Kicker doof,
6. Januar 2007
Dart doof, alles doof.
Der beste Vater meiner Kinder gewinnt immer.
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ok, er gewinnt manchmal. Aber das ist schlimm genug.
Alliteration am Abend
6. Januar 2007
„Mama müffelt wie modrige Mumien!“, sagt der Große.
Frau … äh … Mutti geht dann mal unter die Dusche. Doofes Kind.
Entdecke die Möglichkeiten
5. Januar 2007
Als bekennende „mit Ikea-Möbeln Wohnende“ darf man ja auch mal sauer sein, oder?
Und irgendwie sind wir in letzter Zeit öfter etwas sauer.
Es begann mit den glitzerigen Augen Frau … äh … Muttis, die ein Zeichen für akuten Alles-muss-anders-werden-Wahn sind. Zum Glück schien ein einziger Vorhang sämtliche Umräum-Gelüste zu stillen und deshalb fuhr der beste Vater meiner Kinder gelassen mit seinem holden Weib ins Möbelhaus. (ahnend, dass ausser den Vorhängen noch etliche Kleinigkeiten zum Umräum-Gelüste-Stillen gehören sollten)
Es blieb bei den Kleinigkeiten, denn die Vorhänge waren ausverkauft.
„Schade!“, sagte Frau … äh … Mutti und war doch nicht richtig traurig, weil … dann muss man halt eben NOCH mal hin.
Die Kindergarderobe im Flur war eindeutig überladen und musste umstrukturiert werden. Plötzlich fehlte ein Schuhregal. Und ein neuer Teppich für den Flur. Ausserdem brauchte Frau … äh … Mutti Stoff für Sofakissen. Und man könnte mal eben nach den Vorhängen schauen.
Die Vorhänge waren aber ausverkauft.
Langsam fragte sich Frau … äh … Mutti, ob sie wirklich dringend Vorhänge braucht, die in jeder Wohnung hängen?!
Die allerliebste Freundin benötigte ein paar Sachen und Unterstützung beim Einkauf.
Die Vorhänge waren ausverkauft.
Die Website des Möbelhauses bietet einen kundenfreundlichen Dienst: mit nur einem Mausclick lässt sich die Verfügbarkeit des gewünschten Artikels überprüfen. Vor dem nächsten Ikea-„Besuch“ überprüfte Frau … äh … Mutti die Verfügbarkeit der Vorhänge „Andrea“ und freute sich über eine positive Auskunft.
Die Vorhänge waren ausverkauft.
Das geschah genauso noch einmal.
„Ich hasse Andrea!“, schimpfte Frau … äh … Mutti und nahm etwas dezent Wollweißes für die Terrassentüren.
„Liebste!“, säuselte der beste Vater meiner Kinder am Telefon, „Rate mal, was ich gerade in der Hand habe?“
Richtig. Andrea. Der beste Vater meiner Kinder lud Andrea ein etwas bei uns im Wohnzimmer abzuhängen. Ausserdem lud er ein Kommödchen ein (es wurde berichtet). Es war nur noch ein Kommödchen da, aber wir brauchten doch zwei Kommödchen. Deshalb fuhr der beste Vater meiner Kinder einen Tag später nochmals ins Möbelhaus. Sicherheitshalber überprüfte er die Verfügbarkeit des gewünschten Artikels: Kommödchen verfügbar, sagte der Computer.
Das Kommödchen war ausverkauft.
Eine Stunde später wieder daheim, überprüfte der beste Vater meiner Kinder die Verfügbarkeit des gewünschten Artikels.
Richtig. Kommödchen verfügbar.
Der beste Vater meiner Kinder zeigt sich recht humorlos und rief die freundliche Frau der Ikea-Service-Hotline an. Die konnte ihm allerdings nicht so recht weiterhelfen, weil doch die Website nur einmal am Tag aktualisiert wird. Morgens. Und da kann es schon vorkommen, dass ein gewünschter, verfügbarer Artikel gegen Abend nur noch gewünscht ist.
„Aber am Dienstag!“, sagt die die freundliche Frau des Kundenservices, „Am Dienstag kommt eine neue Lieferung! Aber rufen sie vorsichtshalber an, ob noch ein Kommödchen da ist.“
Wenn ich dieses beknackte Kommödchen nur nicht so dringend brauchen würde …
gefallene Engel
5. Januar 2007
untröstlich.
Das F-Huhn
5. Januar 2007
Danke für die vielen Oh!- und Ah!-Rufe, so wollte ich das :-)
(Frau … äh … Mutti streicht sich geschmeichelt das Haar hinters Ohr und lächelt versonnen Richtung Stoffberg)
Das Huhn ist eigentlich fertig.
Uneigentlich braucht es noch Wimpern und Nasenlöcher, allerdings ist mir das passende Stickgarn gerade ausgegangen. Da die eine Naht am Bein nicht allzu sauber vernäht war und auftrennte, musste per Hand nachgestichelt werden. Sieht nicht so hübsch aus, deshalb trägt Frau Huhn nun eine zauberhafte Häkelblume (ja, Frau … äh … Mutti hat gehäkelt) am Bein.