Logische Konsequenz:
4. Mai 2011
die frühe Joggingrunde mit der Zubereitung von einem Liter Himbeer-Brombeer-Eis zu ergänzen.
(Sonnenschein macht komische Sachen mit mir)
Was man nicht im Kopf hat,
3. Mai 2011
hat man in den Füßen.
Blöder Spruch. Musste ich mir früher oft anhören.
Leider ist er nur allzu wahr, denn da ich leider nicht in der Lage war, mir drei Dinge gleichzeitig zu merken, muss ich nochmal los, um die vom Großen verschmähten Klamotten zurück zu Hager&Mager zu schicken. Immerhin habe ich daran gedacht Tintenpatronen zu kaufen und ein Päckchen einzuwerfen.
Das passiert mir übrigens ständig, dass ich doppelt gehen muss, weil ich etwas vergessen habe. Das Einzige, was dagegen hilft, sind ausführliche Merkzettel, aber die verlege ich. Muss nicht ein Kind, um bei einer dieser Untersuchungen beim Kinderarzt (U7?U6?) bestehen zu können, mehrere Dinge in Folge erledigen können? Nun denn, ich würde dann wohl durchrasseln. :)
„Geh nie mit leeren Händen!“ ist auch so ein Spruch aus meiner Kindheit. Und obendrein ein Spruch, den ich meiner Familie genauso gerne um die Ohren haue, wie man dies früher bei mir tat. Und ich versuche auch wirklich mich selbst daran zu halten. Denn es ist ja auch sinnvoll, wenn man sowieso gerade in den Keller muss, um nach der Waschmaschine zu schauen, den Müll mit runterzunehmen. Und mit dem Wäschekorb gerade noch schnell Toilettenpapier mitzugreifen. Drei Dinge. Müll, Wäsche, Toilettenpapier. Nicht schwer. Und trotzdem würde ich in drei von vier Fällen nochmals nach unten gehen, um nach der Waschmaschine zu sehen. Das, was ich ursprünglich vorhatte und mit Begleitaufgaben eingepackt hatte – ist vergessen.
Einkaufszettel schreibe ich nie, weil ich weiß ja was fehlt. Denke ich. Vor vollen Regalen oder Kühltheken freue ich mich, dass der beste Vater meiner Kinder einen Einkaufszettel geschrieben hat, weil der kann ohne den nicht einkaufen. Ich brauche ja nur deshalb keinen zu schreiben, weil er einen schreibt :) Ausserdem bin ich Impulskäufer. „Hurra, Zitronengras! Ich hab da doch neulich ein Rezept gelesen, für das man Zitronengras brauchte!“ „Und was brauchst du außer Zitronengras dafür?“ „Keine Ahnung, aber ich glaube Ingwer passt prima dazu. Oder schau mal, diese Pilze, sehen die nicht lecker aus?“
Daheim kommt dann die große Herausforderung, aus unterschiedlichsten Lebensmitteln wirklich schmackhafte Mahlzeiten zu zaubern.
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Sie fragten nach Eisrezepten. Ich habe da dieses eine Buch von Frau Barcomi, in dem finden sich einige feine Rezepte. (das Karamelleis ist großartig). Bei den Küchenteufeleien hab ich mir unter anderem die Brause-in-Eis-Inspiration geholt und ansonsten: die üblichen Verdächtigen Rezepteseiten im Netz.
Oder einfach wild drauf losmixen. So bekamen wir nämlich das große Glas „Samba dark „leer, das selbst uns Schokosüchtlingen zu mächtig war. Zusammen mit Sahne und gerösteten Haselnüssen ergab sich nämlich ein Eis, das beinahe so schmeckte, wie das Bacio-Eis beim Eismann unten am Rhein. Nur besser.
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Ist das bei Ihnen auch so, dass in letzter Zeit ständig ein heftiger Wind weht? Ich bilde mir ein, dass das seit etwa zwei Jahren so ist und dass es früher niemals so windig war. Ich kann mich gut an diese schwülen Tage erinnern, an denen kein Lüftchen sich bewegte und man Wasser zu atmen schien. Letzten Sommer gab es, glaube ich, keinen einzigen dieser Tage. Ist das der Klimawandel? Oder nur das „früher war eben immer alles besser“-Syndrom? Ehrlich gesagt wäre mir Letzteres lieber, denn zusammen mit dem Wind und dem fehlenden Regen verwandelt sich mein Garten wahrscheinlich demnächst in eine Steppe. (in der selbstverständlich trotzdem Brennnesseln und Giersch gedeihen)
Hallo Alltag,
2. Mai 2011
geh weg.
Osterferien sind doch so viel besser und das finden nicht nur die Kindelein. Jetzt nur noch ein paar Wöchelchen bis zu den Sommerferien überstehen. (und die werden hart, denn in allen Fächern stehen noch Leistungsüberprüfungen an, die Konfirmation der Tochter wird dazwischen gequetscht und unser Kalender füllt sich mit vielen Terminen)
Während der Osterferien hat der Jüngste auf Medikamente verzichtet. Das ging eine Woche lang ganz prima. In der zweiten Woche erwischten wir uns, dass wir ihn ständig ermahnten, nicht so zu zappeln, nicht so nervig zu sein, nicht richtig aufzupassen, nicht richtig „da“ zu sein. Am Ende der zweiten Woche wurde uns klar, dass wir ungerecht sind, weil das Kind gar nicht anders konnte. Und wir kamen auf die Idee nachzufragen, wie er sich denn fühlt. „Hippelig“ und „zappelig“ und „unruhig“ sprach er und er möchte die Medikamente weiter nehmen, denn dann ist das anders.
Heute, am ersten Schultag, hat er seine gewohnte Dosis bekommen und er erzählte mir heute mittag, er habe sich gut gefühlt, habe konzentriert mitarbeiten können. „Ich will die Medikamente weiternehmen“, sagt er und somit stellen wir die Weichen wieder zurück. Wenn es ihm unter medikamentöser Behandlung besser geht, wie könnten wir die dann aussetzen? Ein Termin beim Arzt muss her, die Dosis muss evtl. angepasst werden und wir klären, ob wir erneut längere Phasen „ohne“ einplanen, um zu überprüfen, ob eine Notwendigkeit besteht.
Im Rückblick auf unsere Erfahrungen während der Osterferien wundere ich mich, dass mir nicht früher aufgefallen ist, wie sehr unserem Sohn die Unterstützung durch Medikamente fehlte. Er suchte viel Nähe, wollte regelrecht festgehalten werden, von uns, von seinen Geschwistern. Ich empfand das als „anstrengend“, empfahl ihm, sich mit irgendwas zu beschäftigen und merkte einfach nicht, dass er da allein gar nicht hinkriegt. Und nicht in der Lage war, uns dies zu erklären. (schlechtes Gewissen, hallo. Hab dich nicht vermisst)
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Die Kindelein tragen einmal im Monat zusammen 900 Zeitungen aus. Für das Zustellergehalt haben sie eine weitere Eisschüssel für unsere Küchenmaschine gekauft, damit wir endlich zwei Eissorten an einem Tag zusammenrühren können. Sehr aufmerksam von den Kindelein. Meine Hüften danken artig, denn bis jetzt sind mir beinahe nur Eisrezepte über den Weg gelaufen, deren Hauptzutat viel Sahne und noch ein bißchen mehr Sahne war. Lecker, ganz unbestritten, denn über Fett als Geschmacksträger erzählt uns niemand mehr was Neues. Und das Gerücht, das Kalorien Minusgrade nicht überleben ist eben auch nur ein Gerücht. (genauso wie das, dass weiße Lebensmittel keine Kalorien enthalten)
