Statistereien

20. Februar 2009

Endlich habe ich entdeckt, wie und wo ich meine Statistiken und LogFiles finde.

(endlich, weil ich bin da auch ein bißchen zwanghaft)

1. Ich lade wohl meine Seite zu oft neu. Oder es gibt viele (sehr viele) Besucher hier.

2. Diese Gästebücherschreiber von jappy und so weiter gehören alle in einen Sack gesteckt und kräftig verprügelt. Hey ihr Idioten! Das www ist kein Selbstbedienungsladen!

3. In einem klitzekleinen online-Magazin steht ein Artikel, in dem eine gewisse Frau Mutti erwähnt wird. (Frau Gröner ebenfalls, was natürlich noch stolzer macht) Der Artikel ist vom 02.02. und  ohne Statistiken hätte ich ihn nie gelesen.

4. Trotz Statistik leider nicht gelesen oder gesehen, was man in einem Nähforum über Frau … äh … Mutti schreibt. Nur beinahe wissen will ich, was in diesen FußFetischForum von mir oder über mich steht. Und in dem einem Forum, zu dem nur „adulte“ Zugang haben. Foren, in denen man sich sogar schon zum Lesen anmelden muss, sind blöd.

5. Die Suchanfragen von Herrn Gugel liest man am besten nicht hemmungslos im Beisein der Kinder vor. „Muttis Achsel auslecken“ gehört zu den zwar irgendwie ekligen, aber doch noch sehr harmlosen Anfragen.

6. Statistiken und so sind toll.

Als kleiner Vorgeschmack

20. Februar 2009

für die heizungsfreie Zeit nächste Woche ist heute morgen heimlich, still und leise die alte Heizung ausgefallen.

Bemerkt habe ich dies erst, als alle Räume gründlich ausgekühlt waren.

(„Boah Pia!“, dachte Frau … äh … Mutti, „Dein Schnupfen wird wieder schlimmer, du bist ja völlig verfroren!“ Ha!)

sieht SO aus:

19. Februar 2009

singt: Me and my Boiler:

spricht der Installateur und grinst verlegen.

Mindestens zwei Tage wird es dauern, bis die neue Heizung wenigstens im Notbetrieb laufen kann. Schuld ist ein vierzig Jahre alter Boiler, der doppelwandig verzinkt ist, ca 400 kg wiegt und zwei Meter hoch an der Wand hängt. Der muss nämlich weg. Wie? Das weiß noch keiner so genau. Wahrscheinlich lässt man ihn einfach zu Boden stürzen und hofft das Beste. Vorher müssen allerdings der Gaszähler und die Leitungen weggenommen werden, damit die nicht mit zu Boden gerissen werden. (und die Waschmaschine, die darunter angeschlossen ist, muss weg)

Ist der Boiler weg, kann die neue Heizung samt Speicher eingebaut werden. Dazu  braucht es ein paar neue Leitungen, die mit äusserster Vorsicht an die alten geschraubt werden sollen. Vorsicht deshalb, weil die vorhandenen Leitungen eben auch schon vierzig Jahre alt sind und nur noch mit Glück und Spucke an den Verschraubungen dicht sind. Nach und nach werden diese Leitungen ersetzt.

Ganz zum Schluß wird der Ofen im Wohnzimmer gesetzt. Wahrscheinlich dann Freitag nächster Woche.
„Du wirst schon nicht frieren, Pia“, tröstet der Installateur, „Ich kann euch einen Radiator geben.“

„Ich habe auch einen!“, verspricht der Oberinstallateur.

Wir haben auch einen. Frieren ist also nicht angesagt.

Fragt sich, wie wir zwei Tage ohne Wasser leben werden. Leider ist der Boden im Garten noch gefroren, da wird´s nix mit der Frischlufttoilette.

Uah. Ich bin … ängstlich. (und grübele mal wieder, weswegen es AUSGERECHNET dieses Haus sein musste)

Revolutionäres am Morgen:

19. Februar 2009

Einen grünen Fruchtgummiteufel zum Kaffee* essen und ihm zuerst die Füße abbeißen statt den Kopf. Wie sonst immer.

Dazu den iPod im Ohr zu haben, den linken Stöpsel im rechten Ohr und umgekehrt.

War schwer, aber ich habe mir vorgenommen, ein bißchen weniger zwanghaft zu sein.

*Kaffee übrigens draußen auf der Terrasse in strahlendem Sonnenschein und spürbarer Frühlingsluft und -wärme.