleicht vergesse ich auch einfach das Essen, denn ich gedenke mich im Nähzimmer einzuschließen und viele, viele tolle und noch tollere Sachen zu nähen.

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Ich habe die  Liste der virtuellen Kaffeeklatsch-Anwärter aktualisiert. Sollte ich jemanden unterschlagen haben: bitte melden!

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Dieter und Tanja haben sich übrigens nicht bei mir gemeldet. Schaaade!

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Falls Sie mich vermissen …

20. Oktober 2009

keine Sorge.

Ich sitze im Nähzimmer und bin produktiv:

Ein „alles-dabei“-Täschchen, diesmal ganz ohne Probleme unter der Nadel hervorgehüpft.

Sogar mit Schrägband-Einfassung der offenliegenden Nähte innen. Hierbei dann doch kleinere verbale Ausfälle.

Das Täschchen ist allerdings nicht für mich, sondern schon unterwegs. Für mich gibt´s demnächst eine braune Tasche mit rosa Schwein drauf. Und ich kann´s kaum abwarten, damit anzufangen. (ich mag Schweine)

Wichtig! Der Schnitt heisst „alles-dabei-Tasche“, er ist bei farbenmix als E-Book erhältlich. (nur damit hier nicht der Anschein entsteht, ich schmücke mich mit falschen Federn :-))

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Ansonsten sitze ich auch noch ziemlich viel im Auto rum. Mal eben zum Baumarkt, kurz in den Möbelladen mit dem roten Stuhl, weil ich brauche doch eine gescheite Lampe über dem Nähtisch. Nicht fündig geworden.

Dafür habe ich jetzt herausgefunden, warum das blaugelbe Möbelhaus viel toller ist, als andere: heute, im Möbelhaus mit dem roten Stuhl, schlenderte ich so durch die Ausstellung, betrachtete mir eigentlich ganz hübsche Sofas und nette Schränke und stellte fest, dass obwohl auch hier „Musterzimmer“ eingerichtet waren, der Funke nicht springt. Attrappenbücher und -fernseher stören da nicht mal so arg, es ist viel mehr die restliche Dekoration. Irgendwelche Tassen, die unvermutet im Regal über dem Fernseher stehen oder komische Graswedel in noch komischeren Vasen auf dem Sofabeistelltisch, da wo normalerweise nur Fernbedienungen, Taschentücher und ein Glas hingehören. Diese Zimmer sehen aus, als wäre die dicke Tine mit einem seligen Lächeln hindurchgeschwebt und habe liebevoll Hasenohren in die Kissen geklopft. Im blaugelben Möbelhaus hingegen sieht es in den Musterzimmern aus, als habe die Familie mit acht Kindern gerade eben den Raum verlassen, um mal eben eine Runde spazieren zu gehen. Das Spielzeug liegt noch  in der Ecke rum und das Geschirr im Abtropfkorb hat auch mal wieder keiner weggeräumt. Es wirkt echt und das ist wohl das ganze Geheimnis.

(wahrhaft keine wichtige Erkenntnis, aber ich hab´s halt so für mich rausgekriegt)

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Morgen fahren wir nach Mainz, die Kindelein wünschen Haarschnitte. Ich wünsche mir das nicht, brauche aber auch einen.  Und danach möchte ich einfach mal einen Tag daheim sein, ohne Einkauf und viele Menschen. (nur mit Nähmaschine und rosa Schwein)

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So. Rasch Abendessen kochen. Wir sind etwas aus dem Rhythmus.

Dies und das

19. Oktober 2009

Falls Sie heute nachmittag Radio gehört haben: wir wurden erwähnt. Sowohl im Rückstau zur A61, als auch im eigentlichen Stau. Das hat wirklich ganz arg viel Spaß gemacht, zwei Stunden bei allerfeinstem Sonnenschein im Auto zu sitzen und Montagsmaler zu spielen.

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Liebe Firmen so im Allgemeinen, die mein Blog so toll finden und mir deshalb unglaublich unschlagbare Angebote zum Testen ihrer Produkte unterbreiten (zusammen mit Gutscheinen zum Verteilen bei einem Blog-Gewinnspiel, das ich dann ausrufen kann): behaltet Euren Kram.

Ich weiß, es ist der ganz neue Trend in Kleinbloggersdorf, für Klodeos, Tütensuppen und neue Waschmittelgerüche zu werben, doch nein, ich nicht! Für zwanzig Produktpröbchen oder einen Fotokalender mache ich mir nicht Mühe, eine Beurteilung zu schreiben, geschweige denn Euch kostenlos eine Werbeplattform zu stellen. (ja bin ich denn bescheuert? Schon mal überlegt, was diese Firmen für drei Minuten Werbefernsehen zahlen? Oder wieviel eine Anzeige in einer Illustrierten oder Tageszeitung kostet?)

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Diese wolfskin-Sache lässt mich nocht los. SPON hat einen feinen Artikel veröffentlicht und wo man auch hinschaut: es wird geschimpft und gewettert. (eine tolle Auflistung gibt´s in der Waschküche!)

Es mag ja albern sein, aber ich bin irgendwie enttäuscht. Wenn ich mir unsere Urlaubsbilder oder die von Ausflügen betrachte: die Familie trägt wolfskin. Wir mögen die Klamotten. Aus den Dreiviertelhosen, die der Jüngste diesen Sommer trug, sind schon zwei Kinder herausgewachsen, die Jacke des Großen ist nach drei Jahren zu klein, aber immer noch in Ordnung. Ich habe einen pinkfarbenen Rock, den ich sehr mag und ein grünes Kleid, das ich nur manchmal mag. Einen Hut, ein Kopftuch und zwei Jacken. Die Kinder sind mit wolfskin-Wanderschuhen aufgewachsen, ich habe ein Paar fünf Jahre lang getragen, bis das Profil wirklich kaputt war. Die Tochter besitzt zwei Kleider, alle Kinder tragen Schildkappen. Selbst im Schrank des besten Vaters meiner Kinder finden sich Klamotten mit der Tatze. Klamotten, die sich über Jahre hinweg angesammelt haben, die wir geschenkt bekamen, uns geleistet haben, weil sie uns gefielen und die teilweise schon an andere Kinder weitergegeben wurden. Zwei wunderbare Fleecepullis zum Beispiel.

Wir werden keine Kunden im Mainzer wolfskin-Store mehr sein. Ich finde Markenpiraterie ganz fürchterlich und verabscheue es, wenn abgekupfert wird. Doch das Gebahren von wolfskin ist mir so fremd, damit möchte ich nichts zu tun haben. Und ich warte noch immer darauf, dass mir irgendjemand schlüssig erklären kann, wie es möglich ist, sich „Pfoten“ schützen zu lassen. Nicht _DIE_ Pfote, das Logo eben, sondern jeden Klecks, der nur annähernd einer Pfote ähnelt. Da krankt es doch gewaltig.

Zum Schluss bleibt natürlich die Frage, ob ich abgemahnt werden kann, wenn ich eine x-beliebige Pfote male, eine hübsche Stickdatei daraus zaubere, diese Pfoto auf einen Lieblinsstoff sticke und diesen dann über das Logo auf meiner Jacke nähe? Beisst sich da die Maus selbst in den Schwanz?

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Poster in einem dawanda-Shop:

Nur so Kekse.

18. Oktober 2009

Der beste Vater meiner Kinder hat seit vielen Jahren ein T-Shirt im Schrank.

Das hat mich heute in der Küche inspiriert:

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