wieder da, wieder weg

22. August 2008

Sie schreibt wieder, die Mutti. (vielleicht ist es Ihnen ja aufgefallen, dass es hier ruhiger war. Hätte ja sein können.)
Es gab Schreibunlust, ein paar wehe Hände und eigentlich überhaupt keine Zeit, weil der liebe Besuch bekocht und bebacken werden musste. Ausserdem zog es den Besuch stets nach draußen, selbst das fieseste Regenwetter konnte ein Versacken auf dem Sofa nicht verführerisch machen und so war der Rechner zwar an, doch die Eingabemaske für das Blog blieb zu.
Mittlerweile ist sie wieder daheim, die Frau Jette, und sie wartet wahrscheinlich sehnsüchtig auf ihr großes Paket voller Lieblichkeiten, die sie im hiesigen Weltladen erstanden hat, bei einem exklusivem Bummel mit eigens für sie aufgeschlossenem Laden :-) (liebe Jette, das Paket ging heute morgen auf die Reise. Leider heute erst, aber gestern … sie wissen schon: die Knochen)
Nach drei wunderschönen, erholsamen und aufregenden Tagen hat mich der Alltag wieder gefangen. Das heißt nichts anderes, als dass ich Bad putzen sollte (statt zu schreiben und auf die Freundin zu warten, die gleich zum Kaffee kommt), die Fenster nicht mehr zu ignorieren sind (bzw. der Fliegendreck auf den Fenstern) und der ganze Haushaltskram eben, den ich besagte drei Tage einfach beiseite geschoben hatte. Nun denn. Hallo Alltag, setz dich, nimm dir einen Keks.

Wieder weg sind die Sorgen um das große Kind, diese Mobbingsache hat sich erledigt. Sicherlich dank Mithilfe der Lehrerin, wahrscheinlich aber auch dank der Unbefangenheit und Unbekümmertheit des großen Kindes, das in den „Abwarten-Modus“ geschaltet hatte. Ich bin stolz und erleichtert.
Wieder da sind die Sorgen um das jüngste Kind, das mittags nach der Schule fix und fertig ist, sich durch die Hausaufgaben quält. Doch ein Gespräch mit der Klassenlehrerin brachte ein wenig Ruhe, er schafft den Vormittag ganz gut. Wir warten ab. Wie immer eben.

(an dieser Stelle unterbrechen wir für eine kurze Kaffeepause)

Die Freundin ist wieder weg. Hiergelassen hat sie ganz viel Motivation, das Zucchini-Walnuß-Brot der hochgeschätztten Frau Barcomi zu backen. Das tue ich dann mal.

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now to something completly different: ein vorläufiger Termin für die nächste Gartenparty wäre Samstag, der 23. Mai 2009. Vorläufig, weil ich noch nicht mit dem besten Vater meiner Kinder darüber geredet habe, sondern erst mal einen Samstag im Mai herausgegriffen habe. Der einzig-wahre Termin oder die Bestätigung dieses .. folgt. Noch nicht abschließend geklärt für mich ist die Frage, wie ich das mit den Gästen regele. Die Anzahl der Gäste dieses Jahr ist nahezu am Limit gewesen. Ich denke, dass es nicht mehr als hundert werden sollten. Dieses Jahr waren es über 80. (ACHTZIG!) Vorschläge werden gerne angenommen. Soll ich einen Bewerbungsbogen entwerfen? Eintritt verlangen? Eine A-Liste erstellen (nur A-Blogger!)? Den Nachbargarten aufkaufen? So viele Fragen … ich gehe backen.

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Noch eins: die Freundin erzählte grade etwas wirklich Schlimmes: Der alte Vater Rhein wird zum Ende des Jahres schließen. Bevor nun ein Aufschluchzen die Blogwelt erschüttert: die Köchin hat ein Weinkochbuch herausgegeben, in dem auch das allerfeinste Süppchen der Welt zu finden ist. Auf der Homepage unter „Menü“ ist es zu bestellen. Es kostet 12,- Euro (das Buch, nicht das Süppchen) (nein, ich bekomme keine Provision)
Wer demnächste nochmal dort Essen gehen möchte, soll sich einfach kurz bei mir melden: ich komme mit :-)

neues Fitnessprogramm:

20. August 2008

Vierzehn Kilometer Schnecken-Seeing mit Frau Jette.

Ich kenne nun jede Schnecke zwischen Nierstein und Oppenheim. Und das sind viele. Wirklich. (rote Nacktschnecken, Weinbergschnecken, Schnirkelschnecken und ab und zu mal ein Käfer)

sissonenette,

19. August 2008

die Frau Jette.

Viel Wein, viel fein.

Ausgang für die Katerlinge

17. August 2008

Zwei pubertäre Kater, die es von klein auf gewohnt waren, im Freien herumzuschnuffeln, langweilen sich eingesperrt im Haus ziemlich schnell.
Zwei gelangweilte Katerlinge machen eine Menge Sachen die sie eigentlich nicht sollen. Zum Beispielen prügeln sie sich gegenseitig oder den armen Diego, der gar nicht weiß wie ihm geschieht, immerhin ist er ein freundlicher, älterer Herr. Manchmal pinkeln gelangweilte Katerlinge auch in Ecken, in denen sie das eigentlich nicht tun sollen. Oder sie schreien ständig, dass sie hungrig sind, obwohl sie eigentlich nur nicht wissen, was sie sonst tun sollen. Sehr menschlich, eigentlich.

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Faulenzereien,

17. August 2008

statt das Haus besuchsfein zu machen. Verzeihung, liebe Frau Jette, aber die Sonne ist so schön.

Ihnen da draußen einen ebenso feinen Sonntag, wie wir ihn erleben. Das Feuer ist heruntergebrannt, die Kartoffelpizza schmurgelt in der Glut, die Katerlinge haben sich ausgetobt und die Kindelein liegen in den Hängematten. Morgen isses leider schon wieder rum.