Originellerweise
6. September 2008
stellen wir an diesem verregneten Samstag Möbel um.
(Bett vom Großen nach oben, Bett vom Kleinen nach unten, Kommode vom Großen in den Vorraum, Kommode aus der Halle ins Zimmer des Großen, Regal in eine andere Ecke)
Und die Mittlere liest Frau Barcomis Backbuch.
Und deshalb,
4. September 2008
sagt der beste Vater meiner Kinder, „deshalb gefällt dir der neue IKEA-Katalog nicht. Weil keine Eiche-Rustikal-Schrankwände drin sind.“
Nicht ganz. Aber so was Hübsches auch nicht. Von meiner Oma, passt gut zum Hirsch. Und irgendwie auch in mein Zimmer. (still!!)
(Eiche rustikal. Pfff.)
Singet und frohlocket,
4. September 2008
denn das jüngte Kindelein schrieb ein „befriedigend“ in seiner ersten Mathearbeit.
Für ein Kind, dem Dyskalkulie diagnostiziert wurde und das sooo langsam arbeitet (und nicht mit der Arbeit fertig wurde), ist das … nicht in Worte zu fassen.
Mutter und Sohn strahlen und irgendwie ist mir da ein kleines Gewicht von den Schultern genommen worden.
(Heulen vor Freude könnte ich. Möchte ich. Tue ich.)
Paukenschlag und Glockenklang,
4. September 2008
ganz im Trend der Zeit „Heute schon an Weihnachten denken!“ bestellte Frau … äh … Mutti soeben das erste Weihnachtsgeschenk.
Desweiteren gibt es zu vermelden, dass die schwangere Schnecke nunmehr unschwanger ist und ich gerne Eier auf die Reise schicken werde. Alle zukünftigen Schnecken-Züchter mögen sich bitte erneut bei mir melden, da ich sämtliche mails zum Thema verschludert habe. Ähem.
Ich habe mich entschlossen, Eier zu versenden, weil das wahrscheinlich am allereinfachsten ist und weil doch auch die Bindung viel größer wird, wenn man solch ein neugeborenes Schnecklein erstmal in Händen hält. :-)) Ich verschicke jeweils zwei Eier. Sollte da nix schlüpfen, bin ich mir sicher, dass wir mal wieder drei, vier Eier zuviel hätten, die wir dann für einen neuen Versuch abgegen könnten.
Für die Anfangszeit reicht ein Marmeladenglas mit gelochtem Deckel. Oder solch eine Plastikverpackung, wie man sie beim Türken um die Ecke kriegt, wenn man Oliven kauft. Natürlich immer Löcher in den Deckel bohren!
Sind die Schnecklein größer, wohnen sie gerne in diesen großen Plastikdosen, die es im Supermarkt gibt, befüllt mit einer unverschämten Menge von Gummibärchen.
Bei Fragen … einfach noch mal mailen.
So. Zeit für die Weihnachtsdeko den Haushalt.
Doch noch eins. Frage des Tages: Wo kommt diese wirklich große, rosa-weiß gestreifte Plastiktüte von Victoria´s Secrets her? (sie ist SO groß, dass entweder sehr viel drin war oder etwas unschmeichelhaft Großes. Heidis Flügel, eventuell.)
Lieber bunt als brav?
3. September 2008
So steht´s im neuen IKEA-Katalog auf Seite 278.
Stoff, Meterware in weiß, blau, grau, schwarz. Von bunt keine Spur. So wie im ganzen Katalog nicht. Einzig die rote Küche mit der pinkfarbenen Wand leuchtete ins Auge, ansonsten: aschgrau, mausgrau, steingrau, schwarz und weiß.
Die coolen Jugendzimmer mit Platz zum Surfen vernachlässigen den Platz, den Jugendliche zum Erledigen der Hausaufgaben brauchen und die Möbel mit den sonnigen Akzenten sind wunderbar gelb. Ansonsten aber zweckfrei, denn wer braucht einen Beistelltisch mit geschwungenen Beinen? Oder die auf den ersten Blick hübsche Kommode, die aber auf den zweiten Blick … äh … wofür ist?
Nein, Ihr lieben IKEA-Designer, diesmal habt Ihr´s nicht geschafft. Den Katalog hatte ich in zehn Minuten durch, ganz ohne das Bedürfnis, Räume zu streichen, umzustellen oder wenigstens neue Vorhänge zu nähen. Vielleicht begleitet mich IKEA schon zu lange, vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, aber kann es sein, dass im Katalog gar nicht sooo wahnsinnig viele, neue, innovative Möbel, Stoffe, Teller, Tassen, Blumenvasen gezeigt werden? Alles irgendwie schon mal gesehen und wegen vernichtendem „langweilig!“-Urteil aus dem Gedächtnis verbannt.
Eventuell bin ich aber auch einfach zu eigen für IKEA geworden.