Alle Jahre wieder
14. September 2007
Zimmer-Tauscheritis.
Die Mittlere bekommt das Nähzimmer,
der Große das Zimmer der Mittleren,
der Jüngste das Zimmer des Großen und
Frau … äh … Mutti das Zimmer des jüngsten Kindes.
Der beste Vater meiner Kinder rennt schreiend in den Garten, fügt sich aber letztlich seinem Schicksal als Möbelschlepper.
(alles in den Herbstferien)
Danke der Nachfrage,
13. September 2007
es geht mir gut.
Ich aß zum Frühstück eine Banane, kurze Zeit später eine kleine Schüssel Hühnerbrühe.
Zum Mittagessen aß ich zwei kleine Schlüsseln Hühnerbrühe und einen halben Pfannkuchen.
Jetzt werde ich ein klitzekleines Stück Schokolade essen, weil ich sonst verrückt werde.
Danach koche ich mir Karotten-Kartoffel-Suppe, um meinen Ernährungsplan abwechslungsreich zu gestalten. (von dieser Suppe werde ich auch morgen essen)
Übrigens hasse ich Haferschleim. Selbst wenn er liebevoll im Lieblingsschüsselchen mit pinkfarbenem Plastiklöffel und Butterflöckchen serviert wird.
Meine Energie schwindet, trotzdem musste die Freundin schwer mit mir kämpfen, als ich beim gemeinsamen Einkauf versuchte, sämtliche Käse und Würste in der Kühltheke anzunagen.
Ich tätigte daraufhin einen Frustkauf im Lieblingsstofflädchen.
Und buddelte zwei Stunden lang im Garten Unkraut aus. (und spielte Herbst am Birnbaum, den ich von den mit Pilz befallenen Blättern befreite)
„Mein Leben wird sich ändern“, erzählte ich der Freundin, „Ich werde ein klares, strukturiertes Leben führen und mir nicht mehr selbst Stress machen.“
Die Freundin kicherte sehr und ich war in Versuchung sie an den Arm zu boxen. Den Arm, in den sie gestern geimpft wurde.
Um noch ein abschließendes Beispiel meiner Energielosigkeit zu erwähnen: ich schlief beinahe ein. Gestern abend. Mittendrin. Bei Grey´s Anatomy. Es geht mir doch nicht gut.
Wie die Mutter so die Tochter?
13. September 2007
In einem Anflug von kreativem Wahn frisch der Nähmaschine entsprungen.
Bitte sehr:
beim rot-weiß-karierten Stöffchen muss ich immer an Frau Minderjahr denken :-)
Frau Jolie-Pitt? Frau Klum? Interesse für die werten Töchter?
Sollten SIE interessiert sein … per mail oder über´s Kontaktformular.
(die Taschenträger sind etwa 92 cm lang, können also bequem quer über die Schulter getragen werden oder von kleinen, zierlichen Frauen auch als schickes Handtäschchen :-) Die Tasche an sich ist ca. 22 cm breit, 22 cm hoch und hat eine Innentasche.)
Schwund
12. September 2007
Die neue Herbst-Diät, Frau … äh … Mutti ist begeistert:
„Vier Kilo in einer Woche! Früher habe ich immer mit den ewigen drei Kilos zuviel auf der Hüfte gehadert. Aber jetzt? Ich fühle mich fast wie neugeboren! Die Jeans sitzen ohne zu kneifen, ich brauche sogar einen Gürtel. Einen neuen Gürtel. Einen SCHMÄLEREN Gürtel.
Sicher. Es tut ein bißchen weh. Na gut. Es tut SEHR weh. Aber hey! VIER Kilo und es werden bestimmt noch mehr!“
Das können Sie auch! Beginnen Sie einfach noch heute mit der Ulcus ventriculi Diät und sehen Sie bereits übermorgen erste Erfolge auf Ihrer Waage.
(bei Risiken und Nebenwirkungen gehen Sie einfach zu Ihrem freundlichen Gastroenterologen)
Kampfschmusen
12. September 2007
Es gibt nur sehr wenige Dinge die schöner sind, als morgens um sieben mit einem 8jährigen Kind noch eine Runde im Bett zu kuscheln. (schöner wäre vielleicht ein juckender Hautausschlag an der Fußsohle)
Frau … äh … Mutti hat es nach fast zwölf Jahren immer noch nicht gelernt: ein Kind im eigenen Bett zu haben ist KEIN Vergnügen. Besonders das jüngste Kind, das hippelige, zappelige, quirlige, überall kitzelige Kind.
Dieses Kind hat heute schulfrei und während der beste Vater meiner Kinder das Töchterlein nebst Freundin zur Klassenfahrt brachte und der Große zur Schule radelte, schlüpfte ein eiskalter Frosch unter mein wohlig-warmes Deckbett. Ich bat um fünf Minuten Ruhe und „schau mal, wir kuscheln“. Während meine Augenlider langsam wieder nach unten sanken, fing das jüngste Kind an zu zucken. Zuerst nur mit den Händen. Dann mit den Armen. Und den Beinen. Und schließlich landete eine Ferse auf meinem Schienbein und frischte meine Erinnerung schlagartig wieder auf. (Es gibt nur sehr wenige … usw.)
Ich gab den Gedanken an Schlaf auf und versuchte stattdessen nicht allzu sehr im eigenen Bett verletzt zu werden. Den jüngsten Sohn zu umarmen ist ein bißchen so, als klammere man sich an einen Sack voll sehr spitzer Gegenstände. Sehr spitzer, sehr wackeliger Gegenstände.
Ein normal großes Deckbett ist plötzlich nur noch halb so groß, ein kuscheliges Kopfkissen wird zur unförmigen Wurst und ein glattes Laken zu einem krumpeligen Etwas. Dazu braucht es knapp zwei Minuten, ein 8jähriges Kind und einige lustige Kitzelspiele. Und wenn man sich erstmal damit abgefunden hat, dass Schlafen nun unmöglich ist, macht es sogar großen Spaß.
(Und die blauen Flecken am Schienbein verschwinden ja schnell wieder.)