Falls Sie jetzt aber glauben, ich würde Ihnen vehement von der Anschaffung einer Eismaschine (welcher Sorte auch immer) abraten: falsch. Kaufen Sie sich eine, denn bei Eisbällchenpreisen von 80 Cent hier in der Provinz (in der Stadt sicher deutlich höher), haben Sie die Maschine schnell wieder raus. Und das das selbstgemachte Eis ist wahrlich ein Gedicht. Sie werden nie wieder Vanilleeis aus der Packung essen wollen , wenn Sie wissen, dass die angeblichen Vanillepunkte darin nur gemahlene Kirschkerne sind, wenn sie zum ersten Mal ihre Vanilleeis mit dem Mark aus Vanilleschoten gerührt haben.
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Wegen des Hüftgejammers im Absatz obendrüber: Frau .. äh … Mutti wandert immer noch brav zweimal in der Woche zum Spocht. Nun gut. In den Osterferien nur einmal in der Woche, aber dafür einmal mit dem Rad. Und joggen war ich auch. Oder so was Ähnliches. Mehr so ein schnelleres Gehen und ausgiebiges Keuchen. Hat aber Spaß gemacht. Jedenfalls mehr Spaß, als auf dem Crosstrainer herumzuhampeln.
Heute waren wir etwas später als sonst beim Spocht und das war doof, denn es wurde voll. Und dann muss man manchmal an den Geräten warten, bis man endlich drankommt. Es gibt nämlich die Gattung der „Gerätewarmhalter“. Gerätewarmhalter sprinten energiegeladen zu irgendeinem Gerät, werfen ihr Handtuch auf den Sitz, schwingen sich in Position und verharren. Minutenlang. Meditieren womöglich. Oder besprechen ihre Muskulatur, damit diese höchst effizient mitarbeitet. Keine Ahnung. Irgendwann viel später wird mit konzentrierter Miene der erste Übungsblock, bestehend aus fünfzehn oder gar zwanzig Wiederholungen absolviert. Danach verharrt der Gerätewarmhalter erneut. Konzentriert sich, massiert die bewegten Muskeln, starrt versonnen auf den Busen der Frau am Nachbargerät ins Leere, tupft sich den Schweiß von der Stirn, trinkt mehrere Schlucke Wasser und entschliesst sich nach gut zehn Minuten, den nächsten Übungsblock anzugehen. Unter qualvollem Verzerren des Gesichtes, auf dass ein jeder sieht, wie schwer ein Gerätewarmhalter trainiert.
Eine Steigerung des Gerätewarmhalters ist die des schwätzenden Gerätewarmhalters. Diese Gattung wirft ebenfalls schwungvoll ihr Handtuch auf´s Gerät, nimmt Platz und beginnt sich dann ausführlich über das Fußballspiel der Jungs am letzten Samstag mit dem Menschen am Nachbargerät zu unterhalten. Oder man trifft sich am Gerät und schwätzt über die Osterreise, Sonnenbrände und diese hohen Schuhe, in denen doch kein Mensch laufen kann. Dann absolviert man rasch einen Übungsblock, um kurz aufzustehen und mit der Bekannten am anderen Ende des Raumes schnell zu klären, wer zum Grillabend Kartoffelsalat mitbringt. Das Handtuch lässt man liegen, denn es gibt ja noch den zweiten Übungsblock.
Lustig und irgendwie auch beeindruckend finde ich die Schufter, die sich schwitzend und stöhnend an den Geräten abrackern und denen man manchmal gar nicht ansieht, wieviel Gewicht sie da so durch die Gegend bewegen. Aber wenn man nach einem Schufter ans Gerät kommt und dann die Gewichte von sechzig Kilo auf niedliche zwanzig umsteckt, dann ist das doch sehr beeindruckend. Oder wenn man nach einem der unzähligen Rentner aufs Gerät klettert und feststellt, dass der ungefähr doppelt so alte Mensch auch ungefähr doppelt so hohe Gewichte stemmt, dann ist das noch beeindruckender.
Ach ja. Es macht immer noch Spaß, wenn ich den Schweinehund in die Ecke getreten habe. Dass ich ohne den Spocht nicht mehr leben könnte … das wäre sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Aber dass sich Winkfleisch an den Armen verabschiedet hat und der Bauch unter dem Speck schön fest ist und dass mein Knie wieder stabil in Muskeln steckt – das möchte ich nicht missen.
Schokolade, Nagellack und zwei Rezepte
27. April 2011
Eigentlich sollte ich gerade im Nähzimmer sitzen und eine Auftragstasche fertigstellen. Uneigentlich ist es im Nähzimmer lausig kalt, weil wir energiesparend die Heizung auf Sommerbetrieb geschaltet haben. Der Sommer hat sich aber gestern mittag verabschiedet. Pünktlich zur Geburtstagsfeier des Mannes der bösen Frisöse kam der echte April mit Sturm und Regen zurück. Hätte ich auf die Wettervorhersage gehört, hätte ich wohl nicht so im Sommerröckchen gefroren, sondern kuschelig in Jeans gesteckt.
Statt also fleissig im Nähzimmer Geld zu verdienen, genieße ich die einzigen drei Sonnenstrahlen des Tages im Wintergärtchen. Und füttere meine Hüftringe mit Schokolade. Mit selbst zusammengestellter Schokolade sogar, denn vor kurzem flatterte mir ein kleiner Gutschein ins Haus, verbunden mit dem üblichen Deal: Du kriegst ´ne Kleinigkeit, dafür kriegen wir eine Verlinkung. Man mag sich streiten, ob Blogger sich da billig zu Werbezwecken missbrauchen lassen – man kann´s aber auch lassen. Wenn es einigermaßen hier ins Blog passt, probiere ich gerne Sachen aus und berichte darüber. Der Mensch, der neulich wegen eines Babybrei-Müslis anfragte, bekam einen negativen Bescheid, da wir bereits alle Zähne haben :)
Jetzt also Schokolade vom Online-Sop „My Choc„. „Chocolate, just made for you“ wird einem versprochen und das ist doch echt verführerisch. Drei Grundsorten, weiß, Vollmilch und Zartbitter dürfen mit allerlei bekanntem und exotischem gemixt werden. Manches liest sich, als würde es prima in einen griechischen Salat passen und einer Schokolade besser fernbleiben, doch der moderne Gaumen genießt salzig und süß, scharf und süß oder sauer und süß gerne in Kombination. Krönen kann man seine Schokolade mit Zuckerherzen, Marzipankarotten oder echtem Gold, kann sie in eckige oder runde Form pressen lassen und, falls man beim Blick auf den Preis sehr blass wird, das Gewicht der Schokoladentafel von 1000g auf 125g reduzieren. Alles ganz einfach mit ein paar klicks erledigt, am Schwersten ist es, sich für schmackhafte Kombinationen zu entscheiden, denn Rum-Trauben-Nuss gibt´s ja auch bei Aldi. Die Verpackung der Schokolade kann gestylt werden, das ist mir persönlich aber höchst unwichtig, weil wenn ich sie verschenken will, packe ich sie selbst hübsch ein.
Ich entschied mich für eine runde und eine eckige Tafel. (und ließ diese in rosa, bzw. weiß einpacken)

