In der Halle

13. März 2008

Elf Kinder bauen Bögen.
Schicken Sie bitte alle Sonnenstrahlen nach Nierstein, damit wir später mit den Kindern die fertigen Bögen einweihen können.

Zücken Sie Ihre Terminkalender und schauen Sie nach:

Am Samstag, den

17. Mai 2008

findet in der Wildnis der Grünen Villa wieder eine Gartenparty statt. (Beginn irgendwann ab zehn, Ende offen)

Die Letzte war toll und vielleicht kann ich Sie ja demnächst auf die Gästeliste setzen?

Mal wieder ein Thema in der BlogWelt: Klappsen als Erziehungsmittel?

Nach mittlerweile über zwölf Jahren Erziehungsarbeit kann ich reinen Gewissens sagen: es geht ohne.

Erziehung findet übrigens am Leichtesten und Effektivsten statt, wenn sie nicht akut ist. Denn Erziehung ist nicht nur Ermahnen und Verhindern und Vermeiden sondern auch Loben und Lernen und Erfahren. Es wird immer und immer wieder Situationen geben, die Eltern an den Rand der Verzweiflung bringen, vielleicht sogar ein Stückchen drüber, doch es gibt keine Situation, die durch Schlagen oder das verniedlichte „Klappsen“ bereinigt, gelöst oder gar verbessert wird. Sei es „bloß aus dem Reflex heraus“ oder gar als Bekräftigung einer „erzieherischen Maßnahme“.
Welche Steigerung gibt es denn? Heute klaut der Zweijährige das Küchenmesser und kriegt eins auf die Pfoten. Morgen klaut er heimlich das Messer und verletzt jemanden. Was ist die angemessenen Reaktion?
Das Kind rennt auf die Straße und kriegt eine Ohrfeige. Morgen tut es das vielleicht wieder. Und dann? Zwei Ohrfeigen?
Wo hört es auf? Wo ist der Zusammenhang?

Schreck und Angst der Eltern als Rechtfertigung für Schreck und Angst bei den Kindern ist eine grausame Geschichte.

Lesen Sie bitte auch bei Frau Brüllen.

 

Sehr langfristige Pläne,

11. März 2008

in der Hoffnung, dass es dieses Blog auch noch in mindestens 15 Jahren gibt.

Ein Wochenende mit der allerliebsten Freundin wird oft durch einen extrem tränendrüsendrückenden Film gekrönt, den die beiden Damen unter einer Decke und mit (je) einem Glas Wein zelebrieren. Diesmal war es irgendein Film mit Susan Sarandon und Julia Roberts, dessen Titel ich genauso wie den größten Teil der Handlung bereits vergessen habe. Einzig im Kopf und als Anregung für irgendwann später ist mir ein Quilt geblieben. Dieser wird von der totsterbenskranken Mutter genäht, als Erinnerung an sie für ihre Tochter. Eingearbeitet sind etliche Familienphotos die auf Stoff gedruckt wurden.

Das ist eine tolle Idee! (also nicht das Sterben vor den eigenen Kindern, sondern das Nähen)

Wenn ich mal Oma werde, will ich das für jedes Enkelkind nähen. Pro Jahr ein Bild dazu. Und zum 18. oder zur Hochzeit gibt´s dann den fertigen Quilt.
Schade, dass ich den Film nicht früher gesehen habe, für die hinreissenden Bestien habe ich „nur“ Erinnerungskisten.

Sommer II

11. März 2008

Nein, eine pompadura wird es nicht.

Aber ein deutlich größeres Projekt als alles, was mir bisher unter die Maschine kam:

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