aaalso:

22. März 2006

Frau … äh … Mutti hatte heute keine Zeit zum Bloggen weil:

sie den ganzen Tag auf der Terrasse saß.

Ein wahrlich anstrengender Tag liegt hinter mir. Er begann mit dem Auffrischen einer alten Bekanntschaft. Die Bekannte pflegt leider mehrere Allergien, unter anderem auch gegen Katzenhaare. Dies ist besonders zu dieser Jahreszeit sehr ungünstig, da unsere Kater munter durch die Gegend streuen. Haare, versteht sich. (wenn sie vom Sofa aufstehen, lassen sie ihr Fell liegen). Der Bekannten schwollen binnen von Minuten die Augen zu und unser Gespräch wurde von explosionsartigen Niesern unterbrochen.
Und so saßen wir schließlich mit den Kaffeetassen auf der Terrasse und streckten die Nasen in die noch kühle Frühlingsluft.
Im Laufe des Tages wurde es sehr viel wärmer und ich verließ das Terrassenplätzchen nur, um eigene Kinder und das Gastkind abzufüttern. Erschöpft von dieser Tätigkeit ließ ich mich zu einem gepflegten Mittagsschläfchen auf der Terrasse verführen. (windgeschützte 24°C !!)
Kaum erwacht, erschien schon der beste Vater meiner Kinder und es war allerhöchste Zeit für eine ausgiebige Kaffeepause.

Leider kühlte es dann doch merklich ab und ich musste die Terrasse verlassen. Nun sitze ich auf dem Sofa, bin erschöpft von diesem Tag und freue mich irrsinnig, dass solche stinkefaulen Tage witterungstechnisch wieder möglich sind.

Früher

21. März 2006

schrieb ich Lieblingsrezepte säuberlich in eine Kladde mit besonders ansprechendem Einband. Im Laufe der Jahre wetzte sich der Einband ab, manche Seite löste sich und wurde mit Tesa eingeklebt. Die Seiten zierten Eselsohren, Fettflecke oder Risse. Und kleine Ergänzungen am Rand, Variationen der Menge, verschiedene Würzarten.

Heute habe ich viele Lieblingsrezepte gebookmarkt. Nicht mal ordentlich im Schreibprogramm gesichert, sondern im Ordner „Rezepte“ bei den bookmarks. Manche Rezepte finde ich nur, wenn ich in dieses blog surfe, von dort aus weiter hierhin klickere und mich dort durch das „menu du jour“ wühle.

Die Kladde gefiel mir besser. Aber irgendwie habe ich verlernt, mit einem Stift zu schreiben.

übrigens

21. März 2006

Hatte ich schon erwähnt, dass ich in knapp zwei Wochen nach Berlin fahre?
Nein?
Komisch, ich rede doch von nichts anderem.

Soll ich die 400 Euro, die ich mir von der Lunge abgespart habe, in ein neues, besseres, cooleres Kameraobjektiv investieren, um ein bißchen Berlin mit heim zu nehmen?
Oder soll ich etwas von dem Geld mitnehmen und mir in Berlin heiße Fetzen, Fummel und Teilchen zu kaufen?

Diese wahrlich schwierigen Entscheidungen …

Sturzbäche

21. März 2006

überfluten unsere Straße, es dröhnt und rumpelt und ein unangenehmer Geruch schleicht durch jede Ritze ins Haus.

Der Kanal wird IMMER NOCH gereinigt. Ich frage mich, wer den so dreckig gemacht hat, dass die netten Männer in den lustigen Anzügen so lange zum Putzen brauchen?!

Tschüss!

20. März 2006

sagt der Große und verschwindet mit allem, was ein 10jähriger braucht, um noch echte Abenteuer mit dem Kumpel zu erleben:

– Taschenmesser
– vier Stücke Marmorkuchen („von ihm selbstgebacken!“, prahlt Frau … äh … Mutti mit stolzgeschwellter Brust)
– eine Dose voller Salzstangen
– eine große Siggflasche Wasser
– ein Fernglas
– ein Multitool-Dingsbums
– ein Handy (von der Mutter aufgeschwatzt, falls was passiert, weil er ist doch noch so klein und ich erinnere mich genau, was ICH alles angestellt habe, als ICH zehn war)

Ein Lager wollen sie bauen. Und vielleicht ein bißchen, obwohl mütterlicherseits verboten, im Steinbruch klettern. (Schutzengel? Hallo?!)

Ich darf übrigens immer noch nicht abwassern. Und stricken KANN ICH NICHT, Frau Anabel! Ich dachte das sei nun bekannt :-)

schraub ich halt weiter Regale an. Das kann ich zwar auch nicht, aber schief ist individuell.