vorhin,

12. Juni 2007

beim Gute-Nacht-Sagen gedacht: „Boah! Was wird der Große gerade so hübsch!“

(und leise geseufzt, weil alles babyweiche wird kantig, Grübchen auf den Händen sind plötzlich knochige Knubbel und der Flaum auf Armen und Beinen wird unflaumiger)

Lady Marmalade

12. Juni 2007

Man nehme:

Den Rest des Beitrags lesen »

Frau … äh … Mutti lustwandelt durch ihren schneckenreduzierten Garten, hält ein nettes Schwätzchen mit dem Nachbarn und denkt an nichts Böses.
Bis der fiese Stich in den Arm kommt, gefolgt von einem hektischen Wischen über die schmerzende Stelle und einen Schmerzenslaut. Ein bißchen geblutet hat es und nun schwillt der Arm an und verfärbt sich lustig.
Gebissen hat mal wieder die Kriebelmücke und ich hoffe, wie jedes Jahr zuvor (und ich hoffe, dass die Hoffnung diesmal nicht vergeblich ist), dass ich an der Blutvergiftung vorbei komme.
Spätestens morgen früh weiß ich mehr.

Es sind diese kleinen Momente, wo eine Mietwohnung im, sagen wir mal, elften Stock irgendwo in der Großstadt eine Oase der Ruhe und des Friedens zu versprechen scheint.

Eine echte Freude

11. Juni 2007

ist es, mit einer – wie soll ich es freundlich ausdrücken – willensstarken Tochter Kniffel zu spielen und dabei haushoch zu gewinnen.

Meine Ohren klingeln und ich kenne jetzt neue Schimpfworte. Oh, und unsere Türen halten echt was aus.

Tipp

11. Juni 2007

Beginnen Sie den Tag doch einfach mal ganz anders!

Statt den öden Haushalt zu wuppen, könnten Sie sich Gummihandschuhe und ihre Regenjacke überziehen und im sanften Tröpfeln nach draußen in den Garten gehen. Dort greifen Sie sich eine Hacke und einen Eimer und beginnen unauffällig an den Beeten auf und ab zu schlendern.
Schnirkelschnecken und Weinbergschnecken kommen in den Eimer, Nacktschnecken werden mit der Hacke terminiert.
Schauen Sie besonders genau zwischen den Walderdbeeren und an der Prunkwinde. Scheuen Sie sich nicht, in Büschen zu wühlen oder im Gras.
Zwischendurch müssen Sie darauf achten, dass die Schnecken im Eimer nicht über den Eimerhenkel auf Ihre Hand kriechen.

Gönnen Sie sich doch mal ein wohliges Schaudern zwischendurch, wenn die zerhackten Nacktschnecken blubbern.

Den gut gefüllten Eimer tragen Sie dann Richtung Ried und kippen ihn in an den Bach (wie vor Ihnen viele andere Gartenbesitzer auch, der anwesenden Schneckenpopulation nach zu urteilen). Die meisten Schnecken mit Haus sollten diese Prozedur überlebt haben.

Gehen Sie ins Haus zurück und schrubben Sie sich den Schneckenschleim von den Händen, falls Ihre Gummihandschuhe, so wie meine, undicht waren. Danach lustwandeln Sie erneut durch den garten, um zu entdecken, dass Sie auch morgen oder vielleicht schon heute abend erneut dieses wunderbare Erlebnis wiederholen dürfen.

(Wußten Sie schon, dass Weinbergschnecken, wenn sie sich ganz rasch in ihr Haus zurückziehen, quietschen?)