rumeiernde Schnecken
28. August 2008
Der neueste pädagogische Coup in der Grünen Villa ist so eine Art Wochenplan, in dem ganz genau festgehalten ist, wann welches Kind was zu tun hat.
Samstags zum Beispiel müssen die Schneckenkisten und das Aquarium gereinigt werden. Da wir aber am Wochenende unterwegs sind und zufällig heute die allerliebste Tochterfreundin zu Besuch ist (und die sich am Wochenende um die Tiere kümmern wird), war heute Schnecken-Großputztag.
Acht Achatinas beim fröhlichen Bade:
Von Göttern und Individualisten
27. August 2008
Ich war vierzehn. Ich trug ein Korsett, eine Zahnspange und die falschen Turnschuhe. Obendrein flüsterten die Mädchen aus meiner Klasse „Flittchen!“ hinter meinem Rücken. Scheinbar ohne genau zu wissen, was das eigentlich bedeutet, denn keine Bezeichnung hätte unpassender sein können. Wusste ich aber nicht, denn ich kannte die Bedeutung auch nicht. Aber es klang fies und böse, so wie es gezischt wurde.
Neben den falschen Turnschuhen trug ich übrigens auch die falschen Sweatshirts und die SWF3 – Hitparade hörte doch niemand mehr, The Cure und The Smith waren angesagt, doch die liefen nicht im Radio und ich bekam nie ein überspielte Kasette ausgeliehen.
Entzückendes
26. August 2008
pimp my logstoff
26. August 2008
Ich mag ja diese Logstoff-Taschen. Sie sind klasse verarbeitet, es geht ´ne Menge rein und wenn man sie nicht gerade dann öffnet, wenn der Film im Kino am Spannendsten ist, ist auch diese Klettsache ganz praktisch.
Allein dieses Schildchen mit der mail-Adresse. das mich zum Mitglied der hippen Logstoff-Community macht, das ist so überflüssig wie ein Kropf.
„Kann man aber was draus machen“, dachte sich Frau … äh … Mutti:
Sie sehen hier das irgendwie punkig angehauchte Modell, der Totenkopf war dabei :-). Neu ist aber das Spinnendingens. Genau. Da, wo der hippe Mail-Einstecker war.
übrigens:
25. August 2008
Nie wieder lasse ich mich von meinen Kindern photographieren. Die Durchsicht der Bilderauslese der Radtour gestern (die Hälfte vom großen Kind geknippst) machte deutlich, dass ich vier Speckwulste am Rücken, drei Kinne, behaarte Nasenlöcher, zwei Dutzend Pickel am Kinn, breite Hüften und einen fetten Arsch habe. Widerspruch ist zwecklos, ich habe Beweise.
Und wie immer, wenn ich solche schrecklichen Beweise sozusagen in Händen halte, muss ich umgehend meine Ernährungsgewohnheiten verändern und etwas Gesundes kochen oder backen. Ein Zucchini-Walnußbrot zum Beispiel, weil da ist ja Gemüse bei. Frau Barcomi schüttet zwar doppelt so viel Zucker hinein wie ich und nimmt zwei mittelgroße Zucchini, während ich nur eine kleine Zucchino und eine handvoll Karotten bevorzuge, doch 125 ml Öl sind 125 ml Öl. Und dass das Ergebnis so lecker war, dass der beste Vater meiner Kinder und ich es bis auf einen kümmerlichen Rest direkt verspeist haben (mit Butter auf den Scheiben) führt nun leider dazu, dass die Kindelein nie wieder eine Kamera in die Hand kriegen. Oder so.
Wegen der Anfrage in den Kommentaren: wir knippsen mit der Canon EOS 350D, wenn´s hübsch werden soll (Bild 2, 3 und 7 aus dem Beitrag) und mit der Canon PowerShot A610, wenn´s Schnappschüsse sind (der Rest). Oder von unten nach oben Bilder aus Kindersicht. (nicht vorzeigbar)