„Der runde Tisch

18. Mai 2007

mit den vier Stühlen sollte genügen“, sagt der beste Vater meiner Kinder, „kommt ja eh keiner.“

Blöder Kerl.

Ach Andrea, schade.

Freitag morgen,

18. Mai 2007

aufstehen, einkaufen gehen, Wäsche zusammen legen und den Kindern allerstrengstens verbieten, weiterhin den REGENTANZ im Garten zu tanzen. Doofe Kinder.

Meine Herrschaften, irgendwie ist es dem besten Vater meiner Kinder gelungen, den gesamten Müll in der Halle in einer Ecke zu stapeln, so dass tatsächlich richtig viel Platz da unten ist!
Lassen Sie sich also nicht von Regenschauern (ist ja warmer Regen lt. Wetterbericht) abhalten und kommen sie in die Grüne Villa. Dort treffen Sie dann auch die Familie Arendt, und die ist echt nett. (wir ja sowieso.)

verliebt

15. Mai 2007

Dieser entzückende Hundebaer kam heute zusammen mit vielen Filzblumen und toller Seife (Ha! Duschpralinen! Garantiert kalorienfrei) ins Haus.

Haben Sie schon mal solch niedliche Pfötchen gesehen?

Töchterlein ist beleidigt, weil immer nur die olle Mutter solche tollen Sachen kriegt, denn eigentlich bräuchte SIE ja ganz dringend einen türkisfarbenen Hundebär.

Ich danke der Künstlerin aus dem Filzhaus und werde meinen Teil des Handels nächste Woche auf den Weg bringen.

ärgerlich!

14. Mai 2007

SEHR ärgerlich.

Ein Typ am Telefon, der „verfolgt“ was ich im internet so schreibe und das „sehr nett“ findet aber auch nach dem zweiten Nachfragen seinen Namen nicht nennen mag.
Frau … äh … Mutti legt dann auf. Sauer.

Und schimpft unflätigst auf die Impressumsgeschichte und über die Distanzlosigkeit mancher Menschen.

Leider fallen mir dann immer hinterher die passenden Worte ein, was ich hätte sagen können, aber da Du ja ein interessierter Leser bist, lies diese Worte, die nur Dir gehören:

Ich telefoniere nicht gerne.
Ich telefoniere noch weniger gerne mit fremden Menschen.
Und ich kann es ü-ber-haupt nicht leiden, dass Du, lieber, interessierter Leser, Dir einbildest, dass regelmäßiges Lesen meines Blogs Dich berechtigt, einen solch entscheidenden Schritt in mein Privatleben zu tun. Wenn Du mehr über mich erfahren willst, dann maile mir und lasse mir somit die Chance, eine gewisse Distanz aufrecht zu halten und selbst zu entscheiden, ob und wie ich reagieren werde.
Dies sind sehr freundliche, aber absolut ernst gemeinte Worte. Und ich wünsche mir sehr, dass Du sie berücksichtigst. Vielleicht bist Du ja nicht nur mutig genug, mal eben zum Telefonhörer zu greifen, sondern auch um eine Entschuldigung zu schreiben. Hier oder per mail.
Ohne Gruß, da wirklich ärgerlich,

Frau … äh … Mutti.

es am Samstag regnet, nehme ich das persönlich.
Da das aber nix nützen würde, sage ich: gefeiert wird trotzdem. Dann aber etwas enger in der Halle und/oder im Haus. (und da dies wiederum weder den Katerviechern noch mir so arg gut gefallen würde [schließlich will ich eine Gartenparty!], bestehe ich auf Sonnenschein!)

Ab zehn Uhr öffne ich anreisenden Gästen die Türe, wer vorher kommt, erlebt Frau … äh … Mutti hektisch, beim zweiten Kaffee, mit Lockenwicklern im Haar und das wollen Sie nicht erleben.

Wir werden die Kohlen den ganzen Tag über glühen lassen, so dass jeder wann immer er mag, sein Grillgut brutzeln lassen kann. Wenn der Letzte satt ist, gibt es Lagerfeuer für die Stimmung :-)

Das Buffet hat sich erfreulich und sehr lecker klingend gefüllt!

Angeblich soll die Sonne scheinen.

Jedesmal, wenn ich in den letzten Tagen die Terrasse gekehrt habe, kam ein neuer Sturm und warf Millionen Fliederblüten, Birken- und Kirschbaumblätter und -äste und Holunderblüten auf die Terrasse zurück.

Die Brücke nach unten in den Garten ist neu belegt, nur das Geländer ist noch alt, unansehlich und wackelig. Aber es hält und gefährlich ist auch nicht.

Irgendjemand könnte mal noch den Rasen mähen. Wenn es mal nicht regnet.

Es fehlt noch immer ein Gartenstuhl, aber das ist auch nicht so schlimm.

Ich freue mich sehr und bin schrecklich aufgeregt.

Bisher kam nur eine Absage. Frau Jette weilt spontan in Dänemark, ich habe ihre Entschuldigung angenommen.

Ich überlege ernsthaft, ob ich das Haus putze, denn hinterher ist alles sowieso dreckig. (ich überlege ernsthaft, ob ich wieder etwas esse, denn ich kriege ja sowieso wieder Hunger.)

Die lauschigen Plätzchen unter den Holundern sind hoffentlich nutzbar. Der Regen hat die meisten Läuse runter gewaschen.

Wehe, es zertrampelt jemand meine zarten Kartöffelchen!

Im Garten riecht es derzeit sehr stark nach Katzenpisse. Die Kater und sämtliche Nachbarkatzen sind aber unschuldig. Regen und warmer Wind auf voll erblühte Holunderbüsche führt zu eigenartigen Nasenerlebnissen.

Diese höchst informative Liste wird sicherlich noch um einige Punkte ergänzt, Fragen und Anregungen und Beruhigungen bezüglich des Wetters (oder: „nööö, wir kommen lieber nicht in einen verregneten Garten, der obendrein nach Katzenpisse stinkt“-Absagen, aber auch: „Oh ja, jetzt bin ich aber wirklich neugierig und komme doch noch, ganz spontan!“-Anmeldungen) bitte zu den Kommentaren.

*hippel*