Die weiße Schokolade spickte ich mit Cashewkernen, Ingwerstückchen, Orangenstückchen und Zitronengras.
Die dunkle Schokolade mit Ananasstückchen, Cornflakes und Kokosflocken

Die Tafeln waren in Cellophan verpackt. Bei der dunklen Tafel klebte dieses etwas unschön an der Schokolade und das sah so aus, als wäre die Schokolde „angelaufen“. Nach Entfernen des Cellophans glänzten beide Tafeln aber höchst appetitlich und dufteten um die Wette. Den Geschmackstest bestanden sie auch, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das mit dem Zitronengras wirklich eine gute Idee ist, denn im Mund bleiben nach dem ausgiebigen Schokoladelutschen und Stückchenknabbern kleine, strohähnlich Späne übrig, die ich nur höchst undamenhaft irgendwohin spucken oder hustenreizauslösend runterschlucken könnte. Oder geduldig kleinkauen muss :) Ansonsten gibt´s nix zu beanstanden und ich kann My Choc reinen Gewissens empfehlen. Natürlich ist das Schokolademixen nicht ganz billig, aber ab und zu sucht man ja auch mal ein etwas aussergewöhnlicheres Geschenk und dann ist eine runde Tafel selbstkreierter Schokolade wirklich keine schlechte Wahl.
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Zum Vergleich zeige ich Ihnen auch noch die Tafel von „my swiss chocolate„, vielleicht erinnern Sie sich ja noch an das polarisierende „böse Werbemenschen nutzen die Katastrophe in Japan für ihre Zwecke und versüßen das Ganze mit Schoggi“. Ich hab mich ja bestechen lassen und genoss in vollen Zügen meine Tafel.

