Abnabelung

8. Januar 2008

ist es wohl, wenn das Töchterlein mit ihrer besten Freundin in die nächste Stadt fährt. Ganz allein, mit dem Zug, auf dem Weg ins Kino. Ganz allein ins Kino, ganz allein einen Eimer Popcorn futtern und dann ganz allein mit dem Zug wieder nach Hause.

Frau … äh … Mutti schwankt mit ausgefahrenen Gluckenflügeln zwischen „irgendwann tun sie das alle“ und „mein Baby, sie ist doch noch so klein!“.

Wenn sie heute nachmittag irgendwann nach Hause kommt, wird sie etwa dreissig Zentimeter größer sein, von einem wundervollen Tag mit ihrer Freundin berichten, vom Film schwärmen und nebenbei zwei, drei Begebenheiten erwähnen, die mir nachträglich das kalte Grausen das Genick hochjagen. Ich werde mir nichts anmerken lassen, ein wenig stolz auf meine große Tochter sein und unendlich erleichtert, weil sie wieder heil daheim angekommen ist.

Wenn es doch schon soweit wäre.

Die Kindelein hatten unter dem Weihnachtsbaum Langarm-Shirts gefunden, die aber schlicht und langweilig waren. Bis heute, das Maschinchen ratterte brav nach Muttis Vorstellungen:

Teufelchen für die Mittlere (nicht verzogen, auch wenn´s auf dem Bild so aussieht):

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und ein herzliches Dankeschön!

Im Übrigen wäre es perfekt gewesen, wenn Sie da draussen sich mal eben auf EINE Antwort hätte einigen können, denn: nun steh´ ich da, ich armer Tor, die Haare sind so lang als wie zuvor.

Wenigstens weiß ich: ich sehe ungemein weiblich und weich mit langem Haar aus, wohingegen mich kurze Haare zu einer fiesen, harten Emanze stempeln. (hey! Vielleicht BIN ich eine harte Emanze [was auch immer das ist] und verstelle mich nur!) Mit Stufen oder einer flotten Innenwelle wäre der Mähne beizukommen und mit ordentlichen Augenbrauen kann ich rot, blond, braun und sogar schwarz tragen.
Der beste Vater meiner Kinder steht auf lange Haare, mag aber auch gerne mal eine andere Frau an seiner Seite, die hinreissenden Bestien finden kurze Haare blöd und ich selbst stehe vor dem Spiegel, schiebe die Pracht nach links, rechts, raffe auf dem Kopf und zerre streng zurück und weiß es nicht. Weh tun sie, die langen Strähnen, im Nacken und auf der Kopfhaut, da nutzen auch Stufen nix, weil die hab ich. Schön sehen sie aus und es macht Spaß, sie um den Finger zu zwirbeln beim Nachdenken. Aber ich erinnere mich auch noch an das Samt-Gefühl im Nacken, wenn man mit dem Finger gegen den Strich durch 12mm fährt. Und daran, dass Kopf-ins-Waschbecken-kurz-abrubbeln-einen-Klecks-Haarwachs zu einem perfekten Haarstyling führten. Das mit den Farben – war lustig. Hellblond finde ich nach wie vor großartig, zumal meine Schläfen ungefärbt genauso aussähen. Blau und pink und grün wohl nicht mehr, aber quietscherot und schwarz. Je nach Laune.

Ich warte noch ein bißchen, zumal auffem Land die Frisöre heute geschlossen haben und die Kindelein bis einschließlich morgen Ferien genießen.

(Ein weiteres Kind gibt´s nicht mehr, liebe Garnprinzessin, dann lieber anderthalb Jahre Frust mit dem Haar, denn so lange brauchen sie zum Wachsen bis zur Schulter. Kinder wachsen erheblich langsamer und der Frust mit wachsendem Pony ist nicht vergleichbar mit dem manchmal schier ausweglosen Elend in diversen Trotzphasen. :-))

Damals und heute

5. Januar 2008

und wieder zurück?

Neues Jahr, neue Pläne, neue (alte) Frisur?
Es heisst ja, dass Frauen vor neuen Lebensabschnitten drastische Veränderungen an ihrer Frisur vornehmen. Ist nicht so (also die Sache mit dem neuen Lebensabschnitt). Frau … äh … Mutti hat schlicht die Faxen dicke mit Gebamsel um den Schädel, ewig nassem Haar nach dem Waschen, weher Kopfhaut, wenn der Zopf zu stramm war und Haaren, die die Nase kitzeln und im Mundwinkel kleben.
Wenn sie doch nur nicht so schön wären, die Zotteln. Ach.

Schauen Sie mal – so sieht Frau … äh … Mutti gerade aus:

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Wenn

5. Januar 2008

das große Kind erzählt, dass er sich mit dem Cousin die halbe Nacht über Flammen unterhalten hat, dann heisst das nicht, dass sie über ein Feuer sprachen.

Weia.