*wuff*

9. Oktober 2006

Gerade noch bei ihr gelesen und nachgedacht, das Stöckchen zu adoptieren. (weil die Farbe im Bad trocknet und deshalb kann ich noch nicht verspielte Kleinigkeiten liebevoll verteilen, um eine entspannende und gemütliche Wohlfühloase zu schaffen). Da hat doch glatt sie mich damit beworfen. (gut so, dann denkt niemand, dass Frau … äh … Mutti womöglich nichts zu tun hat und freiwillig Stöckchendinger beantwortet)

5 Dinge, die ich habe und nicht will:

Fingerdatschen an den Fensterscheiben (auf den frischgeputzten)
Aasgeruch von der toten Maus im Zimmer des Großen (Tipps dagegen?)
einen Gewölbekeller voller Autoreifen und undefinierbarem Kram (Danke, Vorbesitzer)
einen Garten voller Brennnesseln (soviel Tee kann kein Mensch trinken)
Pickel auf dem Doppelkinn (beachten Sie bitte, wie raffiniert hier zwei Sachen verwurschtet wurden)

5 Dinge, die ich nicht habe, aber will:

Sommer
Hausangestellte (putzen, waschen, kochen)
Körbchengröße B (friss google, friss)
ein eigenes Zimmer (bald, bald, nur noch etwa fünfzehn Jahre)
halb so viele kreative Ideen bei doppelt so viel Zeit

5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht will:

einen Führerschein
Pessimismus
Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen
eine Playstation (aber fragen Sie mal meine Kinder)
Langeweile

5 Dinge, die ich habe und nicht mehr missen möchte:

die Kindelein samt bestem Vater meiner Kinder
die Grüne Villa samt Wildnis
pinkfarbene Turnschuhe
die Kenwood in der Küche
meine Kamera

5 Blogger oder -innen, die jetzt dran sind:

nehmet und verbreitet es, so es denn tatsächlich noch Menschen ohne Stock gibt.

Wenn

9. Oktober 2006

Folgendes passiert:

gibt es Spaghetti. Zum durch die Zahnlücke durchzutschen.

Farbwahlqual

9. Oktober 2006

Die heruntergerissene Halterung der Duschstange im Kinderbad ist ein willkommener Vorwand, um dem Kinderbad ein wenig Farbe zu verpassen. (zugeben … ein an den Haaren herbeigezogener)
Nur … welche Farbe?
Gelb? Wenn man bunt möchte, sich aber nicht traut, nimmt man gelb.
Blau? Ooooch, irgendwie langweilig.
Rot? Passt nicht zur pinkfarbenen Deckenleuchte.
Pink? Sehr hübsch, allerdings können dann zwei Jungs in einer solchen Farbatmosphäre keine Zähne mehr putzen.
Orange? Schon. Aber ein wirklich hübsches Orange ist sehr schwer anzumischen, sonst wird´s nämlich schweinchenrosa. Und der Baumarkt ist zu weit weg, der örtliche Heimwerkerbedarf hat nur unexotische Farben.
Grün? In der engeren Auswahl, allerdings ist es dan noch nicht ganz.
Weiß? Haben wir gerade, langweilig.
Türkis? Ja! Die Kindelein schreien „Hurra!“ und verlangen türkis mit weißen Luftblasen und grünen Algen.

Frau … äh … Mutti geht Farbe kaufen.

Du hast ja bald Geburtstag

8. Oktober 2006

sagt der beste Vater meiner Kinder zu seinem holden Weib, als idieses ihm vorjammert, dass die Nähmaschine den Geist aufgibt.

Natürlich ist es ganz doof, mit einer knatternden, rumpelnden, ständig Nadel zerbrechenden und Unterfadengewurschtel produzierenden Maschine zu nähen (vor allem, wenn ein Berg Stoff lockt) aber mal ehrlich: eine Nähmaschine zum Geburtstag? Womöglich dann ein Bügeleisen zu Weihnachten?

Was ist eigentlich mit den gemütlichen candlelight-Dinners passiert? Oder romantischen Kurztrips? Oder spontanen Städtereisen zum Kultur und Geschäfte schnuppern? Oder den kleinen Päckchen mit dem glitzerigen Inhalt? (ok, streichen Sie Letzteres, kein Schmuck)

ach, ach.

Händegeklapper,

6. Oktober 2006

wippt auf euren Afterballen und werft die Kindeleyn in die Höh´ … die Herbstferien haben begonnen!

Zwei Wochen ohne Hausaufgaben, Schulfrust, Arbeiten und HaÜs.
Dafür lange aufbleiben, lange schlafen, in den Tag leben und den Herbst genießen.

Und heute abend ein Dart-Turnier mit den Freunden.