karamellisierte Vollmilchschokolade mit Haselnüssen, Karamellstückchen und Meersalz, geschmückt mit Kornblumen. Sah toll aus, roch prima und schmeckte himmlisch. Leider sind die Versandkosten nach D enorm hoch, da gibt´s wohl keine Wiederholung dieses Vergnügens.
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Sie fragten nach meinem Nagellack. Ich habe ihn letztes Jahr im dm gekauft. Er heisst p2 color victim, Nummer 016 chic. (und ich hab alle Farben des Regenbogens, weil solch ein Fläschchen beinahe nichts kostet. Dafür aber ganz wunderbar hält.)
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Und die Grillrezepte:
Saltimbocca-Spieße:
Schweinelende in 0,5cm dünne Scheiben schneiden. Auf jede Scheibe eine Scheibe geräucherten Schinken legen und darauf ein Salbeiblatt. Rollen und aufspießen. Und ein Cocktailtomate zwischen die Fleischröllchen. Vor und während des Grillens mit Olivenöl einpinseln.
Focaccia:
bitte ein gängiges Rezept für den Hefeteig heraussuchen. Diesen entsprechen rühren und gehen lassen. Dann viele kleine , flache Fladen formen, mit etwa15 Zentimeter Durchmesser.
Für die Füllung Ricotta oder Frischkäse mit kleingehackten, getrockneten Tomaten, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Knoblauch und Cayennepfeffer vermischen und abschmecken.
Einen großzügen Klecks der Mischung auf einen Fladen geben, dabei achten, dass ein etwa ein Zentimeter breiter Rand frei bleibt. Einen zweiten Fladen auf die Füllung geben und die Ränder gut zusammendrücken. Den Rost und eine Seite der Fladen mit Olivenöl einpinseln. Die geölte Seite auf den Rost legen und direkt die andere Seite einölen. Wenn das Focacia an der Oberseite Blasen schlägt, lässt es sich ganz leicht vom Rost lösen und umdrehen.
Lassen Sie es mich wissen, wenn es Ihnen geschmeckt hat oder wenn Sei eine neue, köstliche Füllung kreiert haben. Wir experimentieren demnächst mit einer Krabbenfüllung. Und Nutella mit Bananen.
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Zurück ins Nähzimmer.
Österliches
25. April 2011
Kein Hase in Sicht, aber im stillgelegten Schornstein nisten Spatzen. Das freut mich sehr, sehr, denn Spatzen sind vom Aussterben bedroht.

