übrigens:
11. Juni 2010
Ein kleiner Kopf Weißkraut, zwei große Karotten und ein falsch aufgeschraubter Schredderaufsatz für die Küchenmaschine verwandeln eine Küche in etwas, das aussieht wie etwas, in dem ein sehr großer Kopf Weißkraut und ein Kilo Karotten explodiert sind.
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Nachtrag: kein Photo. Aber ich hab dann letzlich auch gelacht.
Abnabelungen
11. Juni 2010
Der Große reist für eine Woche nach Berlin, die Mittlere seminart mit den Konfirmanden über´s Wochenende, die Jungs schlafen mit den Kumpels aus der Jungschar im Zelt, die Tochter übernachtet bei der Freundin.
Und so kommt es, dass heute nacht plötzlich kein Kind mehr im Haus ist. Und ab nächste Woche nur noch zwei.
Ist das so eine Art Vorbereitung auf später, wenn wir ihnen den gepackten Koffer vor die Tür stellen wenn sie entgültig ausziehen?
Komisches Gefühl. Vor allem das Wissen, dass der Große, den ich doch vorgestern erst geboren habe, sich in Kleinstgruppen durch die große Stadt bewegen wird. Fast allein also! Durch die gefährlich Stadt! Ach, ach.
(am meisten freut er sich übrigens auf den Besuch des Bundestages, denn sie dürfen bei einer Debatte dabei sein. Ich hätte mich in seinem Alter auf ganz andere Sachen in Berlin gefreut. Nun ja, gut, dass er ganz anders als ich ist :))
Neben den ganzen Klassenfahrten und Ausflügen häufen sich jetzt auch noch die Abschlussfeiern. Ein paar Projekttage müssen noch in die letzten fünfzehn Schultage gepackt werden und dann ist es vorbei. Die Grundschulzeit wird abgehakt, fünfte, achte und zehnte Klasse werden in Angriff genommen.
Die Zeit rast.
heute dann doch grün
10. Juni 2010
(und ein bißchen bunt)
Es ist viel zu leicht, im Jammertal zu versinken.
Ein bißchen schwerer ist es dann doch, sich zu überwinden und das Loch zu verlassen. Das allerverwildertste Beet habe ich gejätet und danach bin ich durch den Garten und habe mir die Ecken gesucht, die genau deshalb schön sind, weil sie nicht perfekt sind.
Bilder schauen?
heute eher grau
10. Juni 2010
„Wenn´s Wetter vunn überm Rhoi kimmt, werd´s bees.“*
So spricht der Einheimische und er hat recht. Das Gewitter gestern abend hat ein paar Blümchen gefetzt und die Grüne Villa schwer gebeutelt. Durch die großen Terrassenscheiben, bzw. durch die Dichtung der derselben, regnet es rein. Das ist sehr schade, denn ich mag Regen nur draußen für den Garten und bestimme obendrein gerne selbst, wann ich putze. (selten und wenn, dann mürrisch)
Das sind die Momente, in denen ich neidisch ins Neubauviertel schiele: lauter niegelnagelneue Häuser ohne Löcher und kaputte Dichtungen. Mit klitzekleinen Gärtchen, die man innerhalb von zweit Stunden gejätet, gehackt und aufgehübscht hat, in frischgepflasterten Tempo30-Zonen, ganz ohne Bagger.
Es ist mal wieder so weit, Frau … äh … Mutti hadert damit, dass sie sich in die Grüne Villa verliebt hat. In das Faß ohne Boden, in die Ruine. In das Haus mit dem gewissen Charme, in die Bruchbude. Inmitten von der stets wuchernden und nie in den Griff zu bekommenden Wildnis.
Manchmal wächst es mir über den Kopf.
*Wenn das Wetter über den Rhein/von der hessischen Seite kommt, wird es böse.
33,5°C
9. Juni 2010

Das Fleckchen auf der Terrasse unter dem Sonnensegel ist jetzt verwaist,

aber was heute morgen begonnen wurde, ist fertig.
(Sommer ist ja schon toll!)