Mit freundlichen Grüßen
14. Dezember 2009
aus der Praxis der Krankengymnastin:

Frau von Welt trägt graue Schlabberhose über Fellstiefeln, dazu einen formlosen, türkisfarbenen Wolle/Acryl-Gemisch-Lappen von Hager&Mager und ein hübsches gestricktes Käppchen. (wegen der ungewaschenen Haare. Ein Zustand übrigens, der nun behoben ist – ich fühle mich wie neugeboren)
Frau Krankengymnastik zeigt sich erstaunt über die raschen Fortschritte, mahnt aber zu Geduld (böse, sehr böse) und Ruhe, damit das Kniechen heilen kann. Wie gut, dass da noch ganz viele Staffeln „Gilmore Girls“ auf mich warten.
Frau Knie ist übrigens buntschillernd unter der dicken orangefarbenen Schicht Jod aufgetaucht. Sehr apart.
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Diese Tasche da, Sie fragten nach, ist die, die ich beinahe verschenkt hätte, wäre sie kein Prototyp, hauptsächlich mit krummen Nähten zusammengehalten, mit einen viel zu kurzen Reissverschluss unter der Klappe und einer eher abenteuerlichen „Schrägband auf rutschiger, sich verziehernder Lacktischdecke“-Lösung. Nicht mal eine Innentasche hat sie.

Der Fuchs ist eigentlich ein Eichhörnchen (diese Information ist für die Frau in blau mit den roten Haaren) und zwar das aus der Serie „Wild im Wald“ von Frau Rieger. Und der Taschenschnitt ist von farbenmix, übrigens das erste eBook, das ich mir jemals gekauft habe, vor beinahe zwei Jahren. Genäht danach habe ich nie, weil ich mich nicht getraut habe. Dabei ist es nicht mal schwer :-)
(natürlich ist es nicht schwer, wenn man in der Lage ist sorgfältig zu lesen und nach Anleitung zu arbeiten und nicht quer drüberzufliegen und „ach, so ähnlich mach ich das jetzt mal“ zu sagen. Weil dann kann es passieren, dass diese klitzekleine Außentasche, hier mit einem Dekoobjekt „Hirsch“ aus dem Bastelladen, genau auf der künftigen Bodenseite der Tasche landet, was unweigerlich dazu führt, dass man den einen Stoffstreifen durchschneiden und an anderer Stelle wieder annähen muss. Ich erzähle Ihnen wahrscheinlic nicht sehr viel Neues, weil irgendwie … arbeite ich ja immer so.)
Und jetzt … darf ich was ausprobieren! (mysteriöse, kryptisches Geschwafel ist ganz, ganz toll!)
Sonntag morgen,
13. Dezember 2009
zwei Stunden:

Julia, das Calcarata-Weibchen, macht Striptease.
Schauen Sie mal:
(Bilder hinter dem click, weil wirklich großes Insekt mit Gruselfaktor)
für die Wetterstatistik:
13. Dezember 2009
Da liegt kaltes, weißes Zeug in meinem Garten.
Ich nehm´s schicksalsergeben hin, die Kindelein higegen sind begeistert.
(bis ich begeistert bin, fehlen noch mindestens fünfzehn Zentimeter davon und ein strahlend blauer Himmel. Und hohe Berge wären hübsch.)
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mitgebracht bekommen:

Und jetzt?
12. Dezember 2009
Ich habe ungefähr vierhundert Folgen und den Film von „Sex and the City“ gesehen, habe einen schwirrenden Kopf vor lauter Rumgekreische und komischen Problemen, einen platten Hintern vom vielen Rumsitzen und ertappe mich, dass ich im Schneidersitz sitze.
Gerade so, als sei niemals irgendwas gewesen.
Ich glaube, ich gehe jetzt an die Nähmaschine. Gehen, nicht krücken.
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Ganz vorsichtig
12. Dezember 2009
wage ich zu sagen, dass jetzt alles einfach gut ist.
Seit zweiundzwanzig Jahren ist dieser heutige Tag bereits der zweite Tag, an dem ich keine Schmerzen im Knie habe. Nur dieses Ziepen der frischen Wunden. Aber der tiefe Schmerz innendrin oder das gemeine Stechen bei einer unvorsichtigen Fußdrehung oder der ewige Druck … das ist alles weg.
Werde ich wirklich schmerzfrei leben dürfen?