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18. Mai 2008

48 Erwachsene, 35 Kinder, 15 Stunden Spaß.

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Heute große Verabschiedung von den letzten Gästen, die ihre Zelte in den örtlichen Gasthöfen abgeschlagen hatten und nochmal kurz reinschauten.

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Kleine Gasthof-Anekdoten gefällig?

1. Gegen Mittag klingelte das Telefon:

Frau … äh … Mutti: „Hallooo?“
Frau am Telefon: „Hallo, ich bin Frau Gastwirtin aus der Uttrichstrasse. Ich vermisse meine Gäste. Sind die zuerst zu ihnen gefahren?“
Frau … äh … Mutti: “ …? Äh?“
Frau am Telefon:“ Ja, wenn die schon bei ihnen sind, dann können sie denen sagen, dass ich den ganzen Tag daheim bin und sie jederzeit einchecken können.“
Frau … äh … Mutti: „Oh. Sie meinen Familie Schäfer?! Ja, ich schicke die dann zu ihnen.“
Frau am Telefon: „Wissen, sie, ich hab mir halt Sorgen gemacht, ob da auf der Autobahn was passiert ist. Viel Spaß noch.“
Frau … äh … Mutti: „Danke. Äh.“

2. Die Gastwirtin des anderen Gasthofes begrüsste ihre Gäste mit der Frage: „Gehen sie auch auf dieses Fest?“
Zudem wusste sie ganz genau, dass da mindestens 80 Menschen eingeladen sind.

Ich kenne weder die Gastwirtin des eines noch die des anderen Hofes. Im nächsten Jahr wird wohl der Bürgermeister spontan vorbeischauen, solche Menschenansammlungen dürfen keinesfalls ohne ihn stattfinden.

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Zu Bruch gingen genau zwei Gläser. Bei beiden war ich schuld. Das erste zerbrach, weil ich einem Gast die Abkürzung zur Terrasse durch´s Fenster anpries, ohne das Sektglas von der Fensterbank zu nehmen. Das zweite zerbrach ich irgendwann gegen halb eins. Keine Ahnung wie. (der Bogen ist völlig in Ordnung, liebe Sabine!)

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Meine liebevoll bepflanzten eher aussergewöhnlichen Pflanztöpfe, die Suppenkelle und die Nussmühle, wurden ordentlich vom Unkraut befreit und gesäubert. Die Kelle zerbrach dabei leider und die Nussmühle ist nicht mehr dort angeschraubt, wo sie ursprünglich befestigt war. Beides keine irreparablen Schäden.

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Die Reste des Buffets sind: anderthalb Kokoskuchen und sieben Muffins.
Dazu ungefähr zwei Schweine in Form von Würstchen, Spießen und größeren Fleischbrocken.

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Die Einladung zum Restegrillen heute morgen führte dazu, dass nahezu alle „letzten“ Gäste das Haus fluchtartig verließen. Das macht mich nachdenklich.

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Wir haben keine einzige Flasche Wein geöffnet, dafür aber einige Fässer und Kästen Bier geleert. Und dann dieses Likörzeugs, das auf gar keinen Fall mit Liquor verwechselt werden darf… (Insider, über den wirklich nur betrunkene Menschen mit sehr merkwürdigem Humor lachen können.)

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Holunder und Kirschbaum wurden etwas angekokelt, doch die Feuershow im Abschlussregen war das wert.

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Frau … äh … Mutti küsste einen Frosch, der sich daraufhin in ein Ampelmännchen verwandelte. In ein grünes. Ausserdem zerhackte sie einen ziemlich großen Seifeblock in ziemlich große Stücke. Das hatte zur Folge, dass nicht jeder Partygast ein Stück davon mit nach Hause nehmen konnte. So ungeschickt, die Frau.

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Frau … äh … Mutti lernte, warum man an manchen Kröten lecken kann und vielleicht auch möchte. Und dann adoptierte sie acht Baby-Achatschnecken. Die armen Kleinen, wie sie da so hilflos in ihrer Heimchen-Dose lagen …

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ungefähr sechs Kilo Bananen sind ebenfalls übrig.

