grmpf.

28. September 2007

Sie haben die Wahl.

a) Nähen Sie entweder nicht mit der schicken, nicht mal ein Jahr alten Nähmaschine, denn die blockiert komplett und verweigert den Unterfaden.

Oder.

b) Nähen Sie nicht mit der 25 Jahre alten Nähmaschine, die jeden dritten Stich verschluckt und obendrein noch L&L (laut und lahm) ist.

Oder.

c) Nähen Sie nicht mit der Hand, weil wir leben ja nicht im finsteren Mittelalter.

Frau … äh … Mutti wählt a) und c) und schwitzt über b) in der Hoffnung, das Geburtstagsgeschenk für die Nachbarin einigermaßen sauber hinzubekommen.

Die perfekte Nähmaschine*, die sauber nähen und sogar sticken kann, steht leider noch im Mainzer Nähmaschinenladen. Leider auch noch recht lange, denn ohne funktionierende Nähmaschine, bleibt dieser Traum unfinanzierbar. Dilemma, irgendwie.

Ich hätte hier sieben Taschen, entstanden, als das Maschinchen noch sauber schnurrte. Eine große, vier normale und zwei Kindertaschen. Die zeige ich Ihnen heute abend mal, falls Sie eine haben möchten. (vermutlich für lange Zeit die letzten ihrer Art.)

Ach Menno.

*Pfaff, 3100,- Euro. Mann gönnt sich ja sonst nix. Seufz.

Urzeit-Krokodil

27. September 2007

Idee und Ausführung: das jüngste Kind

(sogar die Knöpfe hat er angenäht, OHNE sich in den Finger zu pieken)

erhellende Momente

27. September 2007

„Ach Mama!“, sprach das Töchterlein, „Übrigens …“
„Jaha?!“, fragt Frau … äh … Mutti.
„Wir haben wieder Läuse in der Klasse.“

Oh. Danke.

„Ach Mama!“, sprach der große Sohn, „Übrigens …“
„Jaha?!“, fragt Frau … äh … Mutti.
„Ich habe ´ne Warze am Finger. Aber ich habe sie mir gerade rausgeschnitten.“

Oh. Kann mal jemand das Blut aufwischen?

Ich bin gespannt, womit das jüngste Kind meinen Tag erhellen wird.

Die Sache mit der Wahl

27. September 2007

war dann doch keine Qual.

Es gab ausreichend Kandidaten, immerhin darf der SEB bei 1400 Schülern aus 20 Eltern bestehen. Die Wahl selbst ging rasch, das Auszählen dauerte etwas länger.

Und so war Frau … äh … Mutti bereits zwanzig nach neun wieder daheim, der beste Vater meiner Kinder musste noch bleiben, zur ersten Sitzung des neuen SEB.

Greys Anatomy gab´s trotzdem erst heute morgen zum Morgenkaffee, den ich auch beinahe auf den Fernseher gespuckt hätte. Aufgebohrte Schädeldecken am frühen Morgen sind nicht meins, obwohl ich mich für recht abgebrüht halte. Wie auch immer, abends macht es mehr Spaß (oder liegt´s an der Staffel?), dafür kann ich morgens die Werbung überspringen.

Danke liebes Tagebuch, an grauen Tagen wie heute, an solchen Tagen, an denen es nur einmal regnet (huahua, Witzchen), bleiben die Einträge fade und langweilig.

Wer

26. September 2007

denkt sich bitte aus, dass Elternabende, Schulelternbeiratswahlen, etc. um 19:00 Uhr beginnen sollen?

19:00 Uhr?

Um diese Zeit ermahnt Frau … äh … Mutti gerade das dritte Kind hintereinander, seinen Teller wegzuräumen und sich bitte direkt ins Bad zu begeben.
Oder sie lauscht andächtig dem Gekicher der Kinder im Bad, die sich beim Ausziehen, Waschen, Zähne putzen prächtig amüsieren.

19:00 Uhr ist kurz vor „Wissen macht AH!“.
19:00 Uhr bricht der Erdbeerkater verhungert vor der leeren Futterschüssel zusammen und muss augenblicklich reanimiert werden.

19:00 Uhr ist quasi mitten am Tag.
19:00 Uhr bedeutet, dass die Kindelein alleine zu Bett gehen müssen, es sei denn nur ein Elternteil lässt sich informieren, wählen oder wählt.

Unbestrittener Vorteil ist natürlich, dass man vor 23:00 Uhr wieder daheim ist und somit noch genug Zeit und Energie hat, um vergessene Teller in die Spülmaschine zu packen, auf dem Boden liegende Klamotten auf den Wannenrand zu legen und Zahnpastakrusten aus dem Waschbecken zu schaben. Für Grey´s Anatomy ist es dann trotzdem zu spät.