Wenn
2. Januar 2008
ein eigener Text sozusagen eins zu eins in einem anderen Blog auftaucht, dann kann Frau … äh … Mutti a) verwirrt sein, b) sich geschmeichelt fühlen oder c) sauer werden.
Die Gefühlslage ist noch unklar, tendiert aber eindeutig zu a).
Bleibt nämlich die Frage, ob da draußen womöglich eine Schwester im Geiste lebt oder die Schreib-Inspirations-Fee aus Versehen den Zauberstab in zwei Richtungen schwenkte? Oder, wenn ich nun schon am Fabulieren bin, der Druck, das eigene Blog mit irgendwelchen Inhalten zu füllen, war für die Blogkollegin so groß, dass sie eben zugriff. (was natürlich sehr spekulativ ist)
Ein vage ausformulierter Vorsatz für 2008 ist, dass ich sagen und schreiben möchte, was ich denke. Dies wird sicherlich einhergehen mit einigem „auf die Füße treten“ und „im Fettnäpfchen landen“. Doch es wird mir auch guttun. Und weil ich weiß, wie furchtbar interessant kryptische Beiträge sind, biete ich Ihnen da draußen die Möglichkeit zum Vergleich: Frau … äh … Mutti im Feenstübchen.
Aufmerksam gemacht wurde ich per mail und ich danke dafür. Nein, das ist KEIN Petzen.
Und die Möglichkeit, selbst eine mail zu schreiben und meinem Unmut Audruck zu verleihen, habe ich nicht in Betracht gezogen, weil ich finde, dass es eine hässliche Unsitte ist, fremde Inhalte als eigene auszugeben. Das passiert leider in letzter Zeit viel zu häufig und – sie lasen den vagen Vorsatz – ich halte da nicht mehr meine Klappe.
Wort zum Mittwoch, Ende.
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edit: Entschuldigung angenommen.
Auf ein Neues
1. Januar 2008
Mein wunderschönes, blaues (Prototyp-)Klappentäschchen wurde mir beim Weihnachtsblasen quasi abgeschwatzt und von der Schulter weg abgekauft. Da muss nun Ersatz her:
Irritierenderweise gefällt mir die Tasche sehr gut, aber ich hätte sie gerne in einer anderen Farbe. Somit wäre das Täschchen zu haben, fragen Sie einfach nach, falls Sie Interesse haben. Es ist eine große pompadura mit drei Innentaschen, Lacktischdeckenstoff außen, Baumwolle innen und eine herzige Stickerei aus der Feder kreativer Frauen, als Stickdatei umgesetzt von anderen kreativen Frauen und erhältlich im Farbenmix-Shop.
Ansonsten hat das Jahr sehr aufregend gestartet, denn der weltbeste Opa der hinreissenden Bestien sang heute im Chor beim ökomenischen Gottesdienst in der Katharinenkirche. Das ist an sich nichts Besonderes, das tut er öfter, doch diesmal wurde der Gottesdienst live in der ARD übertragen und der Opa musste vor dem Singen in die Maske. Drei seiner Enkelsöhne begleiteten ihn in die Kirche, während ein Enkelsohn und eine Enkeltochter dem Gottesdienst gemütlich auf dem Sofa im Wohnzimmer der Grünen Villa folgten. Der Gottesdienst war mäßig spannend, toll war es aber, das große Kind mit seinen beiden Cousins im Fernsehen zu sehen :-)
Nun sind sie unterwegs, die Großeltern mit den fünf Enkeln, um die liebenswerte Tradition des „Neujahr-Geld“-Eintreibens zu zelebrieren. Die restlichen Knaller von letzter Nacht werden vor den Häusern der lieben Verwandten und Bekannten verknallt, bis die Bewohner entnervt aufgeben und den Kindern Geld zustecken, damit sie weiterziehen. Entzückende Traditionen gibt es in diesem Örtchen.