Kaffeepause

5. Mai 2008

Es wird Sommer, die Schmeissfliegen sind da.

(bssss-bssssssssss-bssssssss und immer auf den nackten Beinen langkrabbeln oder mitten ins Gesicht fliegen. Eklisch.)

Ansonsten:

Frau … äh … wagt das outing: Haushaltszeugs macht bei Sonnenschein irgendwie Spaß. Die vierte Maschine Wäsche läuft, die Wäscheleinen hängen voll. (Wäsche aufhängen macht im Sommer Spaß, besonders Bettlaken und so, weil man sich die kühlen, feuchten Teile auf die Schultern legen muss, damit sie nicht beim Aufhängen auf dem Boden schleifen. Das fühlt sich so wunderbar an.)
Alle Terrassentüren stehen offen, Staub und Mief werden rausgeschüttelt, dafür kommt Fliederduft rein.

Sonne macht fröhlich und bringt viele, viele Ideen mit. Viele.

Vorwarnung!

4. Mai 2008

Diese Vorwarnung dient nicht nur dazu, mich mal wieder interessant zu machen, sondern ist tatsächlich eine, denn es könnte sein, dass es hier in den nächste Tagen sehr ruhig wird.
Ein langes Wochenende voller Mittelalter und Migräne hinterlässt einen Haushalt, der Frau … äh … Muttis Ansprüchen nicht mehr genügt. Desgleichen der Garten, der jubelt und jauchzt, weil sanfte Regenschauer des Nachts und warme Sonne des Tags für ideales Wachstumsklima sorgen. Aber eben gerecht für alle Pflanzen, auch für die, die nicht so gerne gesehen sind. Der Rest wuchert und muss in Form geschnitten, gestützt und bewundert werden.

Es könnte also sein, dass dieses kleine, feine Blog ruht. Kann, muss aber nicht. Ich schreib´ das jetzt nur, damit keine besorgten Nachfragen per mail kommen, die ich dann wieder nicht beantworten kann, aus oben beschriebenen Gründen. Vielleicht schreibe ich aber ganz viel, in den vielen, kleinen Kaffeepausen die ich mir zwischendurch gönne. Dann schreibe ich natürlich nur, um zu zeigen, wie inkonsequent ich bin.

(morgen bitte mal keine Kopfschmerzen)

Stadtbummelitis

2. Mai 2008

Periodisch auftretendes Phänomen, meistens bei Wetterwechseln, bzw. Änderungen der Jahreszeit. Manchmal auch als direkte Folge von gähnender Kleiderschrankleere.
Tritt bei Männern und Frauen gleichermaßen auf, wobei erstere häufig nicht Verursacher sondern eher Erdulder sind. Und Taschenträger.
Bei exzessiver Stadtbummelitis kann es zu heftigen Kopfschmerzen und müden Füßen kommen. Beide Symptome sind mit den üblichen Mitteln (hinlegen, Augen zu und später einen Kaffee) zu bekämpfen.

*****

Geschafft.

Der beste Vater meiner Kinder kann wieder ordentlich gekleidet unters Volk. Für Männer einzukaufen ist mittlerweile genauso schwierig, wie für Kinder. Und für sich selbst. Was da auf den Stangen hängt ist entweder a) in allermerkwürdigster Farbkombination, b) aus verdächtigsten Stöffchen oder c) grauenhaft schlecht verarbeitet. Oder alles zusammen und dazu noch gnadenlos überteuert, weil einfach so nichts wert.
Was wir früher für eine Jeans in DM auf den Tresen blätterten, zahlten wir jetzt in Euro und ich verfluche mein stures Elefantengedächtnis, das noch immer umrechnet und schimpft.
Zwei hinreissende Kleider für mich landeten irgendwie auch in den Einkaufstaschen und jetzt steht noch der Wochenendeinkauf aus, damit wir morgen und übermorgen entspannt ins Mittelalter reisen können.

Ihnen da draußen ein herrliches Wochenende und das Büchlein würde ich sehr gerne gegen Danielas Badebomben tauschen, denn das passt irgendwie. Tauschen können wir dann ja an der Party, oder?
Danke auch für alle anderen großartigen Angebote, ich war in Versuchung, heute in der Stadt ein paar Ogg´sche Kochbücher einzukaufen, um weitere Tauschereien abwickeln zu können.

doppelt muss nicht

1. Mai 2008

Werte Terry Pratchett – Verehrer,

in meinem Bücherregal steht folgendes Buch:

(„Nanny Oggs Kochbuch“ – Ein überraschend nützlicher Almanach mit erstaunlichen Rezepten aus Terry Pratchetts Scheibenwelt)

Es handelt sich hierbei um die Taschenbuchausgabe. Niegelnagelneu, da doppelt.

Ich würd´s gerne abgeben, das Büchlein. Im Tausch gegen eine nette Kleinigkeit vielleicht :-) Hat jemand Interesse?

Leseprobe gefällig?

(…) Hinweis der Herausgeber (…)
Nanny Ogg verwendet häufig die sehr spezielle Maßeinheit namens „etwas“ (zum Beispiel: „Man nehme etwas Mehl und etwas Zucker.“)
In diesem Zusammenhang waren einige, äh, Experimente erforderlich, denn die maßeinheit „etwas“ zeichnet sich durch eine gewisse Komplexität aus. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist etwas Mehl mehr als etwas Salz, aber die Hälfte von etwas scheint es nicht zu geben, dafür aber „ein bisschen“, wie in „ein bisschen Pfeffer“.
Man gewinnt instinktiv den Eindruck, dass ein bisschen Mehl mehr ist als etwas Pfeffer, aber vielleicht weniger als ein bisschen Butter. Mit „ein Stück Brot“ dürfte eine Hand voll gemeint sein, und auch „ein Krümel“ überfordert unsere Vorstellungskraft nicht. Allerdings bleibt unklar, welche Menge mit „ein Brocken“ gemeint sein könnte. (…)