gebucht!
6. Januar 2010
Berlin, ich komme!
Im Gepäck habe ich die Mutter der allerliebsten Tochterfreundin und die Freundin, die nie Zeit hat.
Frauenurlaub! Der letzte liegt schon sechs Jahre zurück, damals waren wir in Strasbourg. Wir haben immer darüber gesprochen, eine solche kurze Reise zu wiederholen. Planten, träumten und es klappte doch nie.
Aber jetzt. Ganz spontan und zu einem unschlagbaren Flugpreis. (Umweltsau contra Goldesel, Flug contra Bahn, Flug gewinnt da leider)
Donnerstag, den 28.1.2010 um sieben Uhr morgens geht die Reise los, Montag, 1.2.2010 um 16:00 Uhr sind wir wieder in Frankfurt.
Dazwischen gepackt werden soll: Kultur, gutes Essen, ein bißchen Bummeln, Kichern und Lachen und ein Tässchen Kaffee bei Frau Barcomi in der Bergmannstraße. (das ist dann nämlich quasi Heimspiel für mich und ich bin ja ein Landei, das sich sonst in der großen Stadt verirrt)
Freitag, 29.1.2010 ab 15:30 Uhr werde ich also vor dieser rosa Wand sitzen und warten, wer dazu kommt.
(jippieh! Ich freu mich!)
Sofageflüster
5. Januar 2010
Das jüngste Kind genießt seinen letzten Ferientag bei einem Freund, die beiden anderen Kindelein haben ihre Pflichten und Aufgaben brav erfüllt und wurden deshalb von ihrer Mutter zu nachmittäglichem Fernsehkonsum verführt. Ein echter Klassiker stand auf dem Programm: Die Vögel
Die Kindelein waren begeistert, einzig das offene Ende fanden beide „saublöd“.
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Neues aus dem Nähzimmer gefällig?

Ein Täschchen entsteht da.
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Eigentlich habe ich keine Zeit, Taschen zu nähen, denn ich muss mir eine Menge toller Röcke und Kleider nähen. Damit ich Kleider für die große Stadt habe. :-)
Ende Januar fahre ich nach Berlin. Den genauen Termin gebe ich noch bekannt und dann könnten wir doch wieder Kaffee trinken, oder? (wahrscheinlich vom 28.1 – 1.2.)
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Hurra! Die ersten Urlaubsprospekte sind eingetrudelt! Was freu ich mich auf den Sommer!
(wandern, klettern, schwimmen und jede Menge frische Luft)
Letzter Ferientag
5. Januar 2010
Und das weiß ich nur deshalb, weil die Mutter der allerbesten Tochterfreundin mich gestern darauf hinwies. Ich hätte nämlich die Kindelein erst am Donnerstag wieder in die Schule geschickt, in der festen Überzeugung, dass der Mittwoch noch frei ist.
So viel zu dem vagen Vorsatz, etwas organisierter zu leben.
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Als mich gestern so ein kleiner Umräum-Flash packte und ich, zusammen mit dem großen Sohn, einen Schuhschrank von der Wand schraubte und in einen anderen Raum schleifte und danach noch rasch einen Spiegel umhängen musste, ließen sich Töcterlein und ihre allerbeste Freundin sofort anstecken.
„Darf ich das Wohnzimmer saugen?“, fragte das Töchterlein.
„Darf ich abspülen?“, fragte ihre allerbeste Freundin.
Die Küchenschränke wischten sie ab, die Fensterbank wurde abgestaubt und die allerliebste Tochterfreundin sprach: „Pia, ich habe deine Pflanzen gegossen, weil du die immer so vernachlässigst.“ Freches Gör.
Weil der weiße Lack, mit dem ich einige unschöne Türrahmen aufhübschen wollte, auch beim dritten Anstrich nicht deckte, holten wir den grünen Lack herbei, der vom Lackieren der Küchenschränke noch übrig war. Der Jüngste verabschiedete sich und ging zu einem Freund und die restlichen Kinder diskutierten mit mir über Farbtupfer und das bunte Leben überhaupt. Sehr schön, hat Spaß gemacht.

Und der Flur wird bald richtig hübsch sein, jetzt wo ich weiß, was ich verändern will.
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Und weil Sie da draußen immer so mit Ihren Schneemassen prahlen:

Immerhin einen halben Meter hoch. Und er steht schon seit Sonntag.
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Es klingelt, Oma Eis kommt. Frühstück!
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4. Januar 2010
Beginnen wir den Morgen doch frisch und fröhlich mit ein wenig Krankengymnastik.
Oder mit dem Einrenken von zwei Handknöcheln. Sehr schmerzhaft übrigens. Und nein, ich habe keine Ahnung, wann und wie ich sie mir ausgerenkt habe. Vielleicht habe ich zu schwungvoll Kotzschüsseln angereicht?
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Samstag abend lösten wir das Weihnachtsgeschenk der allerliebsten Freundin zusammen mit der allerliebsten Freundin ein, hier. Wunderbar sag´ ich Ihnen. Anfangs ein wenig schräg gesungen und ich zuckte zusammen, bei der einen oder anderen geqälten Übersetzung ins Deutsche, aber insgesamt sehr amüsant und unterhaltsam. Wäre das jüngste Kind nicht allzu verschnupft gewesen, wäre dieser Abend auch die Premiere des „die Eltern schlafen auswärts und lassen die Kinder allein“ gewesen. Die Kindelein jedenfalls waren von der Idee restlos begeistert, allein die besorgte Mutter zog es nach Hause. Schwierig, diese Abnabelungssache.
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Seit einer Woche habe lebe ich nun mit halbiertem Kaffeekonsum. Hätte nicht gedacht, dass das geht :-)
Das einzige Problem ist, dass meine Tässchen jetzt doch reichlich groß sind. Muss ich sie eben zu Teetassen umfunktionieren.
Apropos Tässchen: bevor sich da wieder böse Gerüchte entwickeln … das Tässchen ist nach wie vo in guter Obhut, es steht sogar schon fest, wo es demnächst hinreist. Aber bis es das tut – muss erst noch etwas anderes geschehen. Spannend. SEHR spannend.
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Der beste Vater meiner Kinder hat heute wieder seinen ersten Arbeitstag und das ist wahnsinnig schade. Wir finden beide, dass er noch ca. 50 Wochen Urlaub bräuchte, Langeweile gäbe es wohl eher nicht.
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Mir kribbelt es schon wieder in den Fingern. Ich glaube, ich muss dieses Weihnachtsgerümpel rausschmeissen. Bis auf den Baum, der darf gerne noch bis Ostern stehen oder so. Weil der duftet so gut. Aber das ganze Engelchen- und Glitzerzeugs geht mir doch auf die Nerven.
So geht´s mir immer kurz nach Weihnachten. Erst kann ich´s nicht erwarten, das ganze Schnickeldi beizuräumen und kaum ist Weihnachten rum, mag ich´s nicht mehr sehen.
Es ist ja auch fast schon Frühling, die Osterglocken strecken sich bereits aus der Erde :-)
Kryptik und so
2. Januar 2010
„Das Schlimmst für dich ist doch,“, sprach der beste Vater meiner Kinder gestern, spät in der Nacht, als wir kichernd und vorfreudig eine tolle Sache (eigentlich acht tolle Sachen) in der Hand hielten, „dass du nicht darüber bloggen kannst.“
Mist.