Immer wieder erstaunlich
3. März 2008
ist die Tatsache, dass die Langweile zweier pubertierender Knaben in dem Moment verschwindet, da man ihnen vorschlägt das Bad zu putzen oder die Küche zu saugen.
Abiferien. Doofe Erfindung.
Sonntagsspaziergang
2. März 2008
Bei Sturm und Sprühregen muss man das gemütliche Sofa verlassen, weil der Hintern sonst zu breit und die Laune zu schlecht wird. Das ist für die hinreissenden Bestien zwar manchmal nur schwer einzusehen, doch noch sind wir, die bösen Eltern, stärker (und gemeiner).
Als Ziel hatten wir uns heute den Steinbruch ausgesucht, nachdem das große Kind neulich in einem Nebensatz fallen ließ, dass er diesen bereits mit einem Freund ausgekundschaftet habe. Der beste Vater meiner Kinder wollte daraufhin ebenfalls dringend in den Steinbruch, denn in seiner Kindheit wurde dort noch gearbeitet und der Zutritt war noch strenger verboten als heute. Frau … äh … Mutti wollte unbedingt in den Steinbruch, damit sie sich die Szenerie um die zerschmetterten Kinderkörper herum noch detailierter vorstellen kann, das nächste Mal, wenn der Große mit dem Kumpel um gefährliche Ecken zieht.
We survived
1. März 2008
Kindergeburtstag!
Kickerturnier, Dosen werfen, Pfeile auf wehrlose Luftballons.
Kuchen, Süssigkeiten, Spaghetti Bolognese.
Kinderzimmer, Halle, Garten.
„Schön war´s!“, sagt das jüngste Kind und das ist die Hauptsache.
(Ruhe und Frieden bis September!)
Yuri
29. Februar 2008
Auf der Fensterbank in der Küche steht ein großes Glas mit Deckel. Im Deckel sind eine Menge Löcher, ausserdem hat jemand mit Folienstift „Yuri, achatina fulica“ daraufgeschrieben.
damals …
29. Februar 2008
Gerade ein vergnügliches Stündchen am Rechner mit dem Lesen sehr alter Geschichten verbracht.
Damals, als die Kindelein noch Ranz, Motz und Schlunz hießen.