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das „DeiDeiDei-Baby“ wird evtl. sein „ente-watsch-dead“-Buch vermissen, ein Regenschirm, der nicht uns gehört, fand sich unter dem Sofa und einige hübsche Schüsseln stehen noch auf dem Schrank herum.

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Ich sprach sehr leichtsinnig folgenden Satz aus: „Wenn das Wetter nur einigermaßen gut wird, lade ich nächstes Jahr wieder ein.“

Mitte Mai dann. Hab gerade keinen Kalender griffbereit.

(Was Bilder und weitere, womögliche informativere Berichte anbelangt: klicken Sie sich doch einfach durch meine Gästeliste :-))

Feierabend!

18. Mai 2008

„Namensschildchen“ :-)

„nur die Bloggerinnen“

Rot!

16. Mai 2008

SO

rot.

Die Freundin hat gekleistert und Frau … äh … Mutti ist begeistert.

(Memo an mich: morgen kein weißes T-Shirt anziehen, falls es regnet)

und dann mit meinem Schatz (nicht ganz so) allein … Munteres Geträllere am Freitag morgen, während die Sonne durch die beinahe frisch geputzten Fenster scheint und der Kaffee beinahe nicht mehr an der dicken Lippe schmerzt.

Die ersten Gäste haben gestern nachmittag den Garten als „bepartybar“ erklärt, zwei Fäßchen Bier und diverse geheimnisvolle Zutaten für ihren berauschenden Trank in die Halle gestapelt. Hinterher haben sie Frau … äh … Mutti in eine örtliche Lokalität gelockt und sind nun schuld daran, dass meine Hose zwickt. Käsespätzle in Nierstein. Wusste nicht, dass es sowas Feines hier gibt.
Ausserdem haben sie etwas mitgebracht, dass nun geradezu verlangt, dass die Gartenparty quasi zur Tradition wird. Und einen neuen Namen bekommt. Entschuldigen Sie bitte, manchmal muss man einfach kryptisch bleiben.

Nochmal zum Organisatorischen:

Ab zehn Uhr darf geklingelt werden, bzw. sind die Chancen gut, dass nach dem Klingeln geöffnet wird.
Eigenes Grillgut muss mitgebracht werden, eine Bereicherung für das Buffet wäre großartig. (allerdings ist mir mittlerweile der Überblick abhanden gekommen, was da noch fehlen könnte. Vielleicht Muffins/Kekse/trockene Kuchen … irgendwas, das sich OHNE Teller, Gabel und großen Aufwand verspeisen lässt …)
Wir sind heute den ganzen Tag daheim, falls irgendwelche Sachen schon vorher abgeliefert werden sollen.
Die Party endet … tatsächlich auch irgendwann.
Die Parkplatzsituation ist immer noch nicht gut. Werfen Sie „Sportplatz Bachgasse“ in ihr Navi oder in den Routenplaner. „Realschule/Rundsporthalle“ ist auch günstig.
Nach dem Klingeln bitte nicht ungeduldig werden oder gar glauben, dass gerade SIE nicht reindürfen: ich muss evtl. vom hintersten Ende des Gartens bis zur Tür spurten und ich bin nicht mehr die Jüngste.
Wenn Sie vor der Grünen Villa stehen, werden Sie vielleicht so ihre Zweifel haben. Ein altes Haus, mit abgeplatztem Putz. In einem merkwürdigen Grün und der Sockel schmutzig-braun. Brombeeren wachsen unter einer Tür hindurch und unter den Fenstern sind komische weiße Haken in der Hauswand. Keine Sorge. Klingeln Sie einfach, denn „Von vorn betrachtet sieht ein Haus meist schlimmer als von hinten aus“. Was nicht bedeutet, dass die Rückseite des Hauses nicht auch renovierungsbedürftig wäre.

Genug geschrieben.

Eines noch! Vor lauter hektischer Panik und panischer Hektik vergaß ich vor allem eines zu schreiben: Ich freue mich auf die Party, auf Samstag und auf Sie. Echt jetzt.

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Der beste Vater meiner Kinder zwingt mich*, Folgendes zu schreiben:

Bitte bringen Sie Biergläser mit!

(*mit vorgehaltener Kaffeetasse)