Für

27. März 2007

die Geburtstagsfeier vom Schwiegervater sämtliche Serien sausen lassen und nix bereuen.
Mit dem Schwiegervater eine Flasche Sekt trinken und erst morgen bereuen.
Geschichten aus den letzten 70 (!) Jahren hören, vor Lachen unter dem Tisch liegen und froh sein, zu dieser Familie dazu gehören zu dürfen.

Wer braucht dann schon irgendwelche TV-Serien?

(DH und GA vorsichtshalber mal aufgenommen)

Liebe Leser, die Sie in München wohnen, jemanden kennen, der in München wohnt oder einfach so etwas über München wissen:

Was dürfen zwei Frauen samt ihrer Töchter auf gar keinen Fall verpassen, wenn sie Mitte Juli einen wundervollen Frauenkurzurlaub in München machen?
Die beiden Mädchen sind neun, bzw. zehn Jahre jung, lieben alles was grün ist und blüht, Bücher, Museen und Kunst.
Die beiden Mütter der Mädchen sind unwesentlich älter, schließen sich in ihren Vorlieben den Töchtern an und essen obendrein ganz gerne.

Haben Sie ganz geheime Geheimtipps für mich?

Es macht mich kirre!

27. März 2007

Nach dem Einkaufen fällt mein erster Blick stets auf das Display des Telefons, könnte ja sein, dass Hollywood anruft, weil Bruce Willis einen Fim mit mir drehen will.

So auch heute. Tatsächlich habe ich einen Anruf versäumt und der Anrufer hat sich leider nicht getraut, auf den Anrufeantworter zu sprechen. Doch die moderne Technik gibt die Nummer des Anrufers preis. Die Nummer der Schule des jüngsten Kindes. Wenn Anrufe aus der Schule kommen, ist das immer schlecht. Meistens. Ganz schlecht!

Leider ist in der Schule niemand zu erreichen. Und auch der beste Vater meiner Kinder, dessen Handynummer in der Schule bekannt ist (weil MEIN Handy sowieso immer verlegt oder tot ist), ist nicht erreichbar. An seinem Festnetzanschluss sitzt ein verwirrter Kollege, der mit meinem aufgeregten Gestammel nichts anfangen kann und am Handy flötet die Mailbox-Stimme.

Warum hat die Schule angerufen? Warum? Was ist passiert?

(gesegnet seien die Zeiten, als es nur ein einziges Telefon auf dem Hausflur gab)

Einfach

26. März 2007

weil sie mein Blog so gerne liest, schreibt Anja und schickt ein weißes Stoffsäckchen, in dem sich entzückende Kleinigkeiten verstecken:

Dem Erdbeerkater gefällt´s und mir auch. Herzlichen Dank, Anja!

Das Tagesprojekt „Frühling auf dem Sofa“ ist noch nicht abgeschlossen, da draußen zuviel Frühling war und die Nähmaschine nun mal drinnen steht. Aber immerhin: zugeschnitten ist und zwei Kissenbezüge sind fertig. (und von der Familie mit einem müden „Oh! Neu! Hübsch.“ bewertet worden. Banausen!)

Sommerferien-Füllung

26. März 2007

Bevor der allerliebste Schwager samt Frau seine Zelte in Berlin wieder abbricht, um zum Zweitjob nach Bonn zu ziehen, zieht es die Familie aus der Grünen Villa für eine Woche in die große Stadt. Der Schwager weilt im Sommer mit seiner Familie in den Staaten, damit die dort lebenden Verwandten der neuen Frau des Schwagers die Kinder aus der ersten Beziehung kennen lernen. Das klingt ungemein kompliziert und tut hier letztlich nichts zur Sache. Wichtig allein ist: die Wohnung in Berlin steht leer und darf fremd-bewohnt werden.

Wir fahren nach Berlin!

Das große Kind verlangt nach Checkpoint Charlie und dem Technischen Museum, während die Mittlere unbedingt den Darm im Glas sehen möchte. Das jüngste Kind will Knut knutschen und vielleicht ist der Eisbären-Hype bis zum Juli etwas abgeklungen. Die Mutter der Familie spekuliert auf das eine oder andere Treffen mit liebgewonnenen Menschen in Berlin und der beste Vater meiner Kinder freut sich auf Urlaub mit der Familie und den Fallafelstand in der Nähe der Wohnung. (ich auch!)

Irgendwie ist es ganz wunderbar, einen Schwager zu haben, der in wunderbaren Städten lebt. (ok, streichen wir Bonn. Bonn ist NICHT wunderbar).