FF – fast fertig

4. Januar 2007

Das Huhn.

Ich mag ja gerne Brathühner (mit Zitronen drin).
Und Hühner aus Pappmachée.
Und lebende Hühner.

Seit ein paar Minuten auch welche aus Stoff, auch wenn sie noch keine Augen und sonstiges Schnickeldi haben.

Von vorne:

Man nehme eine neue Nähmaschine, stelle sie auf den Tisch, lege die Gebrauchsanweisung nebendran und stelle ausreichend Tee in Reichweite:

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test-test-test

4. Januar 2007

Mit Sicherheit gäbe es da einfachere Dinge, die Frau … äh … Mutti nähen könnte, um die neue Nähmaschine auszuprobieren. Aber das wäre wahrscheinlich langweilig.

Und so malt sie sich ein Huhn auf, überträgt ungefähre Maße auf den Stoff, schneidet zu, näht zusammen und merkt, a) das die neue Maschine leise ist, b) nicht die Macken der alten hat und dass das ganz schön komisch ist, c) dass immer dann das Telefon klingelt, wenn eine kniffelige Stelle kommt und d) dass selbstentworfene Schnittmuster zwar unsagbar kreativ sind, aber auch leider nicht wirklich praktisch zu nähen.

Das Huhn sieht noch nicht aus wie ein Huhn. Und ich glaube, ich muss mal ein bißchen unflätig fluchen, weil das hat beim Nähen mit der alten Maschine auch geholfen.

Sie ist da! Sie ist da!

3. Januar 2007

Die Nähmaschine ist da!
Leider hat sie fiese Schnupfenviren mitgebracht.

Frau … äh … Mutti kann vor lauter Niesen und tränenden Augen und tropfender Nase und kratzigem Hals keine Gebruiksanwizing lesen, obwohl sie das so gerne täte, weil der erste Satz „Herzliche Gratulation!“ ist. Später, morgen, irgendwann – nicht schlimm.

Hach. Sie ist da!

(und das Kommödchen ist eingeräumt. Voll mit allerfeinsten Stoffen. Ganz voll. Ich brauche noch eins.)

labern

2. Januar 2007

Der beste Vater meiner Kinder war noch mal rasch (so nebenbei) im blaugelben Möbelhaus. Da fehlt doch nämlich noch ein Kommödchen mit tiefen Schubladen für Frau … äh … Muttis Stoffkram. Und ein Kommödchen mit tiefen Schubladen für den Fischertechnikkram.

Mitgebracht hat er nur ein Kommödchen (gab nur eins, im ganzen riesigen Möbelhaus nur ein Kommödchen), dafür einen Sack wirklich schöner Stoffreste und die vermaledeiten, wunderschönen Vorhänge, die es natürlich wieder im Sortiment gab, da Frau … äh … Mutti sich letzte Woche zähneknirschend mit dem zweitwunderschönsten Modell zufrieden gab.
Ausserdem eine Box für Fischertechnik-Kleinteile und eine Torte für zum Kaffee morgen. Verschwunden dafür die heißgeliebte Mütze der Mittleren, der gelbe Deckel,  der taucht wahrscheinlich nie wieder auf.

Sollte morgen bitte, hoffentlich, ich-kanns-nicht-mehr-aushalten, meine neue Nähmaschine kommen, dann lesen Sie hier in nächster Zeit wenig. Aber Sie müssen ganz viele Bilder schauen und ganz oft „Boah! Das ist ja toll!“ kommentieren. OK? Ich geb auch ein Stück IKEA-Mandeltorte aus.

Fragezeichen im Gesicht

2. Januar 2007

Wie kommt jemand auf die Idee, unausgepackte Weihnachtsgeschenke zu versteigern?
Und wer bietet auf ein eingepacktes Geschenk?

Und all diese hübschen Geschichten über die blöde Ex-Freundin, die drei Tage vor Weihnachten Schluss gemacht hat, aber immer extrem hochwertige (Marken-)Sachen oder Spielkonsolen geschenkt hat. Oder die getrennten Eltern, die mit schlechtem Gewissen viel zu viel verschenkt haben. Oder der Zwölfjährige, der ja schon alles hat.
Vielleicht bin ich zu zynisch oder zu misstrauisch oder zu abgeklärt für solche Geschichten. Und einfach nicht neugierig genug, um da auf´s Geratewohl zu bieten. (ohne wenigstens am Geschenken rütteln zu können!)

Selbst wenn diese Geschichten alle echt sein sollten, welch Armutszeugnis schreibt sich der Beschenke aus, indem er nicht die Größe besitzt, das Geschenk zurückzugeben oder wenigstens uneigennützig zu spenden?

Ich geh mal in die Halle und verpacke irgendwas. Mal sehen, was sich da rausschlagen lässt.