Falls Sie mich vermissen …

20. Oktober 2009

keine Sorge.

Ich sitze im Nähzimmer und bin produktiv:

Ein „alles-dabei“-Täschchen, diesmal ganz ohne Probleme unter der Nadel hervorgehüpft.

Sogar mit Schrägband-Einfassung der offenliegenden Nähte innen. Hierbei dann doch kleinere verbale Ausfälle.

Das Täschchen ist allerdings nicht für mich, sondern schon unterwegs. Für mich gibt´s demnächst eine braune Tasche mit rosa Schwein drauf. Und ich kann´s kaum abwarten, damit anzufangen. (ich mag Schweine)

Wichtig! Der Schnitt heisst „alles-dabei-Tasche“, er ist bei farbenmix als E-Book erhältlich. (nur damit hier nicht der Anschein entsteht, ich schmücke mich mit falschen Federn :-))

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Ansonsten sitze ich auch noch ziemlich viel im Auto rum. Mal eben zum Baumarkt, kurz in den Möbelladen mit dem roten Stuhl, weil ich brauche doch eine gescheite Lampe über dem Nähtisch. Nicht fündig geworden.

Dafür habe ich jetzt herausgefunden, warum das blaugelbe Möbelhaus viel toller ist, als andere: heute, im Möbelhaus mit dem roten Stuhl, schlenderte ich so durch die Ausstellung, betrachtete mir eigentlich ganz hübsche Sofas und nette Schränke und stellte fest, dass obwohl auch hier „Musterzimmer“ eingerichtet waren, der Funke nicht springt. Attrappenbücher und -fernseher stören da nicht mal so arg, es ist viel mehr die restliche Dekoration. Irgendwelche Tassen, die unvermutet im Regal über dem Fernseher stehen oder komische Graswedel in noch komischeren Vasen auf dem Sofabeistelltisch, da wo normalerweise nur Fernbedienungen, Taschentücher und ein Glas hingehören. Diese Zimmer sehen aus, als wäre die dicke Tine mit einem seligen Lächeln hindurchgeschwebt und habe liebevoll Hasenohren in die Kissen geklopft. Im blaugelben Möbelhaus hingegen sieht es in den Musterzimmern aus, als habe die Familie mit acht Kindern gerade eben den Raum verlassen, um mal eben eine Runde spazieren zu gehen. Das Spielzeug liegt noch  in der Ecke rum und das Geschirr im Abtropfkorb hat auch mal wieder keiner weggeräumt. Es wirkt echt und das ist wohl das ganze Geheimnis.

(wahrhaft keine wichtige Erkenntnis, aber ich hab´s halt so für mich rausgekriegt)

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Morgen fahren wir nach Mainz, die Kindelein wünschen Haarschnitte. Ich wünsche mir das nicht, brauche aber auch einen.  Und danach möchte ich einfach mal einen Tag daheim sein, ohne Einkauf und viele Menschen. (nur mit Nähmaschine und rosa Schwein)

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So. Rasch Abendessen kochen. Wir sind etwas aus dem Rhythmus.

Dies und das

19. Oktober 2009

Falls Sie heute nachmittag Radio gehört haben: wir wurden erwähnt. Sowohl im Rückstau zur A61, als auch im eigentlichen Stau. Das hat wirklich ganz arg viel Spaß gemacht, zwei Stunden bei allerfeinstem Sonnenschein im Auto zu sitzen und Montagsmaler zu spielen.

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Liebe Firmen so im Allgemeinen, die mein Blog so toll finden und mir deshalb unglaublich unschlagbare Angebote zum Testen ihrer Produkte unterbreiten (zusammen mit Gutscheinen zum Verteilen bei einem Blog-Gewinnspiel, das ich dann ausrufen kann): behaltet Euren Kram.

Ich weiß, es ist der ganz neue Trend in Kleinbloggersdorf, für Klodeos, Tütensuppen und neue Waschmittelgerüche zu werben, doch nein, ich nicht! Für zwanzig Produktpröbchen oder einen Fotokalender mache ich mir nicht Mühe, eine Beurteilung zu schreiben, geschweige denn Euch kostenlos eine Werbeplattform zu stellen. (ja bin ich denn bescheuert? Schon mal überlegt, was diese Firmen für drei Minuten Werbefernsehen zahlen? Oder wieviel eine Anzeige in einer Illustrierten oder Tageszeitung kostet?)

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Diese wolfskin-Sache lässt mich nocht los. SPON hat einen feinen Artikel veröffentlicht und wo man auch hinschaut: es wird geschimpft und gewettert. (eine tolle Auflistung gibt´s in der Waschküche!)

