Kreuz- und flügellahm bin ich.
Und Zehweh hab ich, weil da war dieser Baumstamm, der aus dem Hinterhalt an meinen kleinen Zeh sprang.
Auf der Stirn unter dem Haarsatz prangt ein breiter weißer Streifen ungebräunte Haut, weil das originelle Kopftuch zwar die Haare aus dem Gesicht, aber auch die Sonne von der Haut hält.
Meine Fingernägel sind ruiniert.
Der untere Teil des Rückens, so ein Stück über dem verlängerten Rücken (die Familie sagt liebevoll: am Ober-Arsch) bin ich blau gefleckt.
Gestern abend ist mir ein Funke vom Lagerfeuer ans Schienbein geflogen.
Eine Himbeerranke zerkratzte meine Hand, eine Brennnessel verbrannte meinen Fuß.
Die rechte Schulter hat einen Tick zuviel Sonne bekommen.
Ich müsste jetzt dringend duschen (sehr dringend), will aber lieber Quo Vadis (Oooh, lodernde Feuer ….) schauen.

Ein wundervolles Wochenende.
Wenn Ihres nur halb so schön war wie meines, dann hatten Sie Glück.

(ich kann auch schon wieder beinahe auf der verstürzten Seite schlafen)

Wahre Freundschaft ist,

20. April 2007

sich ebenfalls die Treppe hinunter zu stürzen. Letzten Freitag erwischte es die Freundin mit samt ihrem Wäschekorb. Heute erwischte es mich, ganz ohne Wäschekorb.
Die Freundin ist glimpflich mit einigen blauen Flecken weggekommen, ich auch, mit blauen Flecken an ganz ähnlichen Stellen.

Der einzige Gedanke beim Sturz war übrigens: „Mist, ich habe die ganz alte Unterhose an.“ Die Freundin weiß es nicht mehr, was sie dachte. Behauptet sie jedenfalls.

Ein verlorener Kampf

20. April 2007

und die Bilder dazu von Renée C. Byer.

2007 Pulitzer Prize Feature Photography

The Sacramento Bee

Wundervolle Bilder. Eindringlich. Sprachlos machend. Und weinend.

Mein Tag, hurra.

19. April 2007

Das Haus ist leer, die zweite Tasse Kaffee ebenfalls. Soweit, so gut.
Die Kindelein speisen heute bei den weltbesten Großeltern, ich muss nicht kochen. Prima.
Ich habe eine Tüte Chips im Schrank liegen. Fein.
Und so ein Kribbeln in den Fingern. Spannend.

Ausserdem habe ich leicht erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen und so ein dubioses Ziehen in den Bronchien. Noch schwanke ich zwischen „Ab auf´s Sofa, Tee und Buch“ oder „Aspirin rein, Nähmaschine an und später kurz in den Garten“.

Vernunft gegen Spaß. Hurra.

Küss mich, Liebling,

18. April 2007

denn ich schmecke nach Mocha Latte.
Nach Mocha Latte schmeckt man dann, wenn man mir IHR ein Tauschgeschäft aushandelt. In diesem Fall Blumen-pompadura gegen ein Strickwunder:

(„Mama, ich kann dich fotografieren!“, sprach das Töchterlein und köpfte kurzerhand ihre treusorgende Mutter)
Neben diesem wunderschönen Tuch lag noch ein Lippenpflegestift (Mocha Latte – lecker!), ein Kühlschrankmagnet (garantiert kalorienfrei) und eine tortig-kitschige Karte im knittrigen Umschlag. Und eine kleine Wegbeschreibung, falls ich mal in Hamburg bin und Vivi einen Besuch abstatten möchte. Danke Vivi! Ich bin entzückt! Und – herrjeh – meine Lippen sind SCHON WIEDER ganz rauh!

Ein weiteres herzliches Dankeschön geht an Mandy, die mich mit einem Päckchen voller Perlen begeisterte!

Danke Mandy, damit lassen sich eine Menge pompaduras pimpen. Bitte grüße die ältere Dame von mir!

Und wenn ich schon dabei bin … vor einiger Zeit lag ein dicker Briefumschlag im Kasten. Darin war ein großes Stück allerfeinster weinroter Seide. Maria hat der Versuchung eines Stoffmarktes in Shanghai nicht wiederstehen können. Da sie selbst aber kaum näht, gab sie das feine Stöffchen in meine treusorgenden Hände. Liebe Maria, es tut mir leid, das mein Danke so lange auf sich warten ließ, doch es kommt nicht minder von Herzen und demnächst liegt der Stoff unter der Nähmaschine.

Auch im großen internet-Auktionshaus war ich heute schon erfolgreich und das bedeutet, dass demnächst weitere Päckchen hier eintrudeln. Ich liebe Päckchen und dicke Umschläge!