eins noch
10. Mai 2006
ja, Frau … äh … Mutti hat das getan, was alle Mütter tun: Schere angesetzt und Pony ab. Das jüngste Kind freut sich, dass es wieder freie Sicht hat und ist noch so erfrischend uneitel, dass es ihm einfach egal ist, ob das Pony nun fransig und viel zu kurz ist.
Aber ich weiß, dass er mich in paar Jahren für dieses Bild hassen wird. Nicht nur, weil er den halben Garten im Gesicht kleben hat.
(Nachtrag am 27.1.2018: er liebt dieses Bild!)
irgendwie, irgendwas
10. Mai 2006
Es gab ungefähr sieben Ansätze, hier einen Blogentrag zu schreiben.
Es scheiterte weder an technischen, noch an anatomischen Defekten.
Es gab auch keinen Druck in der Art von: „UAH, ich MUSS schreiben, sonst verliere ich Leser, versinke in der trüben Suppe der uninteressanten nur ab und zu Blogger und jeder denkt, dass der armen Frau … äh … Mutti etwas Fürchterliches passiert sein muss, weil sie seit drei Stunden nicht mehr gebloggt hat.“ Ne, war es nicht.
Es gab auch einige wirklich nette Ansätze. Zum Beispiel über anstehende Renovierungen (argl, wie UNORIGINELL, schon WIEDER!), ein gescheiterter Versuch Vollmond, Werwolf und Borstenpinsel in einen witzigen, dennoch anrührenden Text zu packen (nein, keine Leseprobe) und die Idee, zur Abwechslung mal wieder ein entzückendes Bild der hinreissenden Bestien zu zeigen (ach nööö, dann muss Frau Zwilobit womöglich wieder pfffen.
Es war auch ganz kurz der Gedanke da, mit der Mittleren zu protzen, die kurz nach 21:00 Uhr vom Staffellauf nach Hause kam. Und mit einem zweiten Platz. (Frau … äh … Mutti errötet leicht und lächelt mütterlich)
Es war, noch kürzer, der Gedanke da, mal wieder cat content zu bringen. Immerhin haben das Tigertatzikatzi und der Erdbeerkater die Jagd neu entdeckt. Bedeutet aber nichts anderes, als dass sich der Erdbeerkater vom großen Kater zum Fressen einladen lässt. Neulich gab´s Maulwurf.
Es … ach. Egal. Bis morgen.
Zauberei!
9. Mai 2006
Gelber Blütenstaub macht rote Augen und grüne Rotznasen.
(und Tische, Böden, Betten, frischgewaschene Wäsche, Großelektrogeräte etc. staubig, suddelig und bah.)
Der Schuh der Mutti
9. Mai 2006
Neuer Sommer, neue Suche: Frau … äh … Mutti möchte es luftiger am Fuß.
„Dann gehen Sie doch Schuhe kaufen!“, mag manch einer nun verständnislos sagen.
Frau … äh … Mutti hat aber komische Füße: breit und mit komischen Knubbeln an den Außenseiten. Die meisten luftigen Sommerschuhe sind aber für grazile Füßchen geschneidert und grazil ist das Adjektiv, das an vorletzter Stelle steht, bei der Beschreibung der Mutti-Füße. (an letzter Stelle steht „feingliedrig“) Zu dem „sehr schmal“ kommt leider noch das „hat einen Absatz“. Absatz geht gar nicht, weil Frau … äh … Mutti dann sofort umknickt. Oder sich den Kopf am Türrahmen oben anhaut.
Was bleibt, sind urgemütliche Schuhe mit Korkfußbett in häßlich, bunte, lustige Turnschuhe, die für kuscheliges Feuchtklima sorgen und Outdoor-Sandalen, mit denen sich Flüße durchqueren und Moraste durchwandern, aber unterm Rock keine Blumentöpfe gewinnen lassen. (Ausserdem hab ich die schon)
„Ja, Sie sind aber auch anspruchsvoll! Was suchen Sie denn überhaupt?“, mag manch einer nun genervt anmerken.
Das weiß sie doch selbst nicht, die Frau … äh … Mutti. Gemütlich sollen sie sein, nicht zu eng und luftig. In einer Farbe, die irgendwie zu allem passt, aber trotzdem fröhlich und sommerlich ist. Bei Bedarf elegant ansonsten einfach schön, am Fuß und auch wenn sie im Flur stehen, kurz vor dem Reinschlüpfen.
Klassisch, aber individuell; einzigartig, aber dezent.
„Sie sind zu anspruchsvoll“, werden die meisten ganz richtig erkennen und deshalb:
Frau … äh … Mutti läuft barfuß.
(wie letzten Sommer und vorletzten Sommer und vorvorletzten … vorvorvor ….)
„Pumperlg´sund !“
8. Mai 2006
sagt Onkel Doktor.
Und das Blutbild auch.
Keine erhöhten Rheumawerte, keine akute Entzündung, keine Borreliose, nix, niente, nüscht.
Nur Schmerzen.
Der Orthopäde hilft da auch nicht, meint Onkel Doktor und ich glaube ihm gerne, WILL ihm glauben, weil Orthopäden sind doof. (fiese Verallgemeinerung, beruhend auf fiesen Erfahrungen, ok?)
Fazit: Das Leben geht weiter, manchmal vielleicht etwas schonender und langsamer und langweiliger und auch diesen Sommer werde ich kein Rad auf der frischgemähten Wiese schlagen.