Guten Tag,

16. Januar 2007

wir möchten Sie auf den Arm nehmen.

Frau … äh … Mutti gnarft mal wieder.

Am 3. Januar flatterte eine Mail in die Mailbox: Ihre Bilder wurden versandt und sind in den nächsten Tagen in der von Ihnen gewählten Filiale abzuholen.

Frau … äh … Mutti wanderte zwei Tage später in die Filiale. Drei Tage später auch. Und nach dem Wochenende. Und dann noch einmal. Der beste Vater meiner Kinder hatte einen Tag später auch kein Glück.

Und so kam es, dass Frau… äh … Mutti Sonntag abend (14. Januar) eine leicht gefrustete Mail schrieb und ihr Leid über verschwundene Bilder klagte.
Binnen von Minuten kam eine Antwort mit Bitte um Geduld. Klar, es war ja auch Sonntag abend.

Heute dann die hochoffizielle Antwort in der Mailbox.
Man informiert Frau … äh … Mutti darüber, dass ihre Bilder am 3. Januar versandt wurden und in der von ihr gewählten Filiale zur Abholung bereit liegen.
Zitat: „Mit der Lieferschein xxxx.“ (aha?)
Frau … äh … Mutti möge sich bitte bei der Filiale erkundigen und diese habe die Möglichkeit beim Labor nachzufragen.

„Sollte er aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht vorliegen, bitten wir zur Sicherheit um eine Neubestellung.“

Kein „Entschuldigung, kann passieren“, aber ein paar freundliche Grüße.

Nein, ich bin nicht freundlich gestimmt. Ich will doch nur meine Bilder. Manno.

Heute geschenkt bekommen. Ich fühle mich reich.

An Knöpfen und Ideen.

Warm um´s Herz

15. Januar 2007

wird mir bei dem Gedanken, dass es bald warm in der Halle wird!
Manchmal fügt sich nämlich eins zum anderen und es ergibt sich, dass die weltbesten Schwiegereltern sagen: „Wir haben da doch noch einen Ofen im Keller stehen! Den brauchen wir nicht.“
Perfekt. Ein Ofen der heizt und obendrein noch eine Herdplatte (Sie erinnern sich: Partysuppe literweise) hat.

Wenn jetzt nur noch endlich der Herr Bezirksschornsteinfeger erreichbar wäre. Der muss nämlich abschließend sein „OK!“ geben und dann … dann kann der Winter doch noch kommen.

Auf diesem Wege ein herzliches Danke an Tanja, die nicht nur entzückende Nacktbilder veröffentlicht, sondern auch einen Schuppen mit (ungenutztem) Ofen und einen beratenden Schwiegervater hat. Danke für das Angebot, aber jetzt sind wir versorgt!

und wohin damit?

14. Januar 2007

Auch wenn Frauen angeblich nie genug (Hand)Taschen haben … was mach ich mit den ganzen Selbstgenähten?
Jetzt habe ich da gerade so eine Idee: etwas Eckiges, mit festem Boden. Und eine etwas größere Tasche, zum Umhängen. Und noch was Klitzekleines, nur für´s Allernotwendigste.

Der beste Vater meiner Kinder war gerade Kommödchen für die Stoffe kaufen. Muss er jetzt wieder los, um Garderobenhaken für Frau … äh … Muttis stetig wachsende Taschensammlung kaufen?

(und bevor Sie oder Sie oder Sie fragen: verkaufen kann ich die Taschen nicht, weil dafür sind sie nicht perfekt genug. Verschenken kann ich sie auch nicht, weil dafür sind sie nicht perfekt genug. Hach, Dilemma.)

Ach so. Nein, dies wird kein Nähblog.

Obwohl …

Ich hab da mal ´ne Frage.

13. Januar 2007

Wenn der Kuchen fertig ist heißt er „Plätzchenkuchen“ und ist lecker.
Bis er endlich fertig ist, könnte ich jetzt ganz gierig ein großes Stück Mürbeteig samt der köstlichen Walnußfüllung verspeisen, ungebacken.

„Nein Mama, du kriegst Bauchweh und dir wird schlecht!“, sagt das große Kind, der große Bäcker, „Sagst du auch immer zu uns.“

Ich denke es ist an der Zeit, die eigenen Erziehungssprüche zu überdenken.

Wieso soll einem von rohem Teig schlecht werden? Verschwindet das Fett etwa beim Backen? Wird es bekömmlicher? Warum darf ich nicht noch mehr Teig naschen?