Liebe Frau Pimpinella, am Ostersonntag mussten wir ganz schön oft nach unten schauen

und unter die Büsche in der Wildnis.
Immerhin waren wir in diesem Jahr klug genug, die Minieier vorher zu zählen, sogar farbsortiert, so dass die intensive Suche nach dem letzten, gelben Ei starten konnte. Letztes Jahr bescherte mir das letzte ungefunde Ei eine besonders schöne Erfahrung, als ich barfuß hineintrat.

Nach einem ausgiebigen Osterspaziergang bei hochsommerlichen 30°C war Abkühlung nötig.

Abends gabs gefüllte Focchachia vom Grill (und Caipirinha für die Großen)

und Saltimbocca-Spieße.

Heute nur Reste :)
Und den Ausblick vom Cache mit dem hübschen Logbuch (GC1H28W).

Morgen Stadtbummeleien und nötige Einkäufe.
Vor Ostern hatte uns die Magen-und-Darm-Grippe ein paar Tage lahmgelegt, gestern hing als letzter der Große noch in den Seilen. Heute morgen begrüßte er mich freundlich und verkündete völlige Gesundheit. Und unübersehbar drei Zentimeter mehr Körperlänge. Wie früher: Bauchschmerzen, leichtes Fieber und zwei Tage später eine Kleidergröße mehr. Oder neue Fertigkeiten. Ob er jemals aufhört zu wachsen?
Töchterlein kam Ostersonntag von ihrer neuntägigen Fortbildung zurück. Den ersten Teil für die Jugendleiterkarte hat sie erfolgreich hinter sich gebracht. Sie ist zwar nicht körperlich gewachsen, befindet sich dafür aber neu in einem explosiven Abnabelungsschritt. Da ich ja eher stur willensstark bin, kann es aus Richtung Nierstein immer mal wieder donnern, in nächster Zeit.
Der Jüngste strahlt. Die Schwester ist wieder daheim, es sind Ferien, er schläft sich aus, liest jeden Comic, den er finden kann und lässt es sich gutgehen. Daran nehme ich mir ein Beispiel: hier noch ein bißchen reduziertes Programm :)