Auberginen
21. April 2008
Auberginen haben eine tolle Farbe, fühlen sich so schön glatt an und sie sehen einfach großartig in der alten Gemüseschüssel meiner Oma neben den Tomaten aus.
Wenn sie genauso gut schmecken, wie sie dekorativ sind, wird es ein entspanntes Mittagessen.
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Nachtrag.
„Bis auf die Auberginen schmeckt das Ratatouille ganz toll!“, sprach der große Sohn und schaufelte eine gute Portion weg.
„Ich habe heute nicht so großen Hunger.“, sprach die Tochter, pickte drei, vier Reiskörnchen und verabschiedete sich, um den Kühlschrank bei der Freundin leerzufuttern.
„Auberginen sind nicht sooo schmackhaft, im Ratatouille sind sie eher schleimig, glitschig und obendrei fad.“, denkt Frau … äh … Mutti, „Mal schauen, welche Zubereitungsarten es noch so gibt.“
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Noch ein Nachtrag.
Ich glaube, was mich an den Auberginen stört ist, dass sie so gar keinen Eigengeschmack haben. Sie sind offensichtlich ein großartiger Geschmacksträger für Knoblauch (in Verbindung mit Öl/Fett) oder dienen als biologisch-abbaubares Behältnis für Hackfleisch. Ich hab sie übrigens mit ganz viel Knoblauch schwitzen lassen, bevor das andere Gemüse dazukam. Allerdings schnitt ich sie in Würfelchen, das war vielleicht ein Fehler. Herzhaft reinbeissen und „hm, lecker!“ sagen geht bei Auberginen nicht. Sie RIECHEN nicht mal lecker. Ne, ne, ich bin noch nicht überzeugt*. (aber versuchen Sie das gerne weiter, weil die Gemüsekiste spuckt garantiert irgendwann wieder diese hübschen, violetten Teile aus.)
(*liegt bestimmt daran, dass ich so ein Gemüse-Roh-Esser bin, einzig Kartoffeln, Spargel und Bohnen nehme ich da aus)
Haare und Kekse
20. April 2008

Frau mit pinkfarbenen Haaren rührt Teig für Cookies, während sich draußen die ersten Sonnenstrahlen herauswagen und die Kindelein die Feuerstelle zum Grillen vorbereiten.
(Cookies wie immer nach frei nach Frau Barcomi, diesmal mit gerösteten Hasel- und Macadamianüssen und Zartbitter-Schokobrocken.)
(Haare wie immer mit harter Chemie, allerdings nicht so, wie ursprünglich geplant.)
(Wetter wie immer anders als vorhergesagt. Man wird bescheiden.)
zapping
19. April 2008
Einmal quer durch die Kanäle gezappt und dann doch lieber ein Buch genommen.
Ausserdem festgestellt, dass die spinnen, die Leute in der Werbung. Meinen Frischkäse kann ich mir nämlich jetzt in Scheiben auf´s Brot legen und den Gouda dafür schmieren. Großartig.
Am Montag abend kommt auf Sat 1 „Kalender Girls“, der ist sehr niedlich. (bißchen nachdenklich, bißchen lustig, bißchen traurig, bißchen albern und insgesamt eine wunderschöne Geschichte)
So ein Tag heute …
19. April 2008
grau, kalt, pausenloser Regen.
Dazu etwas übernächtigt da die Nacht zum Tag gemacht mit ihr.
Die beiden größeren Kindelein waren tapfer beim Leichtathlethikwettkampf und kamen ratschnass heim. Badewanne und dazu Pizza für die Seele.
Heizung an, alle rauf auf´s Sofa und ein Film. Weil manche Tage sind halt so.
(immerhin: ich war im Regen einkaufen und die Zickmaschine ratterte bereits ganz brav)
lila
18. April 2008
oder genauer: vibrant violet
(in 17 Minuten ausspülen und dann ein mutiger Blick in den Spiegel)