Es mag ja albern sein, aber ich bin irgendwie enttäuscht. Wenn ich mir unsere Urlaubsbilder oder die von Ausflügen betrachte: die Familie trägt wolfskin. Wir mögen die Klamotten. Aus den Dreiviertelhosen, die der Jüngste diesen Sommer trug, sind schon zwei Kinder herausgewachsen, die Jacke des Großen ist nach drei Jahren zu klein, aber immer noch in Ordnung. Ich habe einen pinkfarbenen Rock, den ich sehr mag und ein grünes Kleid, das ich nur manchmal mag. Einen Hut, ein Kopftuch und zwei Jacken. Die Kinder sind mit wolfskin-Wanderschuhen aufgewachsen, ich habe ein Paar fünf Jahre lang getragen, bis das Profil wirklich kaputt war. Die Tochter besitzt zwei Kleider, alle Kinder tragen Schildkappen. Selbst im Schrank des besten Vaters meiner Kinder finden sich Klamotten mit der Tatze. Klamotten, die sich über Jahre hinweg angesammelt haben, die wir geschenkt bekamen, uns geleistet haben, weil sie uns gefielen und die teilweise schon an andere Kinder weitergegeben wurden. Zwei wunderbare Fleecepullis zum Beispiel.

Wir werden keine Kunden im Mainzer wolfskin-Store mehr sein. Ich finde Markenpiraterie ganz fürchterlich und verabscheue es, wenn abgekupfert wird. Doch das Gebahren von wolfskin ist mir so fremd, damit möchte ich nichts zu tun haben. Und ich warte noch immer darauf, dass mir irgendjemand schlüssig erklären kann, wie es möglich ist, sich „Pfoten“ schützen zu lassen. Nicht _DIE_ Pfote, das Logo eben, sondern jeden Klecks, der nur annähernd einer Pfote ähnelt. Da krankt es doch gewaltig.

Zum Schluss bleibt natürlich die Frage, ob ich abgemahnt werden kann, wenn ich eine x-beliebige Pfote male, eine hübsche Stickdatei daraus zaubere, diese Pfoto auf einen Lieblinsstoff sticke und diesen dann über das Logo auf meiner Jacke nähe? Beisst sich da die Maus selbst in den Schwanz?

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Poster in einem dawanda-Shop:

Nur so Kekse.

18. Oktober 2009

Der beste Vater meiner Kinder hat seit vielen Jahren ein T-Shirt im Schrank.

Das hat mich heute in der Küche inspiriert:

Den Rest des Beitrags lesen »

Kann ein Konzern tatsächlich damit durchkommen? Es sei eine Markenrechtsverletzung irgendwelche Pfoten-Designs zu verwenden, weil die stilisierte (Wolfs-)Pfote, das Logo,  geschützt ist.

Die Abmahnwelle rollt an und hinterlässt Unverständnis.

Jack, das geht doch auf keine Wolfshaut. Wer kommt denn auf eine solche Idee? Besteht tatsächlich die Gefahr einer Geschäftsschädigung, wenn ich mir eine Katzenpfote auf meine neuen Unterhosen sticke oder eine Taschentüchertasche mit Pfotenapplikation bei dawanda kaufe? Eine Katzenpfote, wohlgemerkt.

Doch Pfote ist Pfote und deshalb nicht erlaubt.

Um mich nicht der Gefahr einer Abmahnung auszusetzen, zeige ich Ihnen in Zukunft Bilder in diesem Stil nicht mehr:

Zwar ist kein Wolfsrudel durch meine Badewanne gerannt, aber: Pfote ist Pfote.

Und auch bei diesem Bild war es nicht der große, böse Wolf, sondern der kleine, schwarze Kater Koks, damals im Winter 2004, als der Zitronenkuchen zufällig seinen Weg kreuzte.

Kein Risiko mehr gehe ich ein. Und die Winterjacke, die mir fehlt, muss auch nicht mit einer Tatze geschmückt sein.

(Button von Nordauktion-24)

Lesen Sie bitte hier und hier detailiert nach.

Hilfreiches im Netz

17. Oktober 2009

Zwei Kürbisse warten auf köstliche Zubereitung und da es nicht schon wieder Kürbissuppe mit Ingwer geben soll, bemühte ich Herrn Gugel. Und wurde beinahe fündig.

Kürbisgratin

Kürbis nach Bedarf
Sahne nach Kürbismenge
Käse nach Geschmack
In den Ofen bis das Gratin gar ist.
Guten Appetit.

(ich suche weiter)