Taschen, Täschchen, Täschelchen
23. Februar 2012
Als ich noch jung war, damals, kurz nach dem Krieg, liebe Kinder, da brauchte ich keine Tasche. Geld hatte ich eh keins, die Kippen und das Feuerzeug klemmten in der hinteren Hosentasche, Haustürschlüssel und ein zerknülltes Taschentuch in der Vordertasche. (in der anderen vorderen Hosentasche war meistens ein glatter Stein. Oder eine Kastanie). Taschen waren nicht angesagt.
Als ich ein bißchen älter war, trug ich ein minikleines Handtäschchen mit mir herum, in dem genau das war, was vorher in die Hosentaschen passte.
Noch ein bißchen älter geworden brauchte ich plötzlich eine ziemlich große Tasche, denn ausser meinem Gerümpel musste ich Windeln, Waschlappen, Ersatzklamotten, Tücher, noch mehr Tücher, feuchte Tüchter und andere Tücher, Schnuller, Ersatzschnuller, Lieblingsschnuller und noch eine Probepackung Feuchttücher mit mir herumschleppen. Eine Wickeltasche war modisches Accessoire und wie toll sich diese unzähligen Fächer mit unzähligen Dingelchen befüllen ließen!
Gefühlt Jahrhunderte später war eine Wickeltasche nicht mehr wichtig, wohl aber eine Tasche für all das überlebensnotwendige Zeug, ohne das ich keinen Schritt mehr aus dem Haus machen will. (minus Kippen und Feuerzeug, die brauche ich nicht mehr) Und weil „normale“ Taschen nicht mehr soviele Fächer haben und mein Gerümpel immer wild in meinen meist selbstgenähten Taschen herumflog, begann ich Innentaschen zu nähen. Und dann nähte ich Täschchen für die Innentaschen. Das Matroschkentaschensystem sozusagen, mit dem ich irgendwie sehr im Trend bin.
Seit gestern sind das dann vier Täschelchen für die Innentaschen.
gefüllt mit dem Nähzeug für unterwegs, Taschentüchern (unzerknüllt) und Handcreme
Musik gegen schlechte Laune, Damenhygieneartikel
Im Grunde genommen sind sie viel zu hübsch, die Täschelchen, um sie so zu verstecken.
Frau SUSAlabim hat nämlich Elfen gezeichnet, die so süß sind, dass die Zähne schmerzen. Und der spontane Wunsch nach einer ganzen Horde von kleinen Töchtern, deren Kleider beelft werden müssen, in mir wächst.
Als die Stickdatei ins Haus flatterte, dachte ich: „jooo. Süß. Bin ich aber zu alt für.“ Doch auf knittrigem Leinen und nicht zu bunt … passt das ja doch zu mir. Auch auf der großen Tasche.
Diese und noch ein paar Elfen aus der Stickdatei „Elfentanz“ gibt´s ab heute abend, 23.02.2012, in Frau Kunterbunts Lädchen.
Und jetzt geht´s zu den echten süßen Sachen, denn ein Geburtstagskuchen muss gebacken werden.
23. Februar 2012 um 20:11
Also, ich hab da zwei süße kleine Töchterchen und keine Stickmaschine :D (und leider auch kein Geld um Sie zu beauftragen…)
23. Februar 2012 um 20:12
Wow, sind die toll! Die Stickies, aber auch die Taschen und Beutelchen. Und es stimmt, auf dem knitterigen Leinen sehen sie gar nicht mehr so prinzessinnenhaft aus., eher wie Naturelfen. Ganz herzliche Grüße & einen gemütlichen Abend aus meinem Königinnenreich!
23. Februar 2012 um 20:14
Bis auf die Wickeltasche (hab ich ausgelassen ;-))habe ich eine ähnliche „Taschenkarriere“ hingelegt :-)
Ihre Kreationen sind sehr zauberhaft. Im Moment bin ich auf der Suche nach einer „etwas“ größeren Tasche, schön muss sie sein, Ipad-kompatibel und den üblichen Kram beherbergen.
Liebe Grüße
Juniwelt
23. Februar 2012 um 20:49
Sehr sehr sehr hübsch, Taschen und Täschelchen, Elfen und Elfelchen!
Ich selbst bin noch nicht im Taschenalter *g* Okay….das Wickeltaschenalter habe ich fast hinter mir.
Ansonsten nehme ich nur und ausschließlich zum Elternabend eine Tasche mit, ausgestattet mit Stüft und Block und Taschentüchern und Hustenbonbons.
Ansonsten müssen immer meine Jackentaschen herhalten, beim Jackenkauf bin ich deshalb immer an Jacken mit riesen Taschen gebunden und wenns im Sommer zu warm für Jacken ist, dann bind ich mir die um, wegen der lebensnotwendigen Sachen in den Jackentaschen. Auch irgendwie plemplem wenn ich so drüber nachdenke…..
