In meinem Poesiealbum
13. Mai 2008
steht:
„Immer wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ (…)
Das jüngste Kind hat da gerade wieder so eine Phase. Mein Wäscheberg ist enorm groß – das Kind galoppiert durch einige Entwicklungsschübe, da bleibt eben keine Zeit für rechtzeitige Toilettengänge. Oder eben kein „Gefühl“ für die Dringlichkeit.
Am Wochenende war ich darüber einmal richtig verzweifelt.
Heute … kam ein glückstrahlendes Kind aus der Schule nach Hause. (mit trockener Hose, übrigens) Morgen darf er ins Museum, in die Hundertwasser-Ausstellung und den Zaun im Innenhof bemalen. Das dürfen die Kinder, deren Bilder beim Malwettbewerb gewonnen haben. Die Gewinnerbilder werden auf den Zaun übertragen, die Kinder malen sie dann aus.
Ach Mensch. Das sind solche Momente. Da kommt der Trost plötzlich aus einer Ecke, in der ich ihn nie vermutet hätte. Das Kind ist vor Stolz einige Zentimeter gewachsen und mir ist ein gerührtes Tränchen die Kummerfalte entlang gerollt.
jubel!
12. Mai 2008
Der beste Vater meiner Kinder wird sich NICHT vor den Aufräumarbeiten drücken und NICHT zwei Wochen in die Staaten fliegen. SO großartig, denn immerhin steht da ja ein Hochzeitstag an, den ich dieses Jahr mal nicht zu vergessen gedenke.
Ansonsten bleibt zu diesem Pfingstwochenende nur zu sagen, dass es voller Sonne, Wärme und Wind war, dass wir sehr viel gearbeitet haben und dass wir jetzt dringend ein paar Tage Urlaub bräuchten.
Für Samstag ist eine 50%ige Regenwahrscheinlichkeit bei 23°C gemeldet und deshalb muss in der Halle noch eine Menge geräumt werden. Doch der Garten bräuchte so dringend Regen, dass ich tatsächlich hin und her gerissen bin, ob ich laut schluchzen oder mich über die Wettervorhersage freuen soll.
Im Garten blüht es derzeit rosa/pink/lila/dunkelrot und ich möchte jedes Mal wenn ich da hinten in diese Ecke komme spontan jubeln, weil das so schön aussieht.
(Garten-Statistik-Blogging: viele Schnirkel- und Weinbergschnecken, Wanzen sehr aktiv, viele Läuse, fast keine Nacktschnecken, Wespen fleissig und vier Molche im Nachbarteich)
morgens um sieben, Teil ich weiß nicht wieviel
12. Mai 2008
Mit der Kaffetasse in der Hand auf dem Weg nach hinten in den Garten, dorthin, wo jetzt gerade die ersten Sonnenstrahlen landen.
Der Mann und der Große schlafen noch, die anderen beiden hören „Ritter Rost“.
Ich bin glücklich, mein Leben ist schön.
The best Muttertag ever
11. Mai 2008
ist es, wenn frau ganz hinten im Garten vor sich hinwurschtelt, ganz alleine, unterbrochen nur von einem netten Schwätzchen mit der Nachbarin.
(und der beste Vater meiner Kinder selbstgebackenen Rhabarberkuchen zum Frühstück kredenzt und gerade Pizza backend in der Küche steht.)
((das jüngste Kind sprach ein Gedicht, das mittlere Kind hatte Bauchschmerzen und das große Kind einen akuten Anfall von „ihr seid immer alle gegen mich“))
(((meine Muttertagsblumen habe ich mir selbst gekauft und sie in die Kästen auf der Terrasse und in den Garten gepflanzt)))
Neuer Rhythmus?
10. Mai 2008
Zu meinem eigenen Erstaunen spielt sich bei mir gerade ein „eleven to seven“-Rhythmus ein. Will heißen: allerspätestens um elf plumpst mir das Buch auf die Nase und um sieben springe ich voller Tatendrang aus dem Bett. Das ist sehr neu. Sehr ungewöhnlich. Aber nicht weiter interessant, eher eine Erklärung, warum Frau … äh … Mutti bereits am Rechner sitzt.
Denn eigentlich, eigentlich, wollte ich ja nur schreiben, dass Spiegel online mittlerweile bis einschließlich Donnerstag nächster Woche wirklich gutes Wetter für die Region meldet und ich nun sehr zuversichtlich bin, dass die zwei Folgetage ebenfalls großartig werden.
Desweiteren eine Information auf Anregung von Tanja: eine Liste darüber, wo die übernachtenden GPB (Gartenpartybesucher) in Nierstein zu finden sind.
Julianenhof:
– Frau Traumberg samt Familie
Friedrichshof: der Rest :-)
– Daniela mit Baby
– Carina ohne Blog, dafür mit Freund und Mut
– Familie Brüllen
– Teresa von weit, weit weg
Beim „Alten Vater Rhein“ (das kitschigste Haus mit allerfeinster Küche):
– Tante Liesbet
Frau IneS mit Familie übernachtet auch irgendwo in Nierstein, wahrscheinlich nicht unter einer Brücke. Vielleicht verrät sie es ja noch.
Die andere Tanja übernachtet mit Mann in Gau-Odernheim. (Warum … das muss sie Ihnen selbst erzählen)
Andrea mit ihren drei Männern übernachtet im gelben Haus gegenüber von der Tochterfreundinfamilie, was ziemlich auf dem Weg vom Julianenhof zur Grünen Villa ist. (und vom Friedrichshof nur ein kleiner Schlenker)
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Wer ganz große Lust hat, darf gerne am Sonntag nochmals zum Aufräumen und Reste vertilgen anrücken. Es ist nämlich so, dass der beste Vater meiner Kinder mit allergrößter Wahrscheinlichkeit am Sonntag morgen vor den anstehenden Aufräumarbeiten ins Ausland flüchten wird. Heißt: er verdrückt sich nach San José (der Schuft!) und Mutti darf nur hinterher winken :-)
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Ihnen da draußen ein wunderschönes Wochenende. Meines wird großartig, denn die Sonne lacht ja jetzt schon. (und die allerliebste Freundin kommt endlich mal wieder)