sissonenette,
19. August 2008
die Frau Jette.
Viel Wein, viel fein.
Ausgang für die Katerlinge
17. August 2008
Zwei pubertäre Kater, die es von klein auf gewohnt waren, im Freien herumzuschnuffeln, langweilen sich eingesperrt im Haus ziemlich schnell.
Zwei gelangweilte Katerlinge machen eine Menge Sachen die sie eigentlich nicht sollen. Zum Beispielen prügeln sie sich gegenseitig oder den armen Diego, der gar nicht weiß wie ihm geschieht, immerhin ist er ein freundlicher, älterer Herr. Manchmal pinkeln gelangweilte Katerlinge auch in Ecken, in denen sie das eigentlich nicht tun sollen. Oder sie schreien ständig, dass sie hungrig sind, obwohl sie eigentlich nur nicht wissen, was sie sonst tun sollen. Sehr menschlich, eigentlich.
Faulenzereien,
17. August 2008
statt das Haus besuchsfein zu machen. Verzeihung, liebe Frau Jette, aber die Sonne ist so schön.
Ihnen da draußen einen ebenso feinen Sonntag, wie wir ihn erleben. Das Feuer ist heruntergebrannt, die Kartoffelpizza schmurgelt in der Glut, die Katerlinge haben sich ausgetobt und die Kindelein liegen in den Hängematten. Morgen isses leider schon wieder rum.
abends, im Sonnenuntergang,
16. August 2008
draußen zu sitzen, wird einem ein bißchen durch diese Touristen verleidet. Die lassen sich nämlich auf von Traktoren gezogenen Hängern durch die Weinberge ziehen und machen dabei Weinprobe.
Weinprobe bedeutet in diesem Fall: „Mal schaun, obsch dieschmal beim Geschaukel dasch Glasch treffe. Proscht.“
Auf die Weinberge haben wir einen malerischen Blick, da hinten im Garten. Doch Hänger hinter Hänger schaukelt durch die Gegend, voll mit gröhlenden Menschen, die gar lustige Liedchen singen. Immer diese Touristen.
(Weinbergsrundfahrten sind eigentlich wundervoll. Man sitzt auf einer schrecklich harten Bank auf einem „Kernsche“, so der Fachbegriff für den Anhänger. Man sitzt sich gegenüber, getrennt von einem schmalen Tisch, in den vor jedem Platz ein Loch gesägt ist. In dieses Loch passt genau ein Weinprobiergläschen. Das Kernsche ist überdacht, oft mit buntem Plastikweinlaubgeschmückt, manchmal auch mit einer Lichterkette. Wenn man Glück hat, ist der Traktorfahrer der Onkel des besten Vaters meiner Kinder. Der fährt nämlich manchmal sehr abenteuerliche Schleifen und Schlenker und ziemlich nahe am Abgrund entlang. Ausserdem weiß er eine Menge über Weinlagen und -sorten zu erzählen und die dicke, rote Nase in seinem Gesicht zeugt von großer Fachkenntnis. Ich habe mittlerweile einige Weinbergsrundfahrten miterleben dürfen, bei jeder Witterung und mit verschiedenstem Publikum. Kinder finden es meist großartig, von einem Traktor durch die Gegend geschaukelt zu werden, ausserdem gibt es immer „Weck unn Worscht“, also Brötchen und Fleischwurst. Und das Fleischwurststück ist oft größer als das Brötchen. Manche Erwachsene denken zuerst: „Naja, das ist halt so ein Brauch bei den Einheimischen, spielen wir eben mit.“ Die sind dann am Ende sturzbetrunken und begeistert. Die Einheimischen fahren immer wieder mit, weil es einfach toll ist, mit einem guten Tropfen durch die Gegend zu fahren und einen großartigen Blick über eine wirklich beeindruckende Gegend zu haben. Ich spiele mit dem Gedanken, nächstes Jahr, am Tag nach der Gartenparty, für die „Längerbleiber“, eine kleine Fahrt zu organisieren. Oder am Tag vorher.)
((somit habe ich eben quasi offiziell die nächste Gartenparty angekündigt. Wenn auch noch ohne Datum, Mitte Mai halt, dann, wenn es hier nicht regnet)
Jubel, Händegeklapper,
16. August 2008
werft die Kindelein in die Luft!
Es ist ein … SCHNECKENBABY!
Yuri, Muri, Luise, Lotte, Lecki, Schnecki, Tupfi und Lilli sind stolze Eltern geworden.
Noch lebt das Minischneckchen völlig namenlos in einem Marmeladenglas, doch schon in ca. sechs Monaten wird es sich rege am Fortpflanzungsgeschäft beteiligen.
(heute ein neues Eigelege ausgehoben und noch immer kein köstliches Rezept für Schneckenkaviar gefunden)