23. Februar 2012 um 22:26
Niedlich und wunderschoen. Und dem Taschennaehen und Taeschen-fuer-in-die-Tasche-naehen-Wahn bin ich auch verfallen. Ohne Stickerei.
24. Februar 2012 um 09:49
Die Taschen sind sehr schön geworden, Frau ist nie zu alt für Elfen und ich bräuchte eigentlich auch mal so ein Tasche in der Tasche System um nicht immer alles suchen zu müssen-werde ich mich mal ran setzen. LG
24. Februar 2012 um 10:15
Diese Tasche würde auch gut zu mir passen. Sie sieht echt toll aus. Große Klasse!
24. Februar 2012 um 10:46
Gott, sind die schön!!!!!!
Eine wunderbare Wahl, das Leinen.
Und wenn ich es mir recht überlege, bin ich auch noch nicht zu alt für diese elfengeschmückten Taschen.;o)
24. Februar 2012 um 11:06
Frau Mutti schafft es immer wieder, haarscharf meinen Geschmack zu treffen, vermutlich fertigt sie wirklich nur das an, was ihr auch selber am besten gefällt. Wunderschön, alles zusammen, diese Innen- und Außentaschen, ich hätte genug Zeugs, um etliche davon in meiner Handtasche mit diesem zu befüllen!
P.S. So ein Tag, so wunderschön wie gestern, zuerst die Reise in die Vergangenheit, dann auch noch Zeit um einen Kuchen zu backen und zu guter letzt noch die Tafel für das Geburtstagsfrühstück für den zum Teenager aufgestiegenen Sohnemann zu decken… wünsche der wunderbaren „Frau..äh..Mutti“ Familie einen herrlichen Tag heute! LG aus dem schon ein klein wenig Frühling werdenden Innviertel <3
24. Februar 2012 um 13:12
….und aus dem nämlichen Grund (große Tasche, wenig sortiert) fragte mich ein Verwandter (seineszeichens Kaufmann), als ich mal wieder in meiner Tasche verschwand und alles von einer Ecke in die andere räumte, ob ich Inventur machte. Irgendwie hatte er recht!
Leinen ist ganz wunderschön. Und die Elfen sind niedlich.
24. Februar 2012 um 16:48
Dein Taschenweg könnte meiner sein, auch die Beutel mit Innenbeutel sind inzwischen „meins“! Und für Elfen ist man NIE zu alt!!!!NIE zu groß!!!!Nie zu erwachsen!!!! Elfen, zumal wenn sie so niedlich, zart, dezent sind, passen immer.
Liebe Grüße
moni
24. Februar 2012 um 19:48
Liebe Frau Mutti,
was wäre unsere Kinderkleidung langweilig ohne ihre Tipps! Ich sollte häufiger erinnert werden, bei Frau Kunterbunt vorbeizuschauen und (mangels Stickmaschine) die Aufnäher zu kaufen und in (Gott sei Dank) kurzer Zeit auf die Kinderkleidung zu nähen…
Und: nanananaaaa… gleich 2 kleine Mädels… :-)
(Wer braucht da schon Ausschlafen?? ;-))
24. Februar 2012 um 20:19
Oh, die sind ja süüüß.
Taschen sind ein besonderes Thema, lach.
25. Februar 2012 um 14:29
Es freut mich ja sehr für Sie, dass Sie noch nicht in den Wechseljahren sind, aber müssen „Damenhygieneartikel“ deshalb permanent so plakativ erwähnt werden?!
25. Februar 2012 um 15:49
Die Leinentasche ist super-schön!
25. Februar 2012 um 16:49
Stimmt, Damenhygieneartikel braucht man nicht in jedem Alter. Aber danach kann man ja dann Kondome reintun. Die machen immer Sinn.
25. Februar 2012 um 21:16
Sind diese Tena-Pipi-Auffangdinger nicht auch Damenhygieneartikel? Die braucht man doch dann nach den Wechseljahren, oder irre ich? Ich kenn mich da nicht so aus, ich bin noch nicht in den Wechseljahren. *smile*
26. Februar 2012 um 02:06
Bea, und wieso wäre es besser „Tena-Pipi-Auffangdinger“ regelmäßig in seinen Postings zu erwähnen?! ;)
26. Februar 2012 um 13:40
Das ist eine sehr schöne ansprechende Lösung für ein Problem das ich auch ständig habe. Leider bin ich nicht so geschickt im Nähen, daher die Frage: Erscheinen die Matrioschkentäschelchen irgendwann im Schaufenster zwecks Bestellung? Oder sammeln Sie gerade noch für irgendwelche Märkte?
27. Februar 2012 um 15:41
sorry, zu damenhygieneartikeln zähle ich auch zahnbürste, zahnseide, feuchttücher für schmutzpfoten sowie wundsalbe, desinfektionsmittel und pflaster. und was ist bitte daran so ibäh?