Luxus

11. März 2007

Frisch geduscht im Bett liegen, die Heizdecke auf der höchsten Stufe stehend, ein Stückchen Zitronenkuchen zu Tee genießen und im Fernsehen den grottenschlechten Film über irgendwelche Endzet/Eiszeit/“Mr. President, wir müssen evakuieren“-Szenarien zu schauen.

(Und das latent schlechte Gewissen zu unterdrücken, weil Zitronenkuchen nach neun muss nun wirklich nicht sein und die Heizdecke heizt ja nicht nur mein Bett, sondern führt direkt zur nächsten Eiszeit)

Ich bin gut im Unterdrücken von schlechtem Gewissen.

reingelegt!

10. März 2007

„Ich leg´ den Papa rein!“, sagte das jüngste Kind, als der beste Vater meiner Kinder das Töchterlein zu Bett brachte, „Ich tue so, als wäre ich eingeschlafen!“

Sprach´s, legte sich auf´s Sofa, deckte sich zu, schloss die Augen und schlief augenblicklich ein.

Ich liebe dieses Kind. Sehr, sehr.

Streichen geht nicht,

10. März 2007

weil sonst kündigt mir der beste Vater meiner Kinder die Freundschaft, verlässt mich, nimmt die Kinder mit und reicht die Scheidung ein.

Aber der Frühling schreit nach hellgrün. Und weiß. Und zartem Rosa. Und einigen pinkfarbenen Tupfen. Ich fürchte, da bleibt nur Nähen. Und ein größere Ausgabe (hüstel) für Frühlingsstoffe, weil die Zentner, die da im Regal lagern, haben allesamt nicht die richtige Farbe. Und wenn ich nicht ganz doll aufpasse oder ausreichend Pro-Stoffkauf-Argumente sammele, passiert Ähnliches wie oben nur leicht übertrieben angedeutet.

(Ein paar Kissen bräuchte ich auch, weil Kissen hat man nie genug. Und neue Vorhänge, weil Andrea ist zu winterlich. Und ja, liebster, bester Vater meiner Kinder, der Du dieses Blog liest, es ist ja nicht so, dass ich die winterlichen Vorhänge wegwerfen würde, die können ja nächsten Winter wieder aufgehängt werden, weil die gefallen mir dann bestimmt immer noch. Bestimmt!)

ertappt

9. März 2007

Das große Kind wird bis Dienstag abend verreisen. Gemeinsam mit einem Freund zu dessen Großeltern. Abiferien sind des einen Freud, des anderen Leid :-)

„Pack mal deine Sachen“, sagt Frau … äh … Mutti zu ihrem großen, selbständigen Sohn.
„Ok, hm. Socken, Unterhosen, Schlafanzug, T-Shirt, Pulli, Hose, Jogginghose und – GANZ Wichtig – das Zitronenkopfkissen!“, zählt das große Kind auf.
„Hast du nicht etwas wahrhaft Elementares vergessen?“, stichelt Frau … äh … Mutti.
„OH JA!“, das Kind schlägt sich an die Stirn, „Ein Computerspiel!“
„Nun … wie wäre es mit Waschzeug?“, säuselt Frau … äh … Mutti.
„Ich glaube nicht, dass … äh“, unterbricht sich das Kind, „Ja, genau, ich WUSSTE doch, dass da was fehlt. Reicht ein Waschlappen?“

Ich schätze, ein Waschlappen reicht. Zumal er trocken und unbenutzt wiederkommen wird. Und ich freue mich jetzt schon auf dieses ganz besondere Aroma eines pubertierenden Knabens, der drei Tage lang intensiv durch Feld und Wald gerobbt ist.

ene, mene, miste

8. März 2007

Ich öffne heut ´ne Kiste. Oder so.

Wider Erwarten befinden sich darin weder Knöpfe noch Spitzen. Die Kiste gehörte nämlich meinem Opa und sie war seine Erinnerungskiste. Und Sie dürfen mal reinlunsen.

Den Rest des Beitrags lesen »