Zum Tagesende

13. September 2006

mäkelt die Mittlere am köstlichen Dinkel-Walnußbrot herum, bekommt der Große einen Backenzahn und jammert über unsägliche Schmerzen und Blutgeschmack im Mund und der Jüngste klagt über Ohrenschmerzen, wird blass, kriegt Ringe unter den Augen und baut sichtlich ab.
Die Freundin ruft an und berichtet, dass ein Mädchen aus der Klasse der Mittleren Läuse hat. Bisher sind wir noch ohne Läuse. Dafür haben die Katerviecher hartnäckige Flöhe.

Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn es heisst:
„Vergnügliches aus dem Leben mit drei Kindern.“

(Termin beim HNO, Busfahrerin informieren, Schule informieren, Bad putzen, allgemeine Ordnung machen, Köpfe untersuchen, Kuscheltier waschen, mit dem Kopf gegen die Wand hauen, drei Liter Kaffee trinken, ohne davon Herzrasen zu bekommen)

Schnittmuster des Grauens

13. September 2006

Um für das kommende Wochende standesgemäß in mittelalterlicher Tracht gerüstet zu sein, gönnte sich Frau … äh … Mutti ein echtes Schnittmuster.
Die bisherigen Gewandungen wurden Pia mal Daumen zugeschnitten und genäht, passten eigentlich prima, aber so richtig perfekt waren sie halt nicht.
Deshalb ein Schnittmuster für eine echte Gewandung. Von einer namhaften Firma, die auch Hefte auf den Markt bringt.

Der Stoff war schon lange gekauft, doch bisher fehlte der Mut, um da reinzuschneiden. Ausserdem schneidet der beste Vater meiner Kinder zu- und der verzweifelt gerade über diesen riesigen Zuschneidebögen.
Ich hingegen verzweifele wegen der Messergebnisse. Mein Hals zum Beispiel ist eine schlanke 38, während der Weg vom Hals über den Busen zu Taille eine eher vollschlanke 46 ist. Hüfte und Taille sind eine 44. Arme und Beine passen nicht ins Raster, beide sind Konfektionsgröße 60++. Ich kann ja nun nix dafür, dass sie so lang sind. Manno.

Der beste Vater meiner Kinder schlägt vor, eine mittlere Konfektionsgröße zu wählen. Notfalls kann ich das Gewand dann an Fastnacht anziehen.
Als Bernd, das Brot.

heil zurück

13. September 2006

ist die Mittlere von ihrer Klassenfahrt.
Müde und, weil die Jungs immer in die Dusche gekommen sind, auch ziemlich dreckig.
Schön war es, auch wenn das Essen nicht ganz so toll war. Und geklaut wurde auch, der besten Freundin ganze 5 Euro!

Sie hat erste Erfahrungen mit dem allseits beliebten Spiel „Flaschen drehen“ gemacht, doch nachdem die Spielregeln auch Jungs küssen, bzw. sich ausziehen beinhalteten, gründete sie mit der besten Freundin und zwei weiteren Freundinnen ein eigenes Flaschen-drehen-Spiel. „Auf wen die Flasche zeigt, der muss Einkaufen spielen!“- Sehr viel altersangemessener, findet Frau … äh … Mutti.

Zur Germania sind sie gewandert, den Liebesturm in Bacharach haben sie gesehen, die Stadtmauer erklommen, das Foltermuseum haben sie leider nicht gefunden, dafür sind sie mit einem echten Passagierschiff auf dem Rhein gefahren. Ausserdem haben sie sich gegenseitig vor den jeweiligen Sehenswürdigkeiten fotografiert. Von mir hat sie das nicht :-)

Insgesamt klingt das nach einer guten Zeit. Ich habe sie vermisst, die kleine Große, schön, dass sie wieder daheim ist.

(wenn wir uns morgen zum ersten Mal wieder in den Haaren haben, werde ich sie auf den Mäuseturm wünschen)

Frühstück!

13. September 2006

Leider, leider hält mich diese Dame von der dringend notwendigen Gartenarbeit ab, da sie ihr Netz quer über den Eingang zum Gartenschuppen, indem sich mein Werkzeug befindet, gespannt hat.

Immerhin frisst sie die lästigen Wespen.

Morgen

13. September 2006

oder übermorgen wird sich ein kleiner Junge in Köln hoffentlich sehr freuen.
Womit geklärt wäre: das Kinderküchenzeugs ist unterwegs.
(und bevor ich ein nettes Kärtchen mit ein paar netten Worten reinlegen konnte, hatte ich das Päckchen schon zugeklebt. Das war vor dem zweiten Kaffee)

Für Kaufladen samt Zubehör interessiert sich die